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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (251)

Ich freue mich, sehr geehrtes Brautpaar Sie und all Ihre Verwandten bei uns am Standesamt in ... begrüßen zu dürfen.

Ich freue mich auch von Ihnen Beiden Ihr Gelöbnis als Ehemann und Ehefrau entgegen nehmen zu können. Weiß ich doch, dass Sie sich auf diesen bedeutungsvollen Schritt sorgfältig und ernst vorbereitet haben, weil Sie sich bewusst sind, welche große Verantwortung Sie damit übernehmen.

Das was ich Ihnen heute sagen will, soll keine Belehrungen sein, ich möchte über das wesentliche einer Ehe sprechen, denn wir alle machen uns oft viel zu viele Gedanken um das Drumherum und übersehen oft das wirklich Wichtige. Ich möchte über das sprechen was wirklich zählt.

Liebe, Treue, Respekt, Verantwortung ich glaube das sind alles die Zutaten, wenn wir es so nennen wollen, die für das Gelingen einer guten Ehe unbedingt notwendig sind.

Aber die Grundvoraussetzung um eine Ehe überhaupt eingehen zu können, ist einen Partner zu finden, mit dem man sich, im wahrsten Sinne des Wortes traut gemeinsam durch das Leben zu gehen.

Einen zu haben auf den man sich immer verlassen kann, mit dem man jedes Geheimnis teilen kann.
Keiner von Ihnen wird mehr alleine sein, ab heute haben Sie einen Menschen an Ihrer Seite, der mit Ihnen den Weg durch die Höhen und Tiefen des Lebens geht. Einen treuen Begleiter an Ihrer Seite für den das Wohl des Anderen immer an erster Stelle steht.

Nun es freut mich, dass Sie einander gefunden haben und ab heute nun ganz offiziell für immer ein Paar sein wollen.

In diesem Sinne möchte Ich nun Sie sehr geehrtes Brautpaar und Ihre beiden Zeugen bieten sich von den Plätzen zu erheben.

Der Ring ist Sinnbild des in sich geschlossenen, der Einheit und der Treue. Nehmt diesen kleinen Reifen zum äußeren Zeichen Eurer Verbundenheit, Eurer endlosen Liebe, Eurer immerwährenden Bereitschaft für einander und miteinander leben zu wollen.

Ich darf Sie nun bitten, nach Bejahung meiner Frage sich gegenseitige die Eheringe anzustecken und Ihr Ja-Wort mit einem Kuss zu besiegeln.

Und so will ich an Sie eine kleine aber doch so große Frage stellen, eine Frage, die Ihr ganzes zukünftiges Leben einschließt, eine Frage, die Sie mit den Lippen beantworten aber mit den Herzen und den Willen zum gemeinsamen Leben wahr machen müssen.


Ich frage Sie, lieber Bräutigam, Herr , sind Sie gewillt, mit Ihrer Braut, Frau , die Ehe zu schließen, dann antworten Sie mit einem deutlichen Ja.

Ich frage Sie, liebe Braut, Frau , sind Sie gewillt, mit Ihrem Bräutigam, Herrn , die Ehe zu schließen, dann antworten auch Sie mit einem deutlichen Ja.

Ringwechsel, Kuss

Ihr Versprechen nun in einer ehelichen Lebensgemeinschaft leben zu wollen, wurde im Ehebuch des Standesamt ... eingetragen, welches Ich nun kurz verlesen werde:
Der Bräutigam Herr geboren am in .

Die Braut Frau geboren am in

haben erklärt den Familiennamen des Mannes als gemeinsamen Familiennamen zu führen.
Ich bitte nun, um Ihre Unterschrift und die der Zeugen - der Bräutigam bitte - die Braut - die Zeugen Herr/Frau und Herr/Frau

Gelobt mit Ihren Munde, besiegelt durch Ihre Unterschrift, haben Sie Ihren Willen zur Ehe gegeben. Aber nicht die Form und die Äußerlichkeit bilden die Ehe, sondern die Menschen, die darin leben. Nur an Sie beiden liegt es wie diese Gemeinschaft begonnen, gelebt und vertieft wird.

Zum Abschluss möchte ich noch ein paar Worte sagen, die ich Ihnen mitgeben möchte:
Ich wünsch dir einen Menschen
dem du vertrauen kannst
und der dir sagt
was er fühlt und denkt
der dir Sicherheit gibt und Vertrauen
einen Menschen
bei dem du dich geborgen fühlen kannst
was immer geschieht.

Ich wünsch dir einen Menschen
in dessen Nähe du ganz du selber
sein kannst
und der dir hilft auf deinem Weg.

Ich habe das Glück und die Freude, als erster Sie zu Ihrem Lebensbunde alles Gute und Schöne zu wünschen. Mögen diese Minuten und dieser Tag in Ihrer Erinnerung fortleben als Beginn eines glücklichen Zusammenlebens.

 
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