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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (1.042)

Geschätzte Hochzeitsgäste, werte Familie und Freunde aber vor allem liebes Brautpaar! Ich, Maria Musterfrau, Standesbeamtin der Gemeinde Musterort, begrüße euch persönlich aber auch im Namen der Gemeinde recht herzlich. Ich darf heute als eure Standesbeamtin einen Teil dazu beitragen, dass dies der schönste Tag in eurem Leben sein kann. Ihr habt euch ein stilvolles Ambiente für euren großen Moment ausgesucht. Nicht im Verwaltungsgebäude wollt ihr diesen erleben, sondern an dem Ort, wo du Stefan aufgewachsen bist und deine Wurzeln hast. Das macht deutlich, dass euch die Verbindung zur Heimat und zur Familie wichtig ist. So wie eure Liebe zueinander. Als ihr beide, _____ und ______ das erste Mal in mein Büro gekommen seid und wir mit Begeisterung und Aufregung die Hochzeit besprochen haben, habe ich gleich gewusst, dass es mir eine aufrichtige Freude machen wird, euch als mein erstes Brautpaar zu trauen. Die Begeisterung und Überzeugung sich füreinander zu entschließen, war die ganze Zeit präsent und ich habe gespürt, wie aufrichtig eure Liebe ist. Bevor ihr euch nun das „Ja“-Wort gebt, richten eure Freunde noch einige Gedanken an euch. Ab jetzt ist es an der Zeit, nicht nur in einer gemeinsamen Ehegemeinschaft zu leben, sondern sie vor allem zu pflegen. Aber nicht wie ein Hobby oder wie eine Freundschaft, denn die Ehe verlangt mehr als nur Anteilnahme oder ein zufälliges Zusammentreffen. Doch das ist oft leichter gesagt als getan. In einer Ehe kommt es nicht so sehr auf die materiellen Dinge des Lebens, große Geschenke, schöne Urlaubsreisen oder einen gehobenen Lebensstandard an, sondern vielmehr darauf, dem Partner zu vertrauen, seine Wünsche zu respektieren und ihn als gleichberechtigt zu achten. Ihr habt sicher bereits erfahren, dass es nicht nur rosarote Zeiten gibt. Es werden auch in Zukunft Lebenssituationen auftauchen, die bedrücken, die traurig stimmen oder die mutlos machen. Wenn ihr dann die Willensstärke aufbringt, euer Schicksal selbst in die Hand nehmt und euch nicht unterkriegen lässt, dann wird diese Erfahrung eure Verbindung stärken und euch noch enger aneinanderbinden. Denn „Die Erfahrung lehrt uns, dass Liebe nicht darin besteht, dass man einander ansieht, sondern dass man gemeinsam in die gleiche Richtung blickt.“ Heute seid ihr da, um eure Verbindung öffentlich zu bezeugen. Nehmt die gegenseitige Verantwortung an, unterstützt euch im täglichen Umgang miteinander und tretet einander offen, vertrauensvoll, wertschätzend und in ehrlicher Liebe gegenüber, dann steht einem erfüllten Eheleben nichts mehr im Wege. Kurze Stille. Ich bitte euch nun, euch von euren Plätzen zu erheben. Ich frage dich, _______ als anwesender Bräutigam: Ist es dein freier und eigener Wille, mit Mareike die Ehe einzugehen, dann antworte mit „JA“. Willst auch du, ______ als anwesende Braut, die Ehe mit Stefan eingehen und ist es dein freier und eigener Wille, dann antworte mit „JA“. Ihr habt „JA“ gesagt und mit diesem „JA“ seit ihr nun kraft Gesetzes rechtmäßig verbundene Eheleute! Der Ring ist Symbol für Unendlichkeit. Eure Liebe zu einander soll so unendlich sein und als Zeichen dafür steckt euch nun die Ringe an. Musik _______, du darfst deine Braut nun küssen. Ich darf euch nun die Trauungsniederschrift vorlesen. Um euer „JA“ gültig zu machen, bitte ich euch und eure Trauzeugen zu mir zur Unterschrift. Ich überbringe euch die herzlichsten Glückwünsche unseres Bürgermeisters __________ und darf die Erste sein, euch persönlich zu gratulieren! Alles Gute für euren gemeinsamen Lebensweg. Zufriedenheit, Gesundheit und vor allem die Liebe sollen euer ständiger Begleiter sein.

 
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