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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (97)
Ich darf Sie auf dem Standesamt ... recht herzlich begrüßen.
Ganz besonders begrüße ich natürlich das Brautpaar und die beiden Trauzeugen Sie beide waren schon vor einigen Wochen bei uns am Standesamt um die rechtliche Grundlage für den heutigen Tag zu schaffen.

Sie kennen sicherlich die alte Redewendung vom angeblich so sicheren Hafen der Ehe in den man einläuft, wenn man heiratet. Ich glaube, in den Zeiten wie diesen, könnte man genauso gut sagen: Wir laufen aus,
aufs offene Meer hinaus, und niemand weiss so genau was uns da draußen alles erwartet!! !
Mit dieser Gegenüberstellung will ich Ihnen nur zeigen, dass sich das Bild der Ehe doch im Laufe der Zeit etwas verändert hat, früher waren auch wirtschaftliche oder finanzielle Gründe wichtig für eine Eheschließung.
Aber heutzutage ist es anders, und ganz speziell bei Ihnen muß ich kein Prophet sein, da bin ich mir ganz sicher, eine ganz typische Liebesheirat! Stimmt\'s ?
Sie haben ja schon eine gewisse gemeinsame Zeit hinter sich, das heißt auch, Probleme miteinander zu lösen, einander vertrauen, füreinander Zeit haben. Es gibt selbstverständlich für keine Ehe ein allgemein gültiges Rezept, da jede Ehe für sich einmalig ist.
Mit Sicherheit haben Sie schon einige oder viele glückliche Erlebnisse mit einander erlebt, was auch dazu beigetragen hat, dass Sie heute hierher aufs Standesamt gekommen sind.
Aber wir alle hier im Saal wissen auch, dass es in jeder Ehe oder in jeder Partnerschaft einmal zu Reibungspunkten kommen kann.
Genau dann ist es wichtig, für einander da zu sein.
Ich selbst wünsche Ihnen eine glückliche und eine harmonische Ehe und dass Sie sich gerne an den heutigen Tag, Ihren Hochzeitstag, zurückerinnern

Und dass Sie sich nach vielen Ehejahren, wenn manchmal so ein gewisser Alltagstrott eingetreten ist, sich noch immer sagen können: Ja
bei dir darf ich so sein wie ich bin.
Somit sind nun auch Sie auch dort angelangt, wo üblicherweise die Märchen aufhören:
Sie, Herr ...., Sie haben Ihre Prinzessin befreit, das Abenteuer ist überstanden.
;\"\"~,
Nunmehr darf ich an Sie heide die Fragen richten, wegen deren Beantwortung Sie heute zu uns aufs Standesamt gekommen sind.
Dazu darf ich das Brautpaar und die Zeugen ersuchen, sich von ihren Plätzen zu
Herr ..., ist es Ihr freier und fester Entschluß, mit der hier anwesenden Braut, Frau ... den Bund der Ehe einzugehen, dann antworten Sie bitte mit Ja: ( Ja, Ja ).


Frau, ... ist es Ihr freier und fester Entschluß, mit dem hier
anwesenden Bräutigam, Herrn ... den Bund der Ehe einzugehen, dann antworten auch Sie bitte mit einem Ja. (Ja, Ja).
Ringe, Bussi Bussi, Ehebuch vorlesen, Unterschreiben !!!!!!
Sie sehen, so schnell ist man verheiratet, der gemeinsame Familienname ist....., Sie sind heuer schon das 20 Paar das bei uns geheiratet hat.
Wir kommen nun zum letzten Teil der Zeremonie, in der mir nur noch eins übrig bleibt, Ihnen als erster zu gratulieren und Ihnen die Heiratsurkunden zu überreichen. Genießen Sie diesen Tag, schöne Feier, trinken Sie ein Glaserl mehr, denn der Streß gehört ja auch abgebaut.
Zur Abrundung meiner Gedanken möchte ich Ihnen noch ein Sprichwort sagen, das lautet: Unkraut wächst von alleine. aber Liebe braucht Pflege.
Im diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute und viel Glück.
 
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