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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (190)

Liebes Brautpaar!


Liebe und Musik kennen keine Grenzen! Beides verbindet.
2 Menschen haben sich gefunden, geben sich die Hand, tauschen Ringe aus.
2 verschiedene Kulturen, verschieden in ihrem Denken, Handeln und Fühlen.
Wo die Sprache endet, beginnt die Musik.
Wenn wir miteinander musizieren, berührt der Eine des Anderen Herz, Verstand und Seele.
3 Wörter, die nicht ohne Bedeutung sind.

Das Herz, wenn wir es bildlich betrachten, wird mit Liebe in Verbindung gebracht.
Die Liebe ist ein Wechselspiel von Geben und Nehmen. Es gibt kein größeres Glück, als geliebt zu werden. Nur wenn ich von jemanden geliebt werde, bin auch ich in der Lage Liebe zu geben.
Adalbert von Chamisso hat einmal gesagt: "Die Liebe ist kein Solo, sondern ein Duett - schwindet sie bei einem, verstummt das Lied!"
Versuchen Sie der Liebe ständig Ausdruck zu verleihen, mit Worten oder durch ein Zeichen der Zuneigung, damit Sie die Melodie , die Sie heute in Ihren Herzen tragen, auch immer hören können.

Das 2. Wort - der Verstand
Es ist schön, wenn Sie einen Partner an Ihrer Seite haben, der Sie versteht, Sie unterstützt und Ihnen Kraft gibt, wenn Sie sie brauchen.
Versuchen Sie den anderen zu verstehen, auch wenn der Himmel einmal nicht voller Geigen hängt.
Bevor Sie etwas vom Partner verlangen, sollten Sie Sich die Frage stellen, ob Sie selbst bereit wären, auf diese Forderung, würde der Partner sie an Sie stellen, einzugehen.


Das 3. Wort - die Seele
In der Seele wurzelt das Vertrauen, welches für die Ehe das Fundament ist, auf das man sein gemeinsames Leben aufbaut.
Wenn Sie einander vertrauen, ist es auch möglich, einander einen Freiraum einzugestehen, der nötig ist, um sei es seinen Interessen nachzugehen, seinen Freundeskreis zu pflegen oder einfach nur auszuspannen.
Vergessen Sie aber nicht, auch einmal zugunsten des Partners zurück zu stehen.
Die Zeit, die Sie miteinander verbringen, wird Sie einander immer näher bringen und Ihre Ehe damit aufwerten.

Sie haben sich entschlossen "nicht aneinander vorbei", sondern "miteinander" zu leben und möchten diesen Entschluss auch rechtliche Kraft verleihen, indem Sie heute hier im Standesamt im Beisein von Familie und Freunden den Bund der Ehe schließen werden.

Den Ring, den Sie sich nun gegenseitig nach dem Ja-Wort an den Finger geben, soll Sie öfters daran erinnern, an die Verantwortung aber auch an das Glücksgefühl, das Sie heute in Ihren Herzen tragen.

Ich bitte Sie und die Trauzeugen nun aufzustehen.

Ich frage zuerst den Bräutigam, Herrn ....................., in Anwesenheit seines Zeugens, ist es Ihr ernster, freier und ungezwungener Wille, die hier anwesende Braut, Frau .................... zu ehelichen, so antworten Sie mit JA!

Desgleichen frage ich die Braut, Frau ................ in Anwesenheit ihres Zeugens, ist es ebenfalls Ihr ernster, freier und ungezwungener Wille, den hier anwesenden Bräutigam, Herrn ............. zu ehelichen, so antworten Sie ebenfalls mit JA!


Als äußeres Zeichen Ihrer inneren Verbundenheit, bitte ich Sie nun die Ringe zu wechseln.

Vielleicht können Sie sich die Hände halten und in die Augen sehen, um das schöne Gedicht auf Sie wirken zu lassen.

Du hast deine Hand in meine gelegt,
du hast mir dein JA gegeben.
Das schmiedet uns zusammen.
Deine Sorgen sind meine Sorgen,
dein Schmerz meiner.
Und lächelst du, wirst du es in meinem Lächeln wiederfinden.
Das Glück ist in uns.
Wenn wir es festhalten, können auch die Jahre uns nichts anhaben.
Lass uns daran glauben.
Ich spreche nun aus, dass Sie vor dem Gesetz rechtmäßig verbundene Eheleute sind und bitte Sie zur Bekräftigung Ihres JA-Wortes die Unterschriften im Ehebuch zu leisten.

Unterschriften

Ich verlese nun auszugsweise das Ehebuch.


Liebes Ehepaar!
Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen, dass Ihr gemeinsames Leben so wird, wie Sie es sich in Ihren Wünschen und Träumen vorstellen.
Und dass dieser heutige Tag das erste Glied einer endlos langen Kette glücklicher Tage für Sie wird.

Glück ist niemals ortsgebunden, es kennt keine Jahreszeit und Glück hat noch immer der gefunden, er sich seines Lebens freut.

Als Standesbeamter habe ich die Ehre, dem frisch vermählten Ehepaar als Erster zu gratulieren!

Herzlichen Glückwunsch!

 
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