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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (985)

Standesamtliche Trauung vom _______________________ Ich begrüße euch alle recht herzlich zur heutigen standesamtlichen Trauung bei uns am Standesamt________. Mein besonderer Gruß gilt natürlich unserer Braut und dem Bräutigam. Liebes Brautpaar. Ihr seit heute zu uns auf`s Standesamt ____________gekommen um im Kreise eurer Familie und euren Freunden „hochoffiziell“ den Bund der Ehe zu schließen. Aller Wahrscheinlichkeit nach könnt ihr ja bereits auf eine viele Jahre andauernde glückliche Partnerschaft zurück blicken. Nun habt ihr beschlossen, eure Verbindung auch rechtlich zu besiegeln und ich freue mich eure Standesbeamtin sein zu dürfen. Ihr beide steht heute auf der Höhe eures Lebens. Als reife erfahrene Menschen wisst ihr, was ihr vom Leben fordern dürft. Ihr gebt euch keinen trügerischen Illusionen hin und steht als pflichtbewusste Menschen auf dem Boden der Realität. Ihr wisst aus eurer Vergangenheit, die euch sicherlich auch schon Sorgen gebracht hat, dass der Weg, den ihr heute beginnt nicht immer leicht sein wird. Das gute an der Ehe ist, dass man mit all den kleinen Belastungen und Enttäuschungen, die das Leben so mit sich bringt, nicht alleine fertig werden muss. In einer Ehe ist es wichtig, dass man anstehende Probleme offen auf den Tisch legt und gemeinsam mit dem Partner versucht sie zu lösen. Eure Gemeinsamkeit soll euch erfolgreich durch die Prüfungen des Lebens schiffen und mehr Platz für Harmonie und die schönen Dinge des Lebens schaffen. Eine Harmonie zu erreichen, trotz aller vorhandenen Gegensätze und trotz vorhandener Konflikte auch durchzustehen, soll Aufgabe in eurer Ehe sein. Kommen wir nun zum rechtlichen Teil der heutigen Trauung. Ich bitte das Brautpaar und alle anwesenden Gäste sich dazu von ihren Plätzen zu erheben. Ich frage nun dich, ____________________, willst du aus eigenem und freiem Willen die Ehe mit der hier anwesenden ____________________ schließen so antworte bitte mit einem deutlichem JA. Nun frage ich dich ____________________, willst du aus eigenem und freiem Willen den Bund der Ehe mit dem hier anwesenden _________________ schließen, so antworte auch du mit einem deutlichen JA. Nachdem ihr beide meine Fragen mit JA beantwortet habt erkläre ich euch nunmehr zu rechtmäßig verbundenen Eheleuten. Zum äußeren Zeichen eurer Liebe und Treue bitte ich euch nun die Ringe zu tauschen. Anlässlich eurer heutigen Trauung wurde eure Ehe im zentralen Personenstandsregister der Republik Österreich gespeichert. Ich werde euch nun die dazugehörige Niederschrift über die Eheschließung gem. § 18 PStG 2013 vorlesen und bitte euch anschließend diese zu unterschreiben. Die Ringe die ihr vorhin getauscht habt sind Sinnbild des in sich Geschlossenen, der Einheit und der Treue. Sie haben keinen Anfang, kein Ende und können ohne Gewalt nicht getrennt werden. Und so soll es auch in eurer Ehe sein. Eure Ringe werden euch daran erinnern, dass ihr einander versprochen habt gemeinsam durch`s Leben zu gehen. Ich wünsche euch beiden, dass ihr euch ständig bewusst werdet, dass jeder von euch, tagein, tagaus, sein „Packerl“ zu tragen hat. Versucht immer eine Brücke zueinander zu bauen anstatt euch zu streiten. Denk immer wieder daran dass ihr zusammengehört und dass durch guten Willen, Liebe und Geduld auf beiden Seiten sich immer wieder ein gemeinsamer Weg findet. Und für diesen habt ihr euch heute entschieden. In diesem Sinne wünsche ich euch von ganzem Herzen alles Gute zur Hochzeit und eine glückliche gemeinsame Zukunft.
 
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