logout
TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (135)

Musik, Trauzeugen, Ringe

Am Beginn dieser Trauung möchte ich Euch, liebes Brautpaar und die Trauzeugen hier im Standesamt .....recht herzlich begrüßen.
Liebes Brautpaar!
Es freut mich ganz besonders, dass ich als Nachbar heute die ehrenvolle Aufgabe habe, Euren Entschluss, als Ehepartner gemeinsam durch´s Leben zu gehen, zu vollziehen. Im Sprichwort des deutschen Schriftstellers Hermann Hesse heißt es: Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann ist glücklich. Dieses Glück, diese Liebe beurkundet ihr nun hier am Standesamt.
Und das zu einem besonderen Datum: 5. Mai 2005. 5.5.05. 3 x die Fünf. Eine magische Kombination, viele geben sich heute das Ja-Wort, so wie auch am 9.9.1999 oder am 8.8.1988. Und es gibt auch schon Berechnungen, wie viele davon halten werden. Eure wird halten, denn ihr heiratet nicht wegen dem Datum.
1. ist heute nicht nur der Hochzeitstag, sondern auch ..... Geburtstag. Nicht irgendeiner, sondern der 30. Er macht es ordentlich. 3 Jahrzehnte Junggeselle, ab dem 4. Ehemann. Hat einen Vorteil - er braucht sich nur ein Datum zu merken. Es gibt ja zahllose Witze über die Vergesslichkeit von Männern im Laufe der Jahre. ..... kann warten - wenn ihm die ....... zum Geburtstag gratuliert, kann er sich mit dem Hochzeitstag revanchieren.
2. wolltet ihr ja schon längst heiraten. Aber durch den tragischen Tod des Vaters kam alles anders. Statt freudiger Brauteltern die trauernde Witwe. Halbwaisen statt Schwager. Dazu der Betrieb, dessen Führung nun auf den Schultern von .... und ..... lastete. Ihr alle habt diese schweren Stunden gemeistert. Seid daran sicher auch gewachsen.
Aber ihr könnt euch sicher sein, dein Vater ist auch hier. Genauso, wie auch die Großmutter hier ist, welche heuer verstorben ist. Beide freuen sich mit euch, dass nun ein Jahr der Freude ist. Es heiraten ja nicht nur ..... und ......, sondern auch ....... und ...... werden im Herbst den Bund der Ehe schließen. ...... sitzt heute ja schon an der Seite seiner Schwester.
Weil ihr eben auch schon schwere Stunden durchgemacht habt, weil ihr euch kennt, die Stärken und Schwächen des anderen kennt, Ihr euch vertraut, einander sicher auch mit euren Sorgen betraut, weil ihr euch ganz einfach traut:

darf ich Euch bitten aufzustehen !
Ich frage nun Dich, ..... als Bräutigam, ist es Dein freier Wille und ernster Entschluß, mit der neben Dir stehenden Braut ...... die Ehe zu schließen, dann sage Ja..........................................
Ebenso frage ich Dich ..... als Braut, ist es auch Dein freier Wille und ernster Entschluß, Deinen nebenstehenden Bräutigam ............ zu ehelichen, dann sage Ja.........................................

Ihr habt nun nach den gesetzlichen Bestimmungen die Ehe geschlossen und ich darf aussprechen, daß Ihr nunmehr rechtmäßig verbundene Eheleute seid.

Zum Zeichen Eurer dauernden Verbundenheit überreiche ich Euch nun die Eheringe, mit der Bitte, sich diese gegenseitig anzustecken.
Ich darf Euch bitten, wieder Platz zu nehmen !
Ich verlese nun Euren kundgetanen Entschluß aus dem Ehebuch und bitte danach um Eure Unterschriften.

Liebe ...., lieber .....!

Ihr habt eure Tochte ..... genannt. Es gibt eine mir bekannte ... im Fernsehen: bei Pippi Langstrumpf. Annika und Tommy. Pippi mit ihren Kräften hat Probleme einfach weggehoben. Ich wünsche Euch, dass ihr diese Kraft habt, Probleme wegzuheben. Oder einen Freund, eine Freundin, die die Probleme weghebt.
Es freut mich sehr, daß ich Euch als erster zu Eurem Lebensbund beglückwünschen darf. Möge Euer gemeinsamer Lebensweg von recht viel Glück, Gesundheit und Erfolg begleitet sein


 
zurück zur Übersicht