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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (961)

Ich freue mich ganz besonders, dass ich Euch Beide – Elke Maria und Roland – heute, am Beginn Eures gemeinsamen Lebensweges als Brautpaar begrüßen und Euch das „JA-Wort“ abnehmen darf.

Ich möchte auch Eure Eltern, Tochter Verena, die Geschwister, Verwandten und Freunde, ja die ganze festlich versammelte Hochzeitsgesellschaft auf das Herzlichste begrüßen.

Ein bedeutsamer Schritt führt Euch heute hierher zum Standesamt um vor dem Gesetz den Ehebund zu schließen. Die Eheschließung erfolgt in der Weise, dass Ihr in Gegenwart zweier Zeugen erklärt, dass es Euer freier und ungezwungener Wille ist, sich miteinander fürs Leben zu verbinden.

Ihr habt Euch Gedanken gemacht über die vor Euch liegenden, gemeinsamen Ehejahre. Ihr habt beide geplant und gemeinsam eine Wohnung gebaut. Auch Träume und Wünsche nehmt ihr mit in Eure Ehe. Ihr seid bereit und wollt öffentlich mit dem kleinen Wörtchen „JA“ bekunden, dass Ihr Euren Weg nun gemeinsam gehen wollt. Das ist ein Grund, ein Fest zu feiern. Ich macht damit deutlich: Wir gehören zusammen.

Auf Eurer Hochzeitseinladung habt ihr den Spruch gewählt:

Einen Menschen lieben heißt,
ihn so zu sehen wie
Gott in geschaffen hat.

Und weiter schreibt ihr –

Wir geben uns die Hand
Und gehen in eine gemeinsame Zukunft.

Die Liebe ist gegenseitiges Verstehen – oder Besser: Die Liebe ist der Versuch des gegenseitigen Verstehens. Dieser Versuch wird jedoch nur dann gelingen, wenn ihr immer wieder aufs Neue aufeinander zugeht. Die Liebe ist auch gegenseitiges Verstehen – oder besser: Die Liebe ist der Versuch des gegenseitigen Verstehens. Dieser Versuch wird jedoch nur dann gelingen, wenn ihr immer wieder aufs Neue aufeinander zugeht. Die Liebe ist auch der Versuch zum gegenseitigen Verzeihen. Verzeihen ist menschlich und unbedingt notwendig. Und weiters ist die Liebe gegenseitige Hilfe und gegenseitige Unterstützung.

Ihr gewinn wohl beide einen Schatz durch den Entschluss zu Eurer Ehe. Lebt Euer gemeinsames Leben so, dass der Schatz erhalten bleibt. Ihr könnt diesen Schatz erhalten und immer wieder erneuern mit Tugenden und Begriffen die zu allen Zeiten wichtig waren und gerade in unseren Tagen auch immer wieder wichtiger werden. Es sind die Begriffe wie Freundschaft, Friede, Geborgenheit, Geduld, Dankbarkeit, gegenseitige Achtung, Glück, Liebe, Verantwortung und Vertrauen.

Elke-Maria und Roland – nehmt Euch gegenseitig so an, wie ihr seid und versucht nicht, den Partner zu ändern. Es geht vielmehr darum die Eigenart, Persönlichkeit und Würde des anderen zu achten und zu wahren. Vergesst dabei nicht, dass dauerhaftes Glück niemals erzwungen werden kann, sondern abhängig ist, von den eigenen Anstrengungen und dem Willen, das „Du“ dem „Ich voranzustellen. Dazu wünsche ich Euch, dass Ihr jeden Tag ein klein wenig dazulernt die Stärken, aber auch die Schwächen der Partners zu verstehen und zu akzeptieren.

Es ist schön, den Partner fürs Leben gefunden zu haben, der an allen Ereignissen Anteil nimmt und der aus dem tiefen Gefühl der Zuneigung und des Vertrauens bereit ist, ein gemeinsames Leben auszubauen.

Ich möchte Euch Beide nun bitten, dass Ihr Euch zum Zwecke des Konsensgespräches von Euren Plätzen erhebt.

Ich frage Dich, Herr Roland, ist es dein freier und fester Entschluss mit der hier anwesenden Braut, Frau Elke Maria die Ehe zu schließen, dann antworte bitte mit einem deutlichen „JA“.

Nun frage ich Dich, Frau Elke-Maria, ist es auch dein freier und fester Entschluss mit dem hier anwesenden Bräutigam, Herrn Roland den Bund der Ehe einzugehen dann antworte bitte auch Du mit einem deutlichen „JA“.

Auf Grund Eurer beiden ohne Vorbehalt ausgesprochenen JA-Worte spreche ich nun Kraft meines Amtes aus, dass ihr rechtmäßig verbundene Eheleute seid.

Ich bitte Euch nun, zum äußeren Zeichen Eurer Verbundenheit die Ringe zu wechseln.

Anlässlich Eurer Hochzeit wurde im Ehebuch unseres Standesamtes ein neuer Eintrag angelegt. Ich werde Euch diesen Eintrag nun verlesen und Euch anschließend bitten, diesen Eintrag mit Eurer Unterschrift zu ergänzen.

Abschließend darf ich Euch noch zwei Sätze mitgeben: Liebe ist nicht das Gefühl eines Augenblickes, sondern die bewusste Entscheidung zu einem gemeinsamen Lebensweg und Lebensinhalt.
In diesem Sinne wünsche ich Euch das Beste auf Eurem gemeinsamen Lebensweg, erinnert Euch immer wieder gerne an Euren Hochzeitstag, nehmt die frohe Stimmung und die gute Laune mit auf Eurem gemeinsamen Lebensweg und beginnt mit dieser Stunde eine gute, glückliche und harmonische Ehegemeinschaft.


 
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