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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (272)

Ich begrüße das Brautpaar Frau ……………..….……………………………
und Herrn ……………….……………………………………………………….
mit Ihren Trauzeugen, Gästen und Freunden zur standesamtlichen Eheschließung im Schloß Mirabell.

Liebes Brautpaar, die Eheschließung ist sicherlich ein wichtiges und weitreichendes Ereignis im Leben zweier Menschen.

Jede Ehe ist anders, einzigartig und individuell.

Eine Partnerschaft besteht aus zwei eigenständigen Persönlichkeiten.

Das macht die Ehe interessant und abwechslungsreich.

Eine gute Ehe braucht ein gutes und solides Fundament, um sich zu entfalten und bestehen zu können. Dazu sind viele Bausteine notwendig:

Drei sehr wichtige sind,
die Liebe,
das Vertrauen,
und der Humor.

Das Wort Liebe ist ein sehr kleines Wort, hat aber eine große Bedeutung und Wirkung. Sie lässt sich nicht messen, man kann sich nicht angreifen und sie läßt sich nicht richtig in Worte fassen. Man kann sie nur dankbar annehmen, wenn sie da ist, sorgfältig mit ihr umgehen, man kann sich auch zurückschenken.

Oft reicht schon eine zärtliche Umarmung oder ein nettes Wort, denn nicht die großen Dinge, sondern die kleinen Gesten machen das Leben schön.

Ein Zitat von Julius Waldemar Grosse lautet,
„Das edelste in der Liebe ist das Vertrauen zueinander.“

Eine wichtige Grundlage für eine Partnerschaft ist sicher, sich gegenseitig Vertrauen zu können. Unter Vertrauen versteht man auch, dass man in jeder Lebenslage, ob bei Gesundheit oder Krankheit zueinander steht und sich treu ist.

In einer Ehe darf auch das Lachen und der Humor nicht zu kurz kommen. Wie wir wissen, ist das Lachen sehr gesund und stärkt unseren Organismus.

In einem Lied von Herbert Grönemeyer heißt es: Du lachst mir Mut zu.

Wenn Sie miteinander lachen, dann bringen Sie zum Ausdruck:
Wir verstehen einander,
wir vertrauen einander,
wir können uns für einander öffnen und
für einander verletzlich machen.

Der Humor kann auch helfen, das eine oder andere Alltagsproblem in unserer hektischen Zeit zu lösen.

Der Humor funktioniert wie ein umgedrehtes Fernglas. Sieht man dort hinein ist alles sehr weit entfernt und viel kleiner. Man bekommt eine andere Sichtweise und kann daher abwägen, ob diese Problem morgen, in 2 Monaten oder in einem halben Jahr überhaupt noch ein Problem ist.

Die Erfahrung zeigt, dass mit dieser Beobachtungsweise viele Schwierigkeiten wegfallen oder nicht mehr so tragisch zu nehmen sind.

Lachen ist ansteckend und - wie jeder weiß – mit Humor geht vieles leichter. Eine alte Weisheit will ich Ihnen zum Abschluss noch mitteilen:
„Lachen ist gesund“.
Denken Sie an Ihre Gesundheit und vergessen Sie das Lachen in der Ehe nicht!

Nun komme ich zum rechtlichen Teil der Eheschließung und bitte Sie aufzustehen.

Ich frage Sie, Herr ........................... ………………………………………
wollen Sie mit der hier anwesenden Frau ............ ………………………
die Ehe schließen, dann antworten Sie mit „Ja“.

Ich richte nun auch die Frage an Sie Frau .............................................
ist es auch Ihr freier Wille, mit dem hier anwesenden
Herrn ......... ……….… ………………………………………………………
die Ehe einzugehen, dann antworten Sie mit „Ja“.

Nachdem Sie beide im Beisein Ihrer beiden Trauzeugen meine Fragen mit „JA“ beantwortet haben, darf ich Sie nun zu rechtmäßig verbundene Eheleute erklären.

Zum Zeichen Ihrer Verbundenheit darf ich Sie nun zu mir bitten, um sich gegenseitig die Ringe anzustecken.


Liebes Brautpaar, einen Satz möchte ich Ihnen nochmitgeben:
Eine funktionierende Ehe besteht eigentlich daraus, immer einen Weg zueinander zu finden und immer einen Weg zu entdecken, den beide gemeinsam gehen können.

Ich wünsche Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute und darf Ihnen ihre Urkunden überreichen.

 
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