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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (127)

Der feierliche Anlass der euch heute hierher geführt hat ist ein ganz besonderer. Ihr habt euch zu jenem Schritt entschlossen, der zu einer echten Gemeinschaft nach dem Gesetz gehört. Ihr gebt euch das Eheversprechen durch das JA-Wort und schließt mit diesem Vertrag den wohl innigsten Bund den es zwischen zwei Menschen geben kann.

Hinter diesem Entschluss zu heiraten, steht sicher eine große gegenseitige Zuneigung. "Ich will mit dem gehen den ich liebe", mit diesen Worten fängt ein Gedicht an in dem es darum geht, diesen gemeinsamen Weg ohne WENN und ABER zu beschreiten.

In euch haben sich zwei Menschen gefunden die diesen Weg gemeinsam gehen wollen. Ihr seid Euch Eurer Gefühle sicher und wisst dass ihr zusammen bleiben und Verantwortung füreinander übernehmen wollt.

Ihr seid ja bereits ein kleines Stück gemeinsamen durch das Leben gegangen und habt dabei bestimmt erfahren, dass es auch so mancher Anstrengung bedarf um eine Beziehung auf Dauer glücklich und harmonisch zu gestalten.

Dazu gehört neben dem Vertrauen das Rücksichtnehmen auf den anderen und manchmal auch das Aufgeben einiger Gewohnheiten. In einer harmonischen Beziehung lohnt es sich auch seine Ziele einmal zurückzustecken, um für den Partner und die Familie da zu sein. In diesem Kreis erfahren wir jene Momente die wir brauchen um den teilweise hektischen Alltag zu bewältigen.

Aber besonders die Geborgenheit und das Glück durch die Liebe zueinander, werden Euch in Eurer Ehe die Erfüllung bringen die ihr von ihr erwartet.
Die Liebe ist das Wichtigste im Leben. Sie gibt uns Rückhalt und macht das Leben erst richtig lebenswert.

Und neben eurer Liebe zueinander ist wohl das größte was ihr bisher miteinander erlebt habt, die Geburt eurer gemeinsamen Tochter .....................die ihr liebevoll in euer Familienglück eingeschlossen habt.

Eine eigene Familie zu haben rückt andere Werte in den Vordergrund. Zusammenhalt und Verlässlichkeit stehen dann ganz hoch im Kurs sowie die Bereitschaft, sich zu den eigenen Empfindungen zu bekennen. So wie ihr es heute mit eurem Jawort tut.

Ihr gebt euch damit das gegenseitige Versprechen auch in Zukunft füreinander da zu sein, euch zu achten und zu schätzen.

Dazu schrieb die Dichterin Marie von Ebner-Eschenbach einen schönen Satz:

"Die Menschen, denen wir eine Stütze sind, die geben uns den Halt im Leben."

Und damit hat sie ein schönes Bild für die Ehe und die Familie gefunden.
Denn es zeigt, dass in einer Beziehung nichts einseitig ist. Halt geben und Halt bekommen ist eins. Jeder Partner schenkt dem anderen etwas von sich und wird von diesem in gleichem Maße wieder beschenkt.

Damit komme ich nun zum wichtigsten Teil der Zeremonie, zur eigentlichen Eheschließung und ich bitte Euch, die Trauzeugen und alle Anwesenden sich von den Plätzen zu erheben. Das Brautpaar ersuche ich meine Frage, die ich dem Gesetz nach an Euch richten muss, zu beantworten.






 
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