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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (159)

Verehrte Hochzeitsgäste !
Liebes Brautpaar !

Ein bedeutsamer Schritt führt Euch heute zum Standesamt, um im Kreise Eurer
Verwandten und Freunde den Bund der Ehe zu schließen.

Ihr seit heute sicherlich mit dem Gefühl und der Überzeugung hierhergekommen, füreinander bestimmt zu sein, miteinander gut auszukommen und auch glücklich zu werden.
In eurem gemeinsamen Leben wird es jedoch auch trübe Tage geben, Tage, an denen ihr euch einsam und verlassen fühlt. Tage, an denen es Meinungsver-schiedenheiten, Missverständnisse und Auseinandersetzungen gibt.
Nehmt trotzdem Rücksicht auf den anderen, ertragt die Fehler des Partners mit Geduld und mit der Einsicht, dass ihr selbst ja auch nicht fehlerlos seit.
Versucht diese gegenseitige Verstimmung noch am gleichen Tag durch ein versöhnendes Wort oder durch ein Zeichen der Liebe zu beenden.
Denn es sind verlorene Stunden eures Lebens, in denen ihr nicht gut miteinander seit.

Mein Wunsch für euch beide ist, dass ihr, so wie in dieser Stunde, ein Herz und eine Seele bleibt, dass ihr nicht neben-, sondern immer nur füreinander lebt. Vergesst nie, dass all euer Tun und Lassen das Glück eures Lebens bestimmt und beeinflusst.

Bemüht euch ehrlich, einander immer und in allem zu verstehen und eure Wünsche und Absichten aufeinander abzustimmen.
Lasst wegen einer gegenseitigen Verstimmung nie die Sonne untergehen, sondern bewahrt ein unerschütterliches Vertrauen zum Partner und benutzt jede
Gelegenheit, ihm Freude zu machen und eure Liebe zu zeigen, dann werdet ihr das Glück, nach dem ihr euch sehnt, in eurer Ehe finden.

Ich möchte euch nun bitten, dass ihr euch zum Zwecke des Konsensgespräches von den Plätzen erhebt.






Ich frage nun Dich, Herr .............., ist es Dein freier und fester

Entschluß, mit der hier anwesenden Frau .............. die Ehe zu

schließen, dann antworte bitte mit einem deutlichen Ja !


Nun frage ich Dich, Frau .............., ist es auch Dein freier und

fester Entschluß, mit Herrn ................. den Bund der Ehe

einzugehen, dann antworten auch Du mit einem deutlichen Ja !


Auf Grund eurer beiden ausgesprochenen Ja-Worte spreche ich nun Kraft meines Amtes aus, dass ihr nun rechtmäßig verbundene Eheleute seit.

Darf ich euch nun bitten, zum äußeren Zeichen eurer Verbundenheit die Ringe zu tauschen.
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Anlässlich eurer Hochzeit wurde im Ehebuch unseres Standesamtes ein neuer Eintrag angelegt. Ich werde nun diesen vorlesen und euch bitten, diesen Eintrag anschließend mit eurer Unterschrift zu ergänzen.
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Lieb haben, alles gemeinsam tragen, die Pflicht verdoppeln und das Recht halbieren - das ist der Rechte Sinn vom Ehestand.

Ich darf nun die Trauung mit einem Zitat von Albert Schweitzer abschließen, der einmal so treffend gesagt hat :
Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt !

Für euren künftigen Lebensweg wünschen wir alle in dieser Stunde Gesundheit und recht viel Glück, mögen aber besonders eure eigenen gegenseitigen Wünsche und Hoffnungen in Erfüllung gehen. Herzlichen Glückwunsch !

 
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