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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (167)

Wenn wir heute auf den Kalender schauen, so fällt uns im ersten Augenblick auf, daß dieser Freitag, der .................. kein außergewöhnlicher Tag ist. Es ist ein normaler Werktag, es ist kein Sonn- und auch kein Feiertag. Trotzdem ist dieser Tag für Sie von ganz besonderer Bedeutung, denn die wahrhaft großen Feiertage, sie stehen eigentlich nicht im Kalender, nein es bringt sie vielmehr das Leben mit sich und ein solcher Festtag und eine socj feierliche Stunde ist heute und jetzt für Sie gekommen, sind Sie doch vor dem Standesbeamten getreten um durch Ihr Ja-Wort den Bund fürs Leben zu schließen.
Dieses Wort mit dem Sie ja schon einmal den Schritt in ein gemeinsames Leben gewagt haben, hat heute wieder eine besondere Bedeutung für Sie, denn es wird dadurch nach außenhin Kundgetan, daß sie wieder als Mann und Frau zusammengehören wollen.
Im Leben selbst wiederholt sich nichts und jede scheinbare Wiederholung ist immer etwas Neues etwas beginnendes.
Sie beide, Sie haben ja bereits die Höhen und Tiefen einer Ehe miterlebt, wobei jedoch das Vertrauen und Verstehen zueinander entschwunden ist, und somit eine Basis für ein gemeinsames Eheleben nicht mehr vorhanden war.
In der Zwischenzeit haben sich die Unstimmigkeiten wieder gelegt und Sie haben sich entschieden Ihren zukünftigen Lebensweg wieder gemeinsam zu bestreiten, ein Entschluß zu welchen man Ihnen nur gratulieren kann.
Nach unseren österr. Recht ist die Ehe ein Vertrag, womit sich 2 Menschen verschiedenen Geschlechts verpflichten, füreinander zu Sorgen, sich gegenseitig Beistand zu leisten und sie vertrauen einander ihre Zukunft an.

 
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