logout
TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (1.068)

Sehr geehrte Frau ….., sehr geehrter Herr...., werte Angehörige und werte Gäste, ich möchte Sie heute recht herzlich im \\\"Schloss\\\" ….zur Eheschließung begrüßen. Sehr geehrte Frau.... , sehr geehrter Herr... . Sie beide sind heute zu uns gekommen, weil es Ihr Wunsch und Wille ist, ab heute einen neuen gemeinsamen Lebensabschnitt zu beginnen. Sie wissen, dass Sie sich auf Ihren Partner verlassen können. Sie bauen auf Ihnen, Sie vertrauen ihm. Sie gehen mit ihm durch „dick und dünn“. Sie wissen, bei ihm sind Sie nicht verlassen – er ist verlässlich. Er steht zu Ihnen – auch in schlechten Tagen. Dieses Wissen um die Zuverlässigkeit Ihres Mannes, Ihrer Frau hat in Ihnen die Liebe – und den Entschluss zur Ehe geweckt. Es waren einige „Für und wider“ gegeneinander abzuwägen und vielleicht kam auch der eine oder andere Ratschlag aus Ihrem Bekanntenkreis. Doch Sie haben sich nicht beirren lassen, sind fest und einig zueinander gestanden. Seit 20 Jahren sind Sie nun schon ein Paar. Und ich glaube in der Zeit haben Sie sich genügend geprüft, so dass Ihnen heute der Entschluss, die Ehe miteinander eingehen zu wollen, bestimmt nicht schwer fallen wird. Ich brauch Ihnen für die Zukunft keine guten Ratschläge zu geben – Sie haben weit mehr Erfahrung als ich. Nur ein kleines, nettes Gedicht, möchte ich Ihnen noch mit auf Ihren gemeinsamen Weg geben. Geh nicht allein durchs Leben Geh nicht allein durchs Leben, das ist Dir viel zu schwer, es gibt so viel zu heben, allein drückt’s Dich so sehr. Es gibt so viel zu klagen, du darfst nicht einsam sein, es gibt so viel zu tragen, geh’ nicht allein! Geh’ nicht allein - das Leben ist einem viel zu reich; man muss dem And’ren geben, sonst bricht der eig’ne Zweig. Man muss die Freude teilen und teilen seine Pein und miteinander weilen – geh’ nicht allein! Nun ist der entscheidende Augenblick da; Sie werden sich gleich Ihr „Ja-Wort“ geben, darum darf ich Sie bitten, sich von Ihren Plätzen zu erheben. Sie treffen jetzt eine große Entscheidung für Ihr weiteres Leben. Ihr Entschluss, die Ehe miteinander eingehen zu wollen, ist ein freier. Der Bund ist auf Lebzeiten eingegangen und soll unlösbar verbunden sein. Durch die freiwillige Übereinstimmung beider Teile kommt Ihre Ehe zu Stande. Wegen der sittlichen Voraussetzungen und Aufgaben der Ehe kann diese nicht freiwillig gelöst oder geändert werden. Auf Grund dieses Ehebündnisses haben Sie beide von heut ab Freud und Leid miteinander zu tragen, die eheliche Treue zu wahren und sich in allen Lebenslagen Beistand zu leisten. Ich frage Sie nun Herr Hellmut …. ist es Ihr freier Wille, mit der hier anwesenden Frau Marianne …. die Ehe zu schließen, dann antworten Sie mir bitte mit „Ja“. Nun meine Frage an Sie, Frau Marianne ..., ist es auch Ihr freier Wille, mit dem hier anwesenden Herrn Hellmut ..., die Ehe zu schließen, dann antworten Sie bitte ebenfalls mit „Ja“. (Niederschrift unterschreiben.) Nachdem Sie beide meine Frage mit „Ja“ beantwortet haben, und die Niederschrift über Ihre Eheschließung von mir als zuständiger Standesbeamtin unterzeichnet wurde, sind Sie Kraft Gesetzes rechtlich verbundene Eheleute. (Ich möchte Sie bitten, dass Sie sich Ihre Eheringe gegenseitig anstecken. Hochzeitskuss ?) Nun möchte ich Ihnen die Niederschrift über Ihre Eheschließung verlesen. Die Richtigkeit bestätigen Sie mir bitte mit Ihrer Unterschrift. (Unterschrift – Dank.) (Gratulation) Herzlichen Glückwunsch, alles Gute und noch viele schöne, gemeinsame Jahre bei bester Gesundheit. Ich darf Ihnen Ihr Stammbuch mit Ihren Unterlagen überreichen.
 
zurück zur Übersicht