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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (146)

Trauzeugen
Musik

Sehr geehrte Festgäste!

In Namen des Bürgermeisters ....... begrüße ich Euch alle als bevollmächtigter Standesbeamter auf herzlichste und eröffne hiermit die Amtshandlung.

Liebe ....., lieber ... !

Wenn heute Eltern, Geschwister und Verwandte mit Euch zusammen Euren Festtag feiern, so möge dieser Kreis, aus dem Ihr heute heraustretet, Euch auch künftig immer eine Heimat bedeuten, möge das Gefühl der Zusam-mengehörigkeit zu Eurer Familie Euch lehren, daß wir nie für uns allein le-ben, sondern eng verwachsen sind mit allen anderen, die unser Schicksal teilen.
Für mich als Standesbeamter und Musikkollege zu Euch beiden ist es eine große Freude, daß ich heute Eure Trauung vollziehen kann.
Die Eheschließung erfolgt in der Weise, daß Ihr vor mir und Euren Vätern als Trauzeugen erklärt, daß Ihr die Ehe miteinander eingehen wollt.
Ihr habt Euch nun Eure Wohnung im Hause Markt 25 in Lasberg eingerich-tet. Diese Wohnung, Euer Heim, liegt jedoch im Menschen selbst und nicht in einem Haus oder in einer Wohnung.
Und genau so ist der römische Spruch zu verstehen: "Ubi bene ibi patria" - "Dort wo ich mich wohlfühle, dort finde ich meine Heimat."
Diese echte Geborgenheit muß immer wieder aufs Neue gesucht werden. Wenn Ihr diese angesprochene Heimat in Eurer Ehe, in eurem Partner fin-det, dann seid Ihr glücklich zu preisen. Ich wünsche Euch diese Geborgen-heit, die Euer beiden Herzen Freude bereiten und diese auch erhalten möge.
"Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen": So lautete das Lebensmotto des hl. Don Bosco. Ich möchte Euch das, was in diesem Wahlspruch ausgedrückt ist, von ganzem Herzen wünschen.
Diese Fröhlichkeit, von der Don Bosco spricht, kommt von innen heraus, aus dem Herzen. Sie wird sich in Eurer Ehe verstärken, dessen bin ich ganz sicher.


G l ü c k
Ihr gebt Euch heute einander das Versprechen, miteinander durchs Leben zu gehen, die Freuden ehrlich zu teilen, Kummer und Sorgen miteinander zu tragen. Mit Eurem "Ja-Wort" legt Ihr Eure Zukunft, von der niemand weiß, was Sie Euch bringen wird, in die Hand des Menschen an Eurer Seite - Ver-traut voll Zuversicht der Zukunft !
Zum Glück und Glücklichsein, von dem alle sprechen, nach dem sich alle sehnen, gehört zweifellos die Zuverlässigkeit und Treue des Partners. Ohne sie hängt alles in der Luft, ist unsicher, macht unruhig. Wir möchten uns immer auf den anderen verlassen können.
Wo Menschen zusammenleben, muß einer auf den anderen Rücksicht nehmen. Auch in Eurer Ehe wird es Ärger und Verstimmung geben und es können einmal Krisen kommen. Laßt Euch in diesen Situationen immer nur von einem guten Herzen, von Liebe und Güte leiten, ertragt die Fehler des anderen mit Geduld und mit der Einsicht, daß man selbst ja auch nicht ohne Fehler ist.
Mein Wunsch für Euch beide ist, daß Ihr, so wie an diesem heutigen Tag, ein Herz und eine Seele bleibt, daß Ihr nicht neben-, sondern immer nur füreinander lebt. Vergeßt nie, daß Euer Tun und Lassen das Glück Eures Lebens bestimmt und beeinflußt.
L i e b e
Sympathie hat Euch zusammengeführt, Liebe hat Euren Entschluß bewirkt, zu heiraten. Tradition und Überlegung veranlassen Euch heute, den Bund Eurer Gefühle rechtlich und kirchlich zu bestätigen und zu untermauern. Das wichtigste Element dieser Entwicklung ist jedoch Liebe, aber gerade sie ist auch am leichtesten verletzbar. Und wenn sie verletzt wird, leidet sie und in schlimmen Fällen stirbt sie sogar. Also kommt es für das Gelingen einer Ehe sehr darauf an, die Liebe bewußt zu pflegen und zu schützen.

Gebt nun einander das "Ja-Wort" mit dem Bewußtsein, die Verantwortung füreinander zu übernehmen und dem ernsten Vorsatz einander nie mehr zu verlassen. Bewahrt den guten Willen, der Euch einander glücklich machen soll, für Euer ganzes Leben und in diesem Sinne ersuche ich Euch jetzt, die Fragen, die ich nach dem Gesetz an Euch zu richten habe, mir frei und un-gezwungen zu beantworten.

Erhebung von den Plätzen!

Vor Euren Vätern als Trauzeugen frage ich Dich, .......... als Bräutigamm:
Ist es Dein freier Wille und unbeeinflußter Entschluß und bist Du bereit, mit Deiner Braut, Frau .................., den Bund der Ehe zu schließen, dann antworte mit einem deutlichen "JA".

Nun frage ich Dich, .................. , ist es auch Dein freier Wille und unbeeinflußter Entschluß und bist Du auch bereit, mit Deinem Bräuti-gamm, Herrn .................., den Bund der Ehe zu schließen, dann antworte auch Du mit einem deutlichen "JA".

Nachdem Ihr nun vor mir und Euren Trauzeugen ein schönes und auch ver-antwortungsvolles Gelöbnis abgelegt habt, erkläre ich Euch nunmehr als rechtmäßig verbundene Eheleute.

Durch Eure freie Willenserklärung seit Ihr zu einer Gemeinschaft vereinigt und in einen neuen Lebenskreis getreten.
Dieser bedeutungsvolle Beginn Eures neuen Lebensabschnittes wurde in das Ehebuch des Standesamtes .......... eingetragen. Ich werde Euch diesen Eintrag nun vorlesen und Euch anschließend bitten, diesen Eintrag mit Eurer Unterschrift zu ergänzen.

Bitte wieder Platz nehmen!
Verlesung des Eintrages - Unterschriften!

Dieser Bund fürs Leben, den Ihr nun durch Eure Unterschrift besiegelt habt, soll ein Bund der Liebe, Freude, Treue und Zufriedenheit und ein Bund des wahren Glückes werden. Dies wünsche ich Euch aus ganzem Herzen.

In diesem Sinne schließe ich nun Eure Trauung, erinnert Euch immer wieder gerne an Euer heutiges Versprechen, nehmt die frohe Stimmung und die gute Laune des heutigen Tages mit auf Euren gemeinsamen Lebensweg und beginnt mit diesem Tag eine gute, harmonische und vor allem glückliche Ehegemeinschaft.


 
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