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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (253)

EINLEITUNG:

Begrüßung:

Liebe ..............., lieber ...................,
sehr geehrte Trauzeugen, liebe Hochzeitsgäste.
Ich begrüße euch alle recht herzlich im Trauungssaal der Gemeinde ............

Bei meiner Vorbereitung auf die Trauung habe ich eine Geschichte gelesen.
Diese Geschichte werde ich euch nun erzählen.
In einer Empfangshalle eines Hotels stehen ein Polstersessel und ein Holzsessel. Die Hotelgäste bevorzugen aber immer den Polstersessel und lassen sich gemütlich auf ihm nieder.
Bis eines Tages der Holzsessel den Polstersessel fragt:

"Ich bestehe aus so edlem Holz, warum setzen sich alle Gäste immer nur auf dich?!"
Darauf antwortet der Polstersessel:

"Ganz einfach, ICH GEBE NACH!"
Damit ist nicht gemeint, dass Ihr künftig immer nachgeben sollt. Es geht einfach darum, dass ihr für Euren Partner ein bequemer Sessel bleibt.


HAUPTTEIL 1:

Das könnte mit folgendem Zitat funktionieren:

Ver-stehen - Ver-trauen - Ver-zeihen - das ist Liebe!

Ich will nun auf diese Punkte näher eingehen.

In einer Partnerschaft ist es wichtig auch ohne viele Worte den Partner zu verstehen, am Gesichtsausdruck bereits zu erkennen ob er Sorgen hat oder glücklich ist.
Wortlos den Gefühlszustand des Partners zu erkennen, verstehen und auch zu akzeptieren.
Es darf jedoch auch das Gespräch miteinander über Freude und Anliegen, aber auch Probleme und Sorgen nicht vergessen werden.
Deshalb ist es für jede Partnerschaft wichtig, das richtige Maß an wortlosem Verstehen und dem Gespräch miteinander zu finden.
HAUPTTEIL 2:

Das Verstehen alleine reicht jedoch nicht aus, deshalb ist die Grundlage einer jeden Partnerschaft und ein Zeichen der Liebe auch das gegenseitige Vertrauen.

Blindes Vertrauen führt jedoch eher zur Gleichgültigkeit als zu einer funktionierenden Partnerschaft.
Darum habet Ihr bestimmt ein Vertrauen mit hellwachen Augen, das Interesse am Anderen zeigt.

Das Vertrauen kann sehr leicht und immer wieder durch ein offenes und ehrliches Gespräch gestärkt und vertieft werden.
Durch das gegenseitige Vertrauen bekommt Ihr Sicherheit, Geborgenheit und Ausgeglichenheit.

Ihr müsst daher auch nicht in der ständigen Angst leben, vom Partner oder der Partnerin um den Finger gewickelt zu werden.


SCHLUSS:


Da in einer Partnerschaft nicht nur Verstehen und Vertrauen wichtige Inhaltspunkte sind, habe ich einen schönen Satz für Euch gefunden:

"Je mehr man jemanden liebt umso mehr leidet man darunter, wenn man ihm nicht verzeiht!"

Für eine Partnerschaft ist es besonders wichtig sich Fehler gegenseitig einzugestehen, darüber zu sprechen, dann auch verzeihen und vielleicht auch vergessen zu können.

Die Partnerschaft kann dadurch neue Gesichtspunkte erhalten und die Liebe zueinander wird dann noch stärker werden.

 
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