logout
TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (1.013)

„Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt“ Mit diesem Sprichwort von Albert Schweizer, begrüße ich Euch, liebes Brautpaar, liebe Trauzeugen und alle Hochzeitsgäste recht herzlich im Trauungssaal xxx. Mein Name ist xxx und ich freue mich sehr Euch heute an diesem besonderen Tag ein Stück begleiten zu dürfen. Um ihr Glück miteinander zu teilen, sind xxx und xxx heute hier. Mit dieser Trauung geben sich die beiden das Versprechen für einander da zu sein. „In guten und in schlechten Tagen“, hört sich vielleicht ein wenig altmodisch an, ist aber die Grundlage, ja einer der Grundwert einer Ehe. In unserer schnelllebigen, oftmals oberflächlichen Zeit werden Werte leicht vergessen. Ihr aber, habt euch bewusst für diesen Weg entschieden, weil ihr einander vertraut, weil ihr darauf vertrauen dürft, dass eure Liebe so unbeschreiblich groß ist, dass sie für ein langes, gemeinsames Leben reicht. Gerade in der Ehe ist es besonders wichtig, sich wirklich füreinander Zeit zu nehmen. Es sind nicht die großen, sondern die kleinen Dinge im Leben die zählen. Wenn 2 Menschen „JA“ zueinander sagen, dann wollen sie Ihr Leben miteinander teilen. Sie wollen einen gemeinsamen Weg gehen. Von nun an wird aus „ICH“ ein „WIR“. Liebe xxx, lieber xxx – ihr seid heute hier, um einander das Ja-Wort zu geben, mit dem ihr den Bund fürs Leben schließt. Ihr gebt einander das Versprechen miteinander durchs Leben zu gehen. Hier, im Trauungssaal, macht das kleine Wort „JA“, zweimal ausgesprochen, Liebespaare zu Eheleuten. So kurz das Wort auch sein mag, das Versprechen, das es in sich trägt, ist mächtig. Mit dem Wort „JA“ zur Ehe, das ihr euch heute gebt, versprecht ihr, die kommenden guten und manchmal auch schlechten Zeiten gemeinsam zu meistern. Frau xxx und Herr xxx stehen euch heute als Trauzeugen unterstützend zur Seite und werden mit ihrer Unterschrift bezeugen, dass sie mit dabei waren, als ihr euren Ehewillen erklärt habt. Für die Trauungsformel bitte ich Euch, liebes Brautpaar und liebe Trauzeugen sich von Euren Plätzen zu erheben. So frage ich dich, xxx, ist es dein fester und freier Wille, mit der hier anwesenden Braut, xxx, die Ehe zu schließen, dann antworte bitte mit „JA“. Ich frage nun auch dich, xxx, ist es dein freier und eigener Wille, mit dem hier anwesenden Bräutigam xxx, den Bund der Ehe einzugehen, dann antworte auch du bitte mit „JA“. Nachdem ihr euch beide soeben vor mir, euren Trauzeugen und euren Gästen das Eheversprechen gegeben habt, freut es mich, nun aussprechen zu dürfen, dass ihr von nun an rechtmäßig verbundene Eheleute seid. Wenn ihr möchtet, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt für den ersten ehelichen Kuss. Bitte nehmt wieder Platz. Liebes Ehepaar! Anlässlich Eurer Eheschließung wurde im Zentralen Personenstandsregister ein neuer Eintrag angelegt – dieser Eintrag ist ein immerwährendes Dokument Eures heutigen Ehegelöbnisses. Ich darf diesen nun auszugsweise vorlesen: xxx Ich bitte nun das neu vermählte Ehepaar und die Trauzeugen, die Niederschrift über die Eheschließung zu unterschreiben. Liebe soll nicht, Liebe kämpft nicht Liebe wird nicht Liebe ist Liebe sucht nicht Liebe fragt nicht Liebe ist, so wie du bist. So drückt Nena das „Gefühl Liebe“ in einem ihrer Lieder aus. Liebes Ehepaar, der heutige Tag, ist ein ganz besonderer Freudentag, ein Feiertag der nicht im Kalender steht, sondern den ihr selbst gewählt habt. Es ist der Beginn eures gemeinsamen ehelichen Lebensweges. Jetzt bleibt mir nur noch, euch, euren Trauzeugen und euren Gästen einen schönen und unvergesslichen Tag zu wünschen und ich schließe die standesamtliche Trauung. Alles Liebe

 
zurück zur Übersicht