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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (218)

Es gibt im Leben eines jeden Menschen doch immer wieder Stunden, die seine Zukunft verändern und seinen weiteren Lebensweg bestimmen.
Eine solche Stunde ist heute für Sie gekommen, den Sie sind hier um einander das Jawort zu geben, mit dem Sie den Bund fürs Leben schließen.
Sie erfüllen damit die staatliche Eheschließungsform und geben einander das Versprechen, gemeinsam durchs Leben zu gehen.
In Freud und Leid - im Glück und im Unglück - in den frohen und in den trüben Stunden - treu und fest zusammen zu stehen und einander immer ein guter Kamerad und angenehmer Weggefährte zu sein.
Sie sind sich dessen bewusst, dass Sie mit dieser bedeutungsvollen Entscheidung, die Verantwortung füreinander übernehmen,
einander Ihre Zukunft und Ihr Lebensglück anvertrauen und damit in einen neuen Lebensabschnitt treten.
Verbinden Sie mit Ihrem Jawort den ernsten Vorsatz, einander nie mehr zu verlassen, sondern immer treu und selbstlos zu lieben und auch in den Widrigkeiten des grauen Alltags, den guten Willen zu bewahren um einander wirklich glücklich zu machen.
Ich bitte Sie liebes Brautpaar, sich von den Sitzen zu erheben und die Fragen die ich an Sie richte, zu beantworten.
In Gegenwart Ihrer Zeugen, frage ich Sie Herr ist es Ihr ernster und freier Wille, Ihre Braut Frau zu ehelichen, Ihr eheliche Liebe und Treue zu halten und Ihr ein guter Lebenskamerad zu werden, dann bitte ich um ein deutliches \"JA\".
Ebenso frage ich Sie, Frau ist es Ihr ernster und freier Wille Ihren Bräutigam Herrn zu ehelichen, Ihm eheliche Liebe und Treue zu halten und Ihm ein guter Lebenskamerad zu werden, dann bitte ich um ein deutliches \"JA\".
Sie haben nun vor mir als zuständiger Standesbeamtin ohne Vorbehalt erklärt dass Sie die Ehe miteinander eingehen wollen und ich spreche somit aus, daß Sie nunmehr rechtmäßig verbundene Eheleute sind. Zum äußeren Zeichen Ihrer Verbundenheit wollen Sie sich bitte gegenseitig die goldenen Ringe anstecken.
Ich habe Ihre Eheschließung niederschriftlich festgehalten und muß Ihnen den Ehebucheintrag zwecks Feststellung der Richtigkeit vorlesen, im Anschluss daran bitte ich Sie und Ihr Zeugen um Ihre Unterschriften.
VORLESEN
UNTERSCHREIBEN
Ich wünsche Ihnen herzlich, dass Ihr gemeinsames Eheleben so wird, wie Sie es sich heute in Ihren Träumen und Wünschen vorstellen.
Das Sie aneinander finden, was Sie erwarten, zueinander ein unerschütterliches Vertrauen bewahren und in Ihrer Ehe Glück und Frieden finden.
Möge all das wahr werden, was Ihnen Ihre Lieben, Ihre Freunde und Bekannten heute Gutes Wünschen.
Auch in einer guten Ehe gibt es Missverständnisse, Meinungsverschiedenheiten, ja sogar Auseinandersetzungen - und sie werden sich auch bei Ihnen nicht ganz vermeiden lassen - doch mit Geduld und etwas Verständnis füreinander, werden Sie immer wieder einen gemeinsamen Weg finden.
Lassen Sie sich bei Ihrem Zusammenleben immer von einem guten Herzen leiten, dass eigene Wünsche zurückstellt - in allem und jederzeit auf den anderen Rücksicht nimmt, verzeihen und auch vergessen kann.
Lassen Sie über eine gegenseitige Verstimmung nie die Sonne untergehen, denn es sind verlorene Stunden, wenn Sie nicht gut miteinander sind.
So leite dieser Tag ein schönes, glückliches Leben treuer und trauter Gemeinschaft ein und bleibe Ihnen bis an Ihren späten Lebensabend in lieber Erinnerung.
Mit den netten Worten einer großen Österreicherin die sagt:
\"Soweit Erde Himmel sein kann, ist sie es in einer glücklichen Ehe!\"-- möchte ich mich hier verabschieden - und das Ihre Ehe eine solche wird, wünsche ich Ihnen aufrichtig.

 
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