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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (137)

Liebe XXX, lieber XXX!
Liebe Gäste!

Ich freue mich, Euch und alle Anwesenden im Trauungssaal des Standesamtes XXX begrüßen zu dürfen. Der heutige Tag soll ein ganz Besonderer sein. Liebe XXX, lieber XXX, ihr seid heute hierher gekommen, um eine wichtige Entscheidung für Euer weiteres Leben zu treffen. Es ist Euer Wunsch, den Bund fürs Leben zu schließen.
Bevor ich jedoch die entscheidende Frage stelle, erlaube ich mir noch einige Worte an Euch zu richten:

Hermann Hesse sagte einmal:

"Den Sinn erhält das Leben einzig durch die Liebe. Das heißt: je mehr wir zu lieben und uns hinzugeben fähig sind, desto sinnvoller wird unser Leben."

Ich finde, dass dieses Zitat treffend für die Ehe ist, denn das Leben eines jeden von uns bekommt erst dann Sinn, wenn der Mensch eine Aufgabe hat, für die er lebt. Es gibt bestimmt keine Schönere, wie jene, für einen anderen Menschen, den man liebt, zu leben, für ihn zu sorgen, für ihn ganz einfach da zu sein. Ihr habt Euch entschieden, Euren weiteren Weg gemeinsam zu gehen.
Der Reichtum einer Ehe ist nicht in den materiellen Dingen zu finden, sondern vielmehr in den wahren Gefühlen des Zusammenseins, wie z.B.
verzeihen, Halt geben und ebenso beim Partner finden, Trost suchen und Verständnis erfahren, Liebe schenken und selbst spüren. Aber mit gutem Willen, Verständnis und Toleranz wird es für Euch sicher kein Problem sein, diese zu lösen.

Bevor wir zum eigentliche Trauungsakt kommen, möchte ich euch noch ein Zitat für Euren weiteren gemeinsamen Lebensweg mitgeben. Ich wünsche Euch im Sinne dieses Zitates, dass Ihr immer wieder zueinander sagen könnt:

" Ich will
jeden Tag ein Stück mit dir gehen,
etwas dir geben
dir sagen, wie froh es mich macht,
an deiner Seite zu leben;
Ich will
deine Zuneigung,
dein Verständnis
und deine Stärke spüren."

Ihr werdet nun vor dem Gesetz die Ehe schließen, indem ihr beide öffentlich erklärt, einander als Mann und Frau angehören zu wollen. Die Voraussetzungen für diese Ehe sind erfüllt, und ich bin daher gerne bereit, eure Erklärungen entgegenzunehmen.
Der große Augenblick ist für Euch nun gekommen, indem ich die entscheidende Frage stellen werde, und ich möchte Euch beide bitten, jetzt aufzustehen.
In dieser für Euch so wichtigen Stunde, frage ich Dich, XXX, ist es Dein freier Wille und fester Entschluss, mit XXX die Ehe schließen zu wollen, so antworte mit "ja".
Ich frage auch Dich, XXX, ist es Dein freier Wille und fester Entschluss mit XXXdie Ehe schließen zu wollen, so antworte mit "ja".
Ihr habt Beide meine Frage mit "ja" beantwortet, frei und ohne Vorbehalt, in Gegenwart Eurer Trauzeugen und vor mir, sodass ich als Euer Standesbeamter aussprechen kann, dass Ihr nunmehr rechtmäßig verbundene Eheleute seid.
Nach einem alten Brauch darf ich Euch einladen, euch gegenseitig die Ringe anzustecken. Der Ring ist das Symbol des in sich geschlossenen, des Immerwährenden. Tragt diese Ringe zum äußeren Zeichen Eurer Verbundenheit und Eurer Bereitschaft für immer und miteinander leben zu wollen.
Ich werde nun die Niederschrift verlesen, und anschließend werden das Brautpaar, die Trauzeugen und ich dieses Dokument unterzeichnen.

Ich gratuliere Euch recht herzlich und hoffe, dass ihr ein glückliches und zufriedenes Leben miteinander verbringt.

Wir haben auch noch ein paar Glaserl Wein vorbereitet, und jetzt wollen wir auf das Brautpaar anstoßen.

 
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