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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (153)

Sehr geehrtes Brautpaar ! wehrte Trauzeugen und Gäste!

Ich darf Sie recht herzlich im Standesamt der Gemeinde XXXXXX begrüßen.

Sie wollen heute in den Stand der Ehe treten: Sie sind nach reiflicher Überlegung fest entschlossen, Ihr Leben auf die Gemeinschaft auszurichten: gemeinsam wollen Sie das Leben meistern. ich möchte Ihnen zu diesem Entschluss meinen Herzlichen Glückwunsch aussprechen und freue mich mit Ihnen.

Gestatten Sie mir bitte, dass ich einige Persönliche Worte zu Ihnen sage.

FRIEDE: Der wahre Friede kommt nicht von der Politik.

Nein, der wahre Friede kommt von jedem Menschen her, er ruht im einzelnen Individuum

Ich wünsche Ihnen für Ihr gemeinsames Leben den inneren Frieden, den Frieden in Ihrem Heim genauso wie den Frieden mit Ihrer Umwelt, für den jeder von uns ein gewisses Maß an Verantwortung besitzt.

Um diesen Frieden in einer Ehe zu finden, sollten Sie sich, ganz einfach ausgedrückt, vertragen. Und dieses liebende Miteinander wird Sie - trotz aller Schwierigkeiten, die unweigerlich auf Sie zukommen werden - dem Frieden näher bringen. Dazu gehört notwendigerweise die Anerkennung des anderen, nur mit Achtung und Wertschätzung des anderen ist Frieden möglich.



Fehlt diese Anerkennung, fehlt die Anerkennung der Freiheit des Partners, dann wird es zu tiefem Unfrieden kommen. Aber Sie sollen den Frieden ausstrahlen, Sie sollen den Frieden weiterstrahlen nach außen, Sie sollen in der ganz offensichtlich friedlosen Welt ein klein wenig von dem Frieden weitergeben.

Bewahren Sie sich ein unerschütterliches Vertrauen zueinander und die Achtung voreinander, bleiben Sie sich immer bewusst, dass Sie mit dem Ja-Wort die Verantwortung füreinander übernommen haben und Ihr Tun und Lassen Ihr eigenes Glück bestimmt und beeinflusst.

Bemühen Sie sich ehrlich, einander immer zu verstehen, Ihre Wünsche und Absichten aufeinander abzustimmen und in Freud und Leid ein guter Kamerad zu sein. Dann wird sich trotz aller Unzulänglichkeiten das Glück einstellen und Ihre Ehe das sein, was sie sein soll: Ein Segenstand!

Nur in der Achtung und Anerkennung Ihres Partners, mit all seinen Stärken, aber auch mit seinen Schwächen und Fehlern kann sich die Harmonie und der innere Friede entwickeln.

Es ist daher die Aufgabe eines jeden Ehepartners, sich verständnisvoll in das Wesen und in die Eigenart des anderen hineinzudenken, um ihm im Kampf des Alltags, der auch Ihnen in Ihrer Ehe nicht erspart bleiben wird, behilflich zu sein.


Für eine Eheschließung nach österreichischem Recht ist es erforderlich, dass die Verlobten bei gleichzeitiger Anwesenheit vor dem Standesbeamten und den Trauzeugen erklären, die Ehe miteinander eingehen zu wollen.


Ich ersuche nun das Brautpaar sowie die Trauzeugen sich zu erheben.

 
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