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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (209)

Liebe ............
Lieber ...........
Geschätzte Eltern des Brautpaares

Der 21.November für .... der 14.September für.... eure Geburtstage
Der 06 Juni und 13. Dezember Tage an die ihr besonders gerne denkt. eure beiden Töchter ... und ... wurden geboren.
Heute der ....März 2007 ein besonders schöner Tag für euch beide an dem ich euch und alle Hochzeitsgäste recht herzlich hier in im Gemeindeamt zur standesamtlichen Trauung von ..... und ...... begrüßen darf.


Auch Bgm. ................. hat sich Zeit genommen um bei eurer Trauung anwesend zu sein.


Es freut mich dass ihr euch entschieden habt die standesamtliche Trauung in eurer Heimatgemeinde zu feiern.
Ich ich einige Worte zu eurer Trauung allgemein sagen.
Ihr habt euch heute zu einem Schritt der zweifelsohne einer der wichtigsten und schönsten Ereignisse im Leben eines Menschen ist entschieden.
Und so seid auch Ihr meine ich zum Entschluss gekommen eure Lebensbeziehung zu festigen, und auch vorm Standesamt gegenseitig ja zu sagen.
Es ist nicht selbstverständlich das sich die Menschen für die Lebensbeziehung EHE entscheiden.
Viele meinen es ändert sowieso nichts, oder das Risiko sei zu groß, oder was ist wenn es einmal nicht mehr passt.
Ihr beide habt eine andere Einstellung, ihr sagt wir stehen zu einander, und übernehmt auch die Verantwortung dafür.

Ihr habt eine neue Wohnung im .... eingerichtet wo ihr mit sehr viel Freude eure gemeinsame Freizeit, eurer gemeinsames Leben genießen könnt. Darüber freuen sich auch eure Eltern leider war es dem Vater von ... nicht mehr gegönnt diesen schönen Tag mit zu er leben. Das Haus steht auf einem guten Fundament genau so wie eure Ehe auf einem guten Fundament steht. Eure gemeinsamen Töchter .... und .... sind ein Grundstein dafür sie bereiten euch auch sehr viel Freude.

Dauerhafte Freude entsteht durch das gemeinsame Lösen von Problemen und nicht dadurch, daß man die Lösung vorgesetzt bekommt.
Daß heißt. Wenn es Euch gelingt, Schwierigkeiten in der Ehe zu bewältigen, festigt Ihr Eure Partnerschaft durch die Freude darüber, gemeinsam eine Lösung gefunden zu haben. Wie jeder weiß, ist das aber nicht immer so einfach.
Man könnte es damit versuchen Unstimmigkeiten immer noch am selben Tag zu lösen.
Wird eine Unstimmigkeit über Nacht weiter getragen, kommt es häufig zu weiteren Mißverständnissen und Verstimmungen.
Ein weiterer allgemein gültiger Grundsatz zur Festigung der Freude könnte darin bestehen, Probleme in der Partnerschaft nicht nach außen zu tragen, sondern sie ausschließlich mit dem Partner zu besprechen.
Es wird sehr selten ein Ausweg gefunden, wenn Ehesorgen ohne Wissen des Partners etwa mit Freunden besprochen werden.
Im Gegenteil das entgegengebrachte Vertrauen wir zu Recht erschüttert.

Zu diesem Vertrauen daß Ihr in die Ehe mitbringt gehört auch die Achtung und Würde des Anderen.

Ich habe ein sehr schönes Gedicht von Erich Fried gefunden, das Euch für Eure zukünftige Ehe zum Nachdenken veranlassen sollte:

Die Erfahrung lehrt uns,
daß Liebe nicht darin besteht,
daß man einander ansieht,
sondern, daß man in die gleiche Richtung blickt.

Gerade bei einer, so großen persönlichen Entscheidung die Ihr heute trefft, ist es wichtig in die gleiche Richtung zu blicken und gegenseitige Achtung zu entwickeln.
Die Anerkennung des Partners und der Partnerin mit allen Vorzügen und Fehlern und die Akzeptanz gehören sicher zur Basis einer funktionierenden Ehe.
Der gegenseitige Respekt bildet ein Fundament für eine feste und dauerhafte Beziehung.

Ihr habt heute zwei Ringe zum Standesamt mitgebracht, die ein aüßeres Zeichen Eurer gegenseitigen Liebe und Vertrauen sind.
Das besondere Merkmal eines Ringes ist das es bei einem Ring kein Ende gibt, und so soll es auch mit der Liebe und dem Vertrauen bei Eurer Ehe sein.





 
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