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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (1.038)

Sehr geehrtes Brautpaar, werte Trauzeugen, liebe Hochzeitsgäste! Ich begrüße Sie sehr herzlich hier im Standesamt xxxxxxxxxxxxxxxx Liebes Brautpaar! Ihr seid heute hier her gekommen um eine Partnerschaft einzugehen. Ihr wisst nicht, was euch die ungewisse Zukunft bringen und das gemeinsame Leben in seinem wechselvollen Verlauf von Euch fordern wird. Aber eines wisst ihr, dass ihr in allem, was immer euch auch bevorstehen mag, einen Menschen an eurer Seite habt, der für euch da ist und auf den ihr euch verlassen könnt. Auch in einer guten Ehe kann es einmal eine Krise, Zeiten der Entfremdung geben. Wenn ihr aber beide etwas Verständnis füreinander aufbringt und die Persönlichkeit des anderen respektiert und anerkennt, werdet ihr immer wieder zusammenfinden. Macht nicht den Fehler, dem Partner Eure Meinung aufzudrängen, ihm die Persönlichkeit mit all seinen Fehlern und Eigenheiten zu nehmen, sondern lasst ihm auch den nötigen Freiraum, um zu sich selbst zu finden. Ihr gebt heute einander das Versprechen, miteinander durchs Leben zu gehen, die Freuden ehrlich zu teilen, Kummer und Sorgen miteinander zu tragen. Mit Eurem Ja-Wort legt Ihr voll Vertrauen Eure Zukunft, von der niemand weiß, was Sie Euch bringen wird, in die Hand des Menschen an Eurer Seite. Vertraut Ihr voll Zuversicht der Zukunft. Zum Glück und Glücklich sein, von dem alle sprechen, nach dem sich alle sehnen, gehört zweifellos die Zuverlässigkeit und Treue des Partners. Ohne Ihr hängt alles in der Luft, ist unsicher, macht unruhig. Wir möchten uns immer auf den anderen verlassen können. Wo Menschen zusammenleben, muß einer auf den Anderen Rücksicht nehmen. Auch in Eurer Ehe wird es Ärger und Verstimmung geben, können auch einmal Krisen kommen. Laßt Euch in diesen Situationen immer nur von einem guten Herzen, von Liebe und Güte leiten, ertragt die Fehler des anderen mit Geduld und mit der Einsicht, daß Ihr selbst ja auch nicht ohne Fehler seid. Sucht nicht zuerst Euer eigenes Glück. Im Verlauf Eurer Beziehung verbringt Ihr mehr oder weniger Zeit miteinander, geht durch Phasen, in denen Ihr das Gefühl habt, daß Ihr Euch nichts zu sagen habt und erlebt Zeiten, in denen Ihr Euch nicht mehr vorstellen könnt, ohne den anderen zu leben. Wenn Ihr eine solche Phase durchmacht, vergeßt nicht, daß Beziehungen immer von einem Auf und Ab geprägt sind, daß alles was heute noch eckig und kantig ist, sich im Laufe der Jahre noch abschleifen und runden muß. Denkt oft, besonders dann, wenn es einmal Schwierigkeiten gibt und es anders geschieht, als Ihr es erwartet, daß es verlorene Stunden Eures Lebens sind, in denen Ihr nur an euch und die Erfüllung Eurer Wünsche denkt. Gelegentliche Verzichte auf kleine Dinge des Alltags – um der Liebe willen dem Lebenspartner gegenüber – vertiefen nur Eure Gefühle, denn Glück kennt auch keine Jahreszeit, sondern wird immer dort gefunden, wo Menschen bereit sind, das Du dem Ich voranzustellen. Mein Wunsch für Euch beide ist es, daß Ihr so wie in dieser Stunde, ein Herz und eine Seele bleibt, daß Ihr nicht neben-, sondern immer nur füreinander lebt. Vergeßt nie, daß all Euer Tun und Lassen das Glück Eures Lebens bestimmt und beeinflußt. Bemüht Euch ehrlich, einander immer und in allem zu verstehen und Eure Wünsche und Absichten aufeinander abzustimmen. In einer Gemeinschaft, deren Grundstimmung Freundlichkeit ist, fällt es leichter, zu glücklichen Stunden zu finden, denn nicht mangelnde Liebe, sondern mangelnde Freundlichkeit führen zu unglücklichen Ehen. In diesem Sinne möchte ich Eure Ehen verstanden wissen und somit möchte ich mit Euch nun den Ehevertrag hier abschließen und darf ich Euch bitten, zur Abgabe Eurer Erklärungen aufzustehen. Ich frage Dich ______________ ist es Dein freier und fester Entschluß, mit der hier anwesenden Braut _____________die Ehe zu schließen. Ebenso frage ich Dich ______________ist es Dein freier und fester Entschluß, mit dem hier anwesenden Bräutigam den Bund der Ehe einzugehen. Nachdem Ihr beide meine Frage mit Ja beantwortet habt erkläre ich Euch hiermit für rechtmäßig verbundene Eheleute. Steckt nun die Ringe an zum äußeren Zeichen Eurer immerwährenden Bereitschaft miteinander und füreinander leben zu wollen. RINGWECHSEL Euer Versprechen von nun an in ehelicher Gemeinschaft leben zu wollen, wurde in das Ehebuch der Gemeinde XXXXXXXXXXXXXXX eingetragen, welches ich nun vorlesen werde. Unterschrift Durch Euer Ja-Wort seid Ihr Ehemann und Ehefrau geworden und führt nun den gleichen Namen. Es freut mich, daß ich Euch als Erste alles Gute für die Zukunft und recht viel Glück und Sonnenschein für Euren weiteren gemeinsamen Lebensweg wünschen darf. Ganz gewiß verliert im rauhen Leben jedes Ideal an Glanz und Schönheit, gibt es in der besten Ehe hin und wieder Ärger und Verdruß, mitunter auch Krisen. Auch in Eurer Ehe wird es nicht nur frohe Stunden, schöne Tage geben. Wichtig ist, daß das Vertrauen zueinander und die Liebe immer so wie heute bleiben. Kummer und auch Sorgen werden Euer Eheglück ernstlich nie gefährden, wenn Ihr immer treu und fest zu Eurem Ja-Wort steht. Ich wünsche Euch von ganzem Herzen, daß dieses Ja, daß Ihr vorher ausgesprochen habt, der Beginn eines Weges ist, der Euch dem gemeinsamen Ziel einer dauerhaften und glücklichen Beziehung entgegen führt.

 
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