logout
TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (214)

Liebes Brautpaar!
Verehrte Hochzeitsgäste!

Ich darf Sie im Trauungssaal des Standesamtes ........... herzlich begrüßen.

Ihr kennt ganz bestimmt das Sprichwort "Jeder ist seines Glückes Schmied", und ihr habt es wohl öfter für andere gebraucht, heute trifft es für euch selbst zu.

Ein kleines Stück Eures Lebensweges seid Ihr schon gemeinsam gegangen, habt viele frohe Stunden erlebt, aber auch die Sorgen und die Entscheidungen, wie z.B. einen eigenen Haushalt zu gründen, miteinander getragen.

Bei diesem Zusammenleben hat sich Eure Gemeinschaft bewährt, und so habt ihr beschlossen, den Bund fürs Leben zu schließen.

So wie es bisher zwischen euch war, so soll es auch in Zukunft bleiben, daran wird dieser Tag nichts ändern.

Das Wörtchen Ja, das ihr im Ablauf eures Lebens schon so oft ausgesprochen und mit dem ihr schon viele belanglose und gewiss auch wichtige Fragen beantwortet habt, ist heute für euch das Wort, mit dem ihr den Bund fürs Leben schließt, mit dem ihr euch für immer füreinander entscheidet und euch einen gleichen Namen gibt.

Auch für den, der sich dieses Ja Wort gut überlegt hat, ist und bleibt es ein gewisses Wagnis, da ihr nicht wisst, was die Zukunft bringt und das gemeinsame Leben in seinem Verlauf von euch fordern wird.

Gebt nun einander das "JA" Wort mit dem Bewusstsein, damit die Verantwortung füreinander zu übernehmen, und mit dem ersten Vorsatz, durchs ganze Leben füreinander liebevoll zu sorgen, auch dann wen sich der Alltag mit seinen Sorgen und Pflichten einstellt.
Ich darf nun alle Anwesenden ersuchen, sich von ihren Sitzen zu erheben und an das Brautpaar die Frage stellen, deren Beantwortung die Kundgebung eures Willens ist, den Bund fürs Leben zu schließen.

Ich frage Sie, Herr
als Bräutigam ist es Ihr freier Wille und fester Entschluss die hier anwesende Braut Frau .....
zu ehelichen, dann antworten Sie mit einem deutlichen Ja.

Ebenso frage ich Sie Frau
als Braut, ist es Ihr freier Wille und fester Entschluss den hier anwesenden Bräutigam Herrn ........
zu ehelichen, dann antworten Sie gleichfalls mit einem deutlichen JA.

Euer gegenseitiges Ja als Ausdruck eures Willens die Ehe zu schließen, habe ich vernommen.

Damit habt ihr vor den Trauzeugen, euren Eltern, Verwandten und Freunden ein schönes aber auch verantwortungsvolles Gelöbnis abgelegt.

Ich darf nun aussprechen, dass ihr von dieser Stunde an, rechtmäßig verbundene Eheleute seid.

Nicht Anfang noch Ende hat der Ring,
er ist wie Ewigkeit
und trägt in seinem goldnen Kleid
den Anfang und das Ende.

So wie diese beiden Ringe keinen Anfang und kein Ende haben, so soll auch eure Liebe zueinander kein Ende finden.

Ich darf euch nun die Ringe überreichen und bitten sich diese gegenseitig als äußeres Zeichen eurer Verbundenheit anzustecken.

Euer gegenseitiges Eheversprechen wurde in das Ehebuch eingetragen welches ich euch nun auszugsweise vorlesen werde.

Eine bedeutungsvolle Stunde geht zu Ende, ein neuer Lebensabschnitt hat seinen Anfang genommen.

Ich wünsche euch herzlich, dass euch der Bund, den ihr nun geschlossen habt, das Glück bringe, nach dem ihr euch sehnt, eure Liebe und euer Vertrauen zueinander immer so wie heute bleibe, ihr einander der Gute Freund und treue Weggefährte seid und auch für das ganze Leben bleibt, wie ihr es voneinander erwartet.

Baut eure Ehe auf, auf wahre Liebe, niemals wankendem Vertrauen und Achtung voreinander und lasst euch bei eurem Zusammenleben immer nur von Liebe und Güte leiten.

In einem Buch fand ich folgenden Wunsch für die Ehe:
In eurer Ehe soll es keinen Tag geben, da ihr sagen müsst: damals haben wir uns geliebt, heute ist die Liebe gestorben.

Kein Tag, an dem ihr sagt: Wir haben keine Freunde, die uns verstehen, die mit uns sprechen, die uns zuhören, die uns helfen, die mit uns leiden, die sich mit uns freuen.

Kein Tag, an dem ihr sagt: Ich bin so allein, du bist mir so fremd.
Ihr möget einander Gutes tun. ihr möget einander trösten und verzeihen. Ihr sollt Pläne schmieden und eure Sehnsüchte mögen sich erfüllen.
Die Tür eurer Wohnung möge offen sein für Menschen, die euch wichtig sind und denen ihr wichtig seid, die Rat geben und denen ihr raten könnt.
Eure Ehe bleibe spannend, und ihr möget alle Spannungen aushalten.
Eure Ehe bleibe glücklich, indem ihr eurer Treue traut.
Dann wird für Euch und für andere eure Ehe ein Zeichen der Hoffnung und des Mutes.
(Gottes Liebe möge in Eurer Liebe greifbar und spürbar werden, denn Gott will in uns sichtbar werden.)

Zu eurer Hochzeit werden euch viele beglückwünschen, auch ich möchte euch viel Glück für euren gemeinsamen Lebensweg wünschen.

Ich darf euch noch die Urkunden überreichen, die bezeugen, dass ihr eure Ehe am heutigen Tag rechtsgültig geschlossen habt.




 
zurück zur Übersicht