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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (227)

Zu Beginn dieser Hochzeitsfeier darf ich das Brautpaar sowie alle Gäste recht herzlich begrüßen!
Sehr geehrtes Brautpaar!
Viel Arbeit, Sorge, Aufregung und Planung waren zur Vorbereitung des heutigen Festes, Ihres Hochzeitstages, erforderlich. Viele Gedanken, Wünsche, Hoffnungen aber auch heimliches Bangen richten sich auf den heutigen Tag. Es ist sicherlich einer der bedeutungsvollsten Augenblicke im Leben eines jeden erwachsenen Menschen wenn er sich mit einem Anderen verbindet um die Gemeinschaft der Ehe zu gründen. Heute beenden Sie beide den Lebensabschnitt der jugendichen Ungebundenheit und der jugendlichen Freiheit. Heute ist aber auch ein Höhepunkt erreicht, den wir Menschen früher oder später zustreben, die das Gefühl haben füreinander bestimmt zu sein. Auch Sie sind heute mit diesem Gefühl im Herzen zum Standesamt gekommen um sich das Ja-Wort zu geben, so wie es vom Gesetz verlangt wird. Sie haben das Gefühl füreinander bestimmt zu sein und die Überzeugung, das ganze Leben nicht nur gut miteinander auszukommen, sondern auch Glücklich zu werden. Die Voraussetzungen für eine glückliche Ehe sind wohl das gegenseitige Verständnis und unumschränktes Vertrauen zu einander. Den Bund, den Sie heute schließen wollen, ist der Bund fürs Leben. Er ist kein blosser Vertrag um Personen oder Güter willen, sondern ist ein gesetzlicher Bund, durch den Sie einen festen Grundstein für einen neuen Lebensabschnitt legen. Wir Menschen sind für die Gemeinschaft geboren, in der einer den anderen ergänzen soll. Im Zweigespann der Ehe, werden die Lasten des täglichen Lebens im gegenseitigen Verstehen leichter ertragen. Mit dem heutigen Tag, wird das Versprechen, das Sie sich in einer glücklichen Stunde gegeben haben, gesetzlich bestätigt. Möge der heutige Tag und dieser Moment in Ihrer Ehe immer in schöner Erinnerung bleiben.

Die Vorschriften zur Schließung einer gültigen Ehe wurden von Ihnen erfüllt und ich darf nun im Beisein von zwei Zeugen folgende Fragen stellen und bitte Sie und die Gäste aufzustehen.

Konsensgespräch

Ringwechsel:
Der Ring, er ist das Sinnbild des in sich Geschlossenen, der Einheit und der Treue. Nehmen Sie diese goldenen Reifen zum äußeren Zeichen der Verbundenheit und der immerwährenden Bereitschaft immer und überall füreinander da zu sein.

Verlesung des Ehebucheintrages
Untschreiben

Verehrtes Ehepaar!
Mit Plänen und Hoffnungen im Herzen beginnen Sie heute Ihren Ehestand und auch der festen Absicht einander glücklich zu machen. Kaum einmal wird Ihnen soviel Glück gewünscht wie heute. Ob Sie glücklich werden, das hängt ganz von Ihnen selbst ab. Geld und Gut, Gesundheit und gesicherte Existenz, ein schönes Haus, ein moderner Haushalt und was sonst noch das Leben verschönert und die Arbeit erleichtert, können Glück und Frieden in der Ehe nicht verbürgen. Ohne treue Liebe, ohne gegenseitiges Verstehen und Vertrauen und die Bereitschaft füreinander auch Opfer zu bringen, kann es eine gute Ehe niemals geben. Denken Sie recht oft an diesen schönen Tag zurück, an das Hochgefühl der Freude und des Glücks das Sie erfüllt und an den guten Willen, mit dem Sie heute Ihren Ehestand beginnen. Untermauern Sie das heutige Ja-Wort imit der gegenseitigen Liebe, Treue und Zuvorkommenheit dem anderen Gatten gegenüber. Versuchen Sie diese Tugenden auch an grauen Tagen zu üben. Wenn Ihnen das gelingt, wird eine wahre Kameradschaft entstehen, in der sich keiner im Stichgelassen fühlen wird. Zum Abschluss dieser feierlich Amtshandlung möchte ich Ihnen persönlich und im Namen unserer Gemeinde wünschen, dass Sie sich recht gut verstehen und dass Sie einmal sagen können, es war schön in unserer Ehe.

Gratulation

 
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