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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (296)

Liebe .............., Lieber ......!

Heute ist es auch für mich ein besonderer Tag, denn ich darf zwei Bekannte einmal in meiner beruflichen Tätigkeit als Standesbeamtin recht herzlich begrüßen.
Einschließen in diesem Gruß darf ich Eure Eltern, die mit Euch hierher gekommen sind, sowie die übrigen Gäste.

Es ist mir immer eine ausgesprochene Freude, Freunde ums "JA-Wort" zu fragen. Ich habe mir nun ein paar Gedanken gemacht, die ich Euch mit auf den Weg geben will.

Die Ehe ist eine ganz besondere Form der menschlichen Beziehung. Sie ist angelegt auf Dauer und auf Liebe. Damit die Liebe aber viele Ehejahre überdauern kann, muss die Beziehung der Ehe ständig gepflegt und immer wieder aufs neue erkämpft werden.
Die Liebe ist gegenseitiges Verstehen und Verzeihen.

In Eurem Leben soll aber wie ich meine, nicht nur die Liebe sondern ganz im Besonderen die tiefe Freundschaft, die Euch mit-einander verbindet, von Dauer sein.

Zum Glück und zum glücklich sein, von dem alle sprechen und nach dem sich alle sehnen, gehört zweifellos auch gegenseitige Rücksicht, Vertrauen und Tolleranz.

Nach dem wir uns schon längere Zeit kennen, fällt es mir schwer, die Wünsche zu Eurem künftigen Eheleben zu formulieren. Und was macht jemand, dem die richtigen Worte fehlen? Er zitiert einen klugen Menschen. Dies möchte ich auch tun mit den Worten von Wiebke Herich:

Ich will
jeden Tag ein Stück mit Dir gehen,
etwas Dir geben
Dir sagen, wie froh es mich macht,
an Deiner Seite zu leben,
Deine Zuneigung,
Dein Verständnis
und Deine Stärke spüren.

Diese Zeilen beinhalten all das, was eine gute Ehe ausmacht, auch wenn der Alltag nach den Feierlichkeiten wieder eingekehrt ist. Auf diesen Pfeilern gründet das Fundament, das Ihr heute ge-legt habt.
Wir alle, die hier heute anwesend sind und die Euch kennen, wünschen, dass dieses Fundament ein tragfähiger, aber auch fruchtbarer Boden, für Eure Ehe sein wird und dass alle Eure Hoffnungen und Erwartungen in Erfüllung gehen.

Bewahrt Euch Eure Fröhlichkeit, Euren Humor und die Gesellig-keit, kurz: bleib einfach so, wie Ihr seid, dann werdet Ihr nicht nur selbst Freude an Eurer ehelichen Lebensgemeinschaft haben, sondern auch wir können an dieser Freude teilhaben.

Liebe ......., lieber ......, ich frage Euch nun einzeln und nachein-ander, ob Ihr die Ehe miteinander eingehen wollt.

Ich frage Dich Herr ......................., ist es Dein fester und freier Wille, mit Frau ....................... die Ehe zu schließen, dann ant-worte mit einem deutlichen "JA".

Ich frage Dich Frau ....................... ist es auch Dein fester und freier Wille, mit Herrn ....................... den Bund der Ehe einzuge-hen, dann antworte auch Du mit einem deutlichen "JA".

Aufgrund Eurer beiden ausgesprochenen "JA-Worte" seit Ihr nun rechtmäßig verbundene Eheleute.

Ich bitte Euch zum äußeren Zeichen der Verbundenheit die Ringe zu tauschen.

Anlässlich Eurer Hochzeit wurde im Ehebuch unseres Standesamtes ein neuer Eintrag angelegt, den ich Euch nun vorlesen werden und bitte Euch, diesen Eintrag zu unterschreiben.

Sehr geehrtes Brautpaar!

Ich erlaube mir nun noch einige abschließende Worte auf Euren gemeinsamen Lebensweg mitzugeben.

Durch Eure Unterschrift im Ehebuch wurde der äußeren Form der Eheschließung genüge getan.

Aber wie wir alle wissen, kommt es nicht nur auf die äußere Form an, sondern ganz im Besonderen auf die innere Einstellung zueinander, von der ich Euch nur wünschen kann, dass sie Euch lange so erhalten bleibt, wie sie am heutigen Tag besteht.

Nun bleibt mir nur noch übrig Euch in diesem Sinne alles Gute für Eure gemeinsame Zukunft zu wünschen.

 
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