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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (104)
Sehr geehrtes Brautpaar, liebe Gäste und Trauzeugen

Herzlich willkommen im Trauzimmer der Gemeinde ................

Ihr seid alle zu einem freudigen Anlaß hierhergekommen, denn "Vorname der Frau" und "Vorname des Mannes" möchten mit dem Ja-Wort den Bund für Leben schließen.
Damit vollendet Ihr nach außen hin, was Ihr Euch schon lange im Herzen gelobt habt.

Zunächst einmal möchte ich mich vorstellen, für die, die mich nicht kenne:....................


Deshalb freue ich mich ganz besonders, dass ich Euch heute an diesem schönen Ort trauen darf. (Örtlichkeit hinweisen)

Zwischenzeitlich hat sich das Traumzimmer etwas verändert..


Doch bevor Ihr beiden diesem Tag entgegen fiebern konnten, habt Ihr bei meiner Kollegin die "Anmeldung zur Eheschließung" vorgenommen.

Eure Unterlagen wurden geprüft, mit dem Ergebnis, dass Eurem heutigen Schritt rechtlich nichts entgegensteht.
Ehehindernisse haben wir nicht gefunden.

Bei der Anmeldung wurdet Ihr über die Möglichkeiten des Namenswahlrechts in der Ehe gesprochen. Ihr habt Euch entschieden, den Namen des "Ehename" zum Ehenamen zu bestimmen.

Diese Erklärung möchte ich nun vor der Trauung beurkunden und schriftlich festhalten.
Erklärung vorlesen.

So nun ist die erste Beurkundung schon erfolgt,

bevor wir jetzt aber zur eigentlichen Trauung kommen, gestattet mir ein paar wenige Worte zu Beginn Ihres gemeinsamen Lebensweges:

Liebe "Vorname der Frau", lieber "Vorname des Mannes"!
Sicherlich seid Ihr heute mit etwas Aufregung und innerlicher Anspannung zum Standesamt gekommen, das ist auch ganz natürlich, denn dieser Gang bedeutet einen Einschnitt in Euer bisheriges Leben.
Ein wunderbarer schöner Einschnitt.
Durch die heutige Eheschließung bindet Ihr Euch eng aneinander.
Ihr seid entschlossen, gemeinsam durch das zukünftige Leben zu gehen.

Ihr legt nun den Grundstein für die rechtliche Zugehörigkeit.
Ihr seid bereit, Verantwortung füreinander zu übernehmen in guten und in schlechten Tagen.

Ihr beiden kennt Euch schon seit über zehn Jahren. Das ist eine lange Zeit. Gemeinsam habt Ihr schöne, erlebnisreiche Stunden verbracht, dabei haben die Stärken aber auch die Schwächen (kleinen Marotten) des anderen kennengelernt.

Schaut über die kleinen Fehler des anderen hinweg, denn wer den anderen liebt,
liebt Ihn wie er ist
wie er gewesen ist
und wie er sein wird.

Ihr steht mit beiden Beinen mitten im Leben. Ihr seid gefordert und engagiert.
Einige Hürden des Lebens habt Ihr bereits gemeinsam gemeistert.

Durch die heutige Eheschließung verbinden sich Eure ehemals unabhängigen Lebenswege zu einem gemeinsamen Weg in die Zukunft.
Die Kunst einer guten Ehe wird es sein, den gemeinsamen Lebensweg so zu gestalten, dass jeder Partner sich weiterentwickeln und entfalten kann und trotzdem dieser gemeinsame Weg nicht aus den Augen verloren geht.

Den Lebensweg zusammen gehen, bedeutet auch
Lasten gemeinsam tragen, das Tempo rücksichtsvoll aufeinander abstimmen und warten können,
bis der andere zum Mitgehen bereit ist.

Mit Respekt und gegenseitigem Vertrauen werdet Ihr gemeinsam alle Situationen in Ihrem Leben meistern.


Euch beiden "Vorname der Frau" und "Vorname des Mannes" hat eine übermenschliche Macht, die Liebe zusammengeführt und ich hoffe, dass Eure Liebe immer zueinander bestehen bleibt, und das Ihr stets die richtigen Worte füreinander finden werdet - ermunternde, tröstende oder auch mal besänftigende Worte. Gebt Euch gegenseitig Geborgenheit.

Allerdings ein Patentrezept für die Ausgestaltung einer Ehe kann Euch keiner geben.

Ihr beiden kennt Euch selbst am besten. Ihr habt gemeinsame Interessen "Stichwort Schalke 04" und gemeinsame Freunde, mit denen Ihr Eure Zeit verbringt.

Ihr selbst habt es in der Hand, Eure Zukunft zu gestalten und gemeinsame Pläne in die Tat umzusetzen. Seid Euch gegenseitig Vorbild, Freund und Ratgeber.

Ich wünsche Euch, dass Ihr den heutigen Schritt nie bereuen werdet und Eure Hochzeit ein glücklicher Tag ist, an dem Ihr Euch gerne zurückerinnert.

Nun möchte ich meine Rede schließen mit einem schönen Zitat:

Entscheidend für eine Ehe ist nicht nur
den Richtigen Partner zu finden
sondern auch selbst der
richtige Partner zu sein.

Ihr habt den richtigen Partner gefunden und auserwählt, darum fällt es Euch beiden nun leicht Euch das "Ja-Wort" zu geben:

Die Trauung vor dem Standesbeamten, die sogenannte Ziviltrauung wird in der Weise vollzogen, dass sich die Verlobten bei gleichzeitiger Anwesenheit vor dem Standesbeamten Ihr Ja-Wort geben.

Ich werde dann Euer Ja-Wort beurkunden und verkünden, dass Ihr rechtmäßig verbundene Eheleute seid.


Ich darf Sie nun alle bitten, sich zu erheben:

Ich frage Dich , "Namen des Mannes" willst Du aus eigenem und freien Entschluß die Ehe mit "Namen der Frau" eingehen und zu ihr stehen in guten wie in schlechten Tagen, dann antworte bitte mit ja.


"Namen der Frau" willst Du aus eigenem und freiem Entschluß die Ehe mit "Namen des Mannes" eingehen, dann antworte bitte mit ja.

Ihr habt bei gleichzeitiger Anwesenheit und ohne Vorbehalt erklärt, die Ehe miteinander eingehen zu wollen.
Kraft Gesetzes und Kraft meines Amtes erkläre ich hiermit Euren Ehebund für geschlossen.
Ihr seid nun rechtmäßig miteinander verbundene Eheleute.

Ringe tauschen

Der Ring als Symbol für Liebe, Treue und Zusammenghörigkeit. Das gegenseitige Anstecken der Ringe unterstreicht das "Ja" zur Eheschließung.
Der Ehering wird (in Deutschland) am vierten Finger der rechten Hand getragen. Nach der romantischen Anatomie führt eine Arterie von dort aus direkt zum Herzen.

Eintrag verlesen.

 
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