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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (1.077)

Einleitung durch Musikstück: Liebes Brautpaar, verehrte Zeugen und Hochzeitsgäste! Einleitung Begrüßung: Zuerst darf ich Sie alle, von wo immer Sie angereist sind, ob aus England, Deutschland oder Österreich, einmal ganz herzlich hier auf Schloss…., begrüßen und willkommen heißen. Ich freue mich, wenn es das Brautpaar, in diesem Falle natürlich die Braut, immer wieder an die Wurzeln zurück zieht und sie den Geburts- und ursprünglichen Heimatort der Brautmutter für diesen wichtigen Tag gewählt haben. In diesem Sinne möchte ich nun vor allem Sie, geschätztes Brautpaar, an dem für Sie so wichtigen, entscheidenden und ganz bestimmt wunderschönen Tag , ganz offiziell vor dem Standesamt ….begrüßen. Gleichzeitig möchte ich ein besonderes Grüß Gott auch noch abzweigen an die Eltern des Brautpaares und zwar im Bewusstsein, was auch für Eltern der Hochzeitstag der Tochter od. des Sohnes bedeutet. Ihr, liebes Brautpaar habt euch für diesen so wichtigen Schritt in euerem Leben, einen Ort abseits vom Trubel der großen Stadt, abseits vom Lärm der Straßen, einen Ort der immer wieder von Mensch besucht wird, um hier Ruhe zu finden, Kraft zu schöpfen, Freude zu erleben, ausgesucht, und gerade das soll auch symbolisch für euere Ehe und Familie sein. Hauptredeteil: Wenn ihr liebes Brautpaar, beschlossen habt, ab heute in der Gemeinschaft der Ehe euer Leben miteinander zu gestalten, so ist es meine Aufgabe als Standesbeamter diesem Eueren ganz persönlichen Entschluss öffentlich zur Kenntnis zu nehmen und zu beurkunden. Euer Ja zueinander ist aber viel mehr, als der äußere Ablauf dieses Versprechens vermuten lässt. Aus diesem Grund erlaubt es mir bitte, dass ich mich mit einigen Worten an euch wende. Ihr wollt den weiteren Lebensweg miteinander gehen. Und gerade dieses Miteinander erscheint mir dabei so bedeutungsvoll zu sein, dass ich mich näher damit auseinandersetzen möchte. Miteinander wollt ihr gehen – nicht bloß nebeneinander. Miteinander als gleichwertige, gleichberechtigte Partner; durch Stunden der Freude, des Glücks aber auch in Augenblicken der Herausforderung und durch Schicksalsschläge. Etwas scheint mir zum Gelingen von einer derartigen Partnerschaft unendlich wichtig, etwas was sich fast selbstverständlich anhört, aber in manchen Lebenslagen gar nicht so leicht ist, nämlich, dass wir nie aufhören dürfen miteinander zu reden, den anderen Partner am Glück, am Erfolg, am heute Erlebten, aber auch am Misserfolg, der Enttäuschung und den Sorgen die uns quälen, teil haben zu lassen. Ein altes Sprichwort, mag es noch so einfach klingen, hat tiefe Lebensweisheit in sich, wenn es sagt, gemeinsame Freude ist doppelte Freude und geteiltes Leid ist halbes Leid. Auch bin ich überzeugt, davon, dass wir das Miteinander in der Ehe so ernst nehmen müssen, dass es oft besser ist gemeinsam einen Weg zu gehen, dessen Verlauf man zwar nicht genau kennt, als sich auch nur kurzfristig voneinander zu entfernen um einzeln nach dem scheinbar besten Weg zu suchen. Wohl halte ich die Ehe als eine Gabe, aber sie bedeutet auch eine Aufgabe, zu deren Gelingen der Mensch selber ganz wesentlich beitragen muss. Sie ist etwas Großes und Schönes, aber sie kann auch etwas Schwieriges werden, vor allem dann, wenn sie nicht ernst genommen, nicht mit beiden Händen angefasst und mit ganzem Herzen festgehalten wird. Die Eheschließung allein ist also kein Garant für eine unbeschwerte gemeinsame Zukunft. Den die gegenseitige Liebe und Treue die jetzt in euch brennt und die ihr heute einander versprecht, ist lediglich der Grund auf dem das Gebäude euerer Ehe errichtet werden muss. Das Bauwerk darauf auszuführen, das ist euere gemeinsame Lebensaufgabe. Und weil wir alle, die wir mit euch heute diesen Freudentag feiern, vollkommen davon überzeugt sind, dass es euer beiden größter und innigster Wunsch ist, einander auf dem gemeinsamen Lebensweg glücklich zu machen, möchte ich noch drei Dinge anführen, die euch helfen mögen diesen Wunsch zu erfüllen: Habt stets füreinander: ein liebendes, verstehendes Herz, einen lauteren Charakter und ein ordentliches Maß an Geduld Schließlich möchte ich in der so bedeutenden Stunde auch eines nicht zu erwähnen vergessen, dass es auch in unserer Zeit, in der nicht nur Massenmedien und Technik – sondern vielmehr noch Hast u. Nervosität die Welt beherrschen, die höchste und schönste Aufgabe von Ehepartnern ist, Leben zu spenden. Ein Kind od. Kinder bilden die Krone der Ehe und weiten diese so richtig zur Familie. Wir alle dürfen aber nicht übersehen, dass eine harmonische und gute Ehe letztlich nicht nur für die jeweiligen Partner, sondern weit darüber hinaus für die gesamte Gesellschaft von größter Bedeutung ist. Wir alle zusammen bilden den Staat und sind mitverantwortlich für die Zukunft unserer Heimat. Und wie wollen wir einen gesunden Staat od. eine gesunde Gesellschaft anstreben, wenn es uns gleichgültig wäre, dass die Urzellen der menschlichen Gemeinschaften, welche die Familien darstellen krank sind. Eheversprechen: Ausspruch des Standesbeamten, dass sie rechtmäßig verbundene Eheleute sind Ringwechsel Musikstück etc. Abschließende Gratulationsworte durch den Standesbeamten: Wir alle, die wir in dieser feierlichen Stunde hier versammelt sind, wünschen euch aus ganzem Herzen für den gemeinsamen Lebensweg, ein unerschöpfliches Maß an gegenseitiger Liebe und Treue und hoffen, dass es euch gelingt all die schönen aber auch, wenn sie einmal unausbleiblich sein sollten, die schweren Stunden gemeinsam zu meistern, sodass euer Leben zu einem wirklichen Miteinander und nicht nur zu einem Nebeneinander wird. ……………………………………………………………………………………………. Eventuell - Abschluss mit einem Gedicht. Musikstück
 
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