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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (238)
Ich möchte Sie alle zur standesamtlichen Trauung im Sitzungssaal bzw. Trauungssaal der Marktgemeinde Sollenau recht herzlich begrüßen besonders aber das Brautpaar selbst ...... und ......

Nach Erfüllung der gesetzlichen Vorschriften sind Sie heute hier erschienen um vor mir als Standesbeamtin und in Gegenwart Ihrer beiden Trauzeugen die Ehe nach österreichischem Recht zu schließen.

Es ist dem Menschen wie ein Naturgesetz ins Herz geschrieben, dass es nicht gut ist, alleine zu sein oder alleine zu bleiben und früher oder später wird jedem klar, dass er diesen Schritt tun soll, will er sein Glück finden.

In den Worten es ist schön füreinander da zu sein, liegt das Geheimnis der Ehe verborgen - gemeinsames Schaffen, gemeinsames Glück und alles andere folgert sich daraus.

Der Dichter hat schon gesagt "Der Mensch braucht den Menschen" und so einen Menschen haben Sie jetzt wieder gefunden und mit diesem wollen Sie ein neues und glückliches Leben beginnen.

Sie sind mit dem Gefühl hergekommen füreinander bestimmt zu sein, einander glücklich zu machen und dem Bewußtsein einen für die Zukunft wichtigen Schritt zu tun.

Mit Ihrem Ja-Wort legen Sie Ihre Zukunft voll Vertrauen in die Hände des Menschen an Ihrer Seite.

Sollte sich einmal wider Erwarten der Ehehimmel verdunkeln, so denken Sie an meine Worte zurück - gehen Sie aufeinander zu und sprechen Wörter der Versöhnung. Denn es sind verlorene Stunden in einer Ehe, wenn die Liebe und Eintracht fehlt.

Mit Geduld und gutem Willen auf beiden Seiten und der Bereitschaft zu verzeihen und zu vergessen, kann man Berge versetzen.

Das waren meine Gedanken für Sie.

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Im Gesetz ist die Ehe nur sehr nüchtern beschrieben.

Die Ehe ist ein Vertrag, in welchem zwei Personen verschiedenen Geschlechts gesetzmäßig Ihren Willen erklären, in unzertrennlicher Gemeinschaft zu leben, Kinder zu zeugen und sich gegenseitigen Beistand zu leisten.
Sie genießen dieselben Rechte, haben aber auch die gleichen Pflichten. Es sei Ihnen immer bewußt, dass Sie nunmehr für das Leben verbunden werden und das Band der Ehe nur der Tod oder ein richterliches Erkenntnis zu trennen vermag.

Ich bitte Sie jetzt aufzustehen.


KONSENSGESPRÄCH

Nachdem Sie meine Fragen klar und deutlich bejaht haben, spreche ich Kraft meines Amtes aus, dass Sie nunmehr rechtmäßig verbundene Eheleute sind.

Ringwechsel
Zum äußeren Zeichen Ihrer Eheschließung tauschen Sie bitte die Ringe.


Ehebuch vorlesen und unterschreiben:

Da es sich beim Ehebuch um ein wichtiges Dokument handelt, möchte ich die Eintragungen noch einmal vorlesen um Fehler in den Urkunden zu vermeiden.

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Das Versprechen, dass Sie sich jetzt gegeben haben, bindet Sie nach dem Willen des Gesetzes. Aber nicht die Form der Eheschließung macht eine gute Ehe aus, sondern immer nur die Menschen, die diese Ehe führen.

Mein persönlicher Wunsch ist, dass in dieser Stunde eine gute Ehe beginnt und dass sich alle Ihre gemeinsamen Wünsche und Hoffnungen erfüllen.

 
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