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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (110)

Sehr geehrtes Brautpaar,

ich heiße Sie und alle, die Sie begleiten, recht herzlich Willkommen hier im Trauzimmer der...........................................

Zunächst möchte ich mich kurz vorstellen. Mein Name ist ................................. und ich bin heute die zuständige Standesbeamtin.

Liebe Frau , lieber Herr

wir sind heute hier zusammengekommen, um in Ihrem Leben einen besonderen Augenblick zu erleben, den Beginn Ihrer Ehe.

Als Ihren ganz besonderen Tag haben Sie sich den 14. Februar ausgesucht, den Valentinstag.

Es ist der Namenstag von Valentin, dem Schutzpatron der Liebenden, der sich für das Wohlergehen der Paare eingesetzt hat.

Der 14. Februar ist dadurch also bereits ein besonderer Tag.

Durch Ihre Eheschließung heute, wird dieser Tag für Sie, sehr geehrtes Brautpaar, jedoch noch bedeutungsvoller.

Heute ist es Brauch, am Valentinstag einem geliebten Menschen Blumen und andere Aufmerksamkeiten zu schenken.

Materielle Geschenke sind jedoch in einer Partnerschaft nicht so wichtig.

Vielmehr ist es wichtig,

zu wissen, dass man auch mit leeren Händen vor seinem Partner stehen kann.

Wichtig ist es,

der Partner nimmt mich so wie ich bin. Ich brauche mich nicht zu verstellen.

Wichtig ist es,
dass man einen Partner an der Seite hat, mit dem man glücklich ist
und mit dem man schwierige Zeiten gemeinsam meistert.

Diesen Partner haben Sie beide gefunden. Mit diesem geliebten Menschen möchten Sie Ihr Leben teilen.

Ein Leben ohne den anderen ist für Sie unvorstellbar geworden.

Empfinden Sie Ihren Partner als das größte Geschenk, das Sie jemals bekommen haben.

Mit der Liebe, die Sie füreinander empfinden, wird es für Sie ein Leichtes sein, die Probleme des Alltags zu bewältigen.

Sie werden sich gegenseitig unterstützen und ergänzen. Jeder von Ihnen wird ein wertvoller und unverzichtbarer Teil Ihrer ehelichen Partnerschaft sein.

Sie werden sich achten und füreinander Verständnis zeigen.

Jeder wird dem anderen einen Freiraum zugestehen. Denn jeder braucht einmal Zeit und Raum für sich selbst, um sich weiter entwickeln zu können.

In gemeinsamen Gesprächen werden Sie einander das Erlebte erzählen.

Sie tauschen einander aus:
Was der eine weiß, weiß auch der andere.
Was der eine fühlt, fühlt der andere mit.
Was der eine befürchtet, bewegt auch den anderen.

So nehmen Sie gegenseitig Anteil am Leben des anderen als wäre es ihr eigenes Leben.

Sie werden sich gegenseitig vertrauen.

Durch das gegenseitige Vertrauen wächst Ihre Liebe zueinander. Sie werden dadurch immer stärker miteinander verbunden sein.

So werden Sie Ihr eheliches Glück aufbauen und erhalten.

Und auf Ihrem gemeinsamen Lebensweg immer an das zurückdenken, was Sie zusammengeführt hat: die Liebe.

Ich wünsche Ihnen, sehr geehrtes Brautpaar, das Glück, die Freude und die Zufriedenheit, die Sie von Ihrer Ehe erwarten.

Meine persönliche Ansprache möchte ich schließen mit den Worten Clemens Brentano:

Die Liebe allein versteht das Geheimnis,
andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden.

Um sich einander das Ja-Wort zu geben, möchte ich Sie, sehr geehrtes Brautpaar, nunmehr bitten, sich mit mir zu erheben.

 
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