logout
TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (162)

Liebe Frau ............, lieber Herr .................. , werte Trauzeugen und Gäste!

Ich begrüße Sie recht herzlich im Standesamt ........................!

Liebes Brautpaar, ich möchte Ihre Trauung mit folgendem Spruch beginnen:

Wir gehen miteinander,
manchmal nach mir
und manchmal nach dir
und manchmal geht´s gut
und manchmal geht´s schlecht,
manchmal geht´s drüber
und manchmal geht´s drunter,
aber wir gehen miteinander.

Dieses "MITEINANDER" ist eine wichtige Grundlage für Ihr gemeinsames Leben.
Sie wissen, miteinander können Sie Berge versetzen und gelingt Ihnen, was sie sich allein nie zugetraut hätten. Miteinander sprechen, gemeinsam lachen, genauso wie gemeinsam weinen - eben miteinander das gemeinsame Leben meistern.

Damit es ein "MITEINANDER" bleibt und kein "GEGENEINANDER" wird, möchte ich Ihnen einige Gedanken mit in das Eheleben geben.

Der erste Gedanke wäre die Liebe:

Liebe ist nur ein Wort und hat doch so eine wundervolle und große Bedeutung. Liebe bedeutet auch, wenn Sie des anderen Leid wie am eigenen Leibe fühlen, aber auch wenn die Freude des anderen zu Ihrer eigenen Freude wird.

In einer guten Ehe ist man nie allein. Man ist nie allein traurig, man ist nie allein krank, man ist immer zu zweit, um alles Glück zu teilen und um gemeinsam allen Kummer und Schmerz zu ertragen.

Mein zweiter Gedanke wäre Toleranz:

Eine ehrlich gemeinte Partnerschaft setzt voraus, sich mit den Stärken und Schwächen des anderen auseinander zu setzen und sie auch zu akzeptieren.

Selbst wenn man sich jahrelang kennt, wird man noch Eigenschaften und Gewohnheiten am Partner neu entdecken. Gerade die Fähigkeit dies zu tolerieren, Ecken und Kanten gemeinsam abzurunden, beweist die Stärke und den Willen für die gemeinsame Zukunft.


Liebes Brautpaar, Sie haben bestimmt gemeinsame Lebensziele und Wünsche. Diese kann ich natürlich nur vermuten, allgemein werden Sie vielleicht folgende Erwartungen ich Ihre Ehe setzen. Sie erhoffen sich Sicherheit und wollen sich aufeinander verlassen können. Sie wollen sich gegenseitig unterstützen, erwarten sich einen verantwortungsvollen Partner und eine harmonische Beziehung.

Diese Harmonie gibt einem das Gefühl der Ausgeglichenheit, Zufriedenheit und der inneren Ruhe.

Eine harmonische Beziehung zu führen, bedeutet aber meiner Meinung nach auch, dass jeder Partner das in die Partnerschaft einbringt, was er am besten kann. Dadurch ergänzen sie sich auf sinnvolle Weise.

Sicher stimmen Sie mir auch zu, wenn ich sage, dass es sehr wichtig ist, sich Zeit für den anderen zu nehmen. Zeit für Gespräche, Zeit für Zärtlichkeiten, damit meine ich nicht nur die körperliche Zuneigung. Zärtlichkeit kann man dem Partner auch durch ein nettes Wort, eine freundliche Geste oder einfach nur durch eine herzliche Umarmung zeigen.

Liebe Frau ................, lieber Herr ...................... , ich wünsche Ihnen, dass Sie in Ihrer Partnerschaft die Liebe, die Toleranz und die Harmonie finden, die meiner Meinung nach für eine glückliche Ehe von großer Bedeutung ist.

Liebes Brautpaar, der Höhepunkt Ihrer Trauung ist jetzt gekommen und ich freue mich nun Ihr JA-Wort entgegen nehmen zu dürfen und bitte Sie aus diesem Grund aufzustehen.



Sie haben nun beide meine Frage mit JA beantwortet und deshalb ist es mir eine große Freude Sie zu rechtmäßig verbundenen Eheleuten zu erklären.


Zum Zeichen Ihrer äußerlichen Verbundenheit darf ich Sie nun bitten sich die Ringe anzustecken.


Alle warten nun sicher auf den Kuss, der das Ganze noch besiegeln soll.


Über Ihre Eheschließung wurde ein Eintrag im Ehebuch gemacht, aus dem ich jetzt auszugsweise vorlesen werde und darf Sie und Ihre Trauzeugen dann bitten dieses zu unterschreiben.

Liebes Brautpaar, ich bin davon überzeugt, dass es Ihnen durch Ihre Liebe zueinander, Achtung und Treue gegenüber dem Partner gelingen wird, eine glückliche und harmonische Ehe zu führen.

Ich wünsche Ihnen für Ihre gemeinsame Zukunft, dass all Ihre Wünsche in Erüllung gehen, Sie ihre Ziele erreichen und möchte Ihnen noch folgendes Zitat von Albert Schweizer mit auf den Weg geben.

Glück ist das Einzige das sich verdoppelt, wenn man es teilt.

 
zurück zur Übersicht