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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (133)

In wenigen Minuten werdet Ihr den Bund der Ehe schließen und anschließend einander das Ja Wort zu geben.
Ein Wort, das sehr schnell ausgesprochen ist, sehr viel bedeutet und, so hoffe ich, am Beginn einer langen und glücklichen Verbindung steht.

Doch Ihr wisst auch selbst, dass nicht das Wort allein das Entscheidende ist, sondern die Überzeugung und der Wille, mit dem es gehalten wird.
Dieser wohlüberlegte Entschluss, den Ihr getroffen habt, wird Euer Leben sicherlich nachhaltig verändern, aber er wird keine anderen Menschen aus Euch machen:

Zwei verschiedene, selbständige Menschen, jeder mit seinen eigenen Vorstellungen, Wünsche und Träume müssen nun eine gemeinsame Basis formen.
Die Beziehung zweier Menschen ist daher nie etwas fertiges, abgeschlossenes oder endgültiges, sondern sollte die Ehe vielmehr eine gemeinsame Wachstumsmöglichkeit sein.

Die Ehe ist die kleinste Gemeinschaft, die wir auf der Erde haben.
Diese winzige Zelle des Zusammenlebens ist die Energiequelle Eueres zukünftigen Lebens.
Ihr werdet diese Zelle immer wieder durch miteinander erlebte schöne Stunden aufladen und aus ihr die Fähigkeit schöpfen, sich in gegenseitiger Achtung, Pflichterfüllung und mit Verständnis zu begegnen.
Ihr werdet gerüstet sein, den Anforderungen, die das tägliche Leben an Euch stellen wird, entgegenzutreten, und ihr werdet erkennen, wie sehr ein harmonischen Familienleben die Gestaltung Eurer Zukunft beeinflusst.

Die Ehe kann also vielerlei sein: ein Ort der Zuflucht; ein Raum, den man gemeinsam gestaltet; ein Hort mitmenschlichen Verhaltens; eine Bindung, die beiden Anerkennung, Zuwendung und Zuneigung gibt; ein Fahrschein in ein zufriedenes Leben.
Sie kann immer genau das sein, was die Ehepartner sich wünschen und aus ihr machen wollen.

Für den gemeinsamen Lebensweg darf ich Euch als Standesbeamter viel Glück, Freude, Erfolg sowie ein gemeinsames Reifen Euerer Beziehung wünschen und darf mit einem Zitat von Ebner-Eschenbach abschließen, die meint:

"Die Menschen, denen wir Stütze sind, geben uns den Halt im Leben":


 
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