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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede (299)
Sehr geehrte Hochzeitsgäste, sehr geehrte Trauzeugen, liebes Brautpaar!

Zuerst möchte ich alle recht herzlich im Standesamt der Marktgemeinde begrüssen.

Lieber . , liebe
Nun ist es soweit, Ihr seit heute hierher gekommen, weil Ihr Euch ewig binden wollt.

Man sieht es Euren strahlenden Gesichtern an, dass sie von dieser Entscheidung felsenfest überzeugt sind. Doch Ihr müsst wissen, die Ehe ist wie eine lange Reise.

Das Zusammenleben, dass von Anfang an so rosig erscheint, wird bei manchem nach und nach zur Gewohnheit.

Es stellen sich im Alltag Probleme ein, an die man vor der Heirat niemals gedacht hat.

Nun liegt es an Euch, ob Ihr die Schwierigkeiten größer werden lässt oder ob ihr sie beseitigen könnt.

Versucht daher bereits im Vorfeld, keine Meinungsverschiedenheiten oder Missverständnisse aufkommen zu lassen, Eure Meinungen und Wünsche immer aufeinander abzustimmen, die Entscheidungen so zu treffen, dass der andere nicht verletzt, traurig gestimmt oder gar verärgert wird.

Eurer gemeinsames Ziel soll es sein, in allen Belangen des täglichen Lebens aufeinander Rücksicht zu nehmen, dem Partner stets in menschlicher Weise zu begegnen und ihm auch die notwendige Achtung entgegen zu bringen.

Wir alle sind nicht ohne Fehler, doch gerade die Ehe erfordert so oft, die kleinen Unstimmigkeiten des Partners zu übersehen und durch dessen guten Seiten sie harmonisch zu gestalten

Auch mit Humor und Toleranz dem anderen Partner gegenüber ist es leichter, auftretende Probleme zu meistern.

Versucht also, diese Klippen gut zu umschiffen und denkt immer daran, warum Ihr geheiratet habt - Aus Liebe.



Betrachtet die Anwesenheit des anderen nicht als selbstverständlich, sondern betrachtet sie jeden Tag als ein Geschenk. Dann schafft Ihr es sicher mit Eurer Liebe zueinander, gemeinsam alt zu werden. Denn die Liebe ist das einzig Bewegende und die Liebe allein ist imstande, die Gegensätze aufzulösen und Harmonie herbei zu führen.

So wünsche ich Euch für Euer Leben die echte Liebe. Und wenn Ihr diese habt, dann kann nichts fehlen, dann geht alles gut. Dann werdet Ihr beide in Freude leben und werdet auch Freunde gewinnen, die Euch jederzeit hilfsbereit und selbstlos mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Ich möchte Euch noch bitten, bleibt daher so wie Ihr seid, dann wird sicherlich Eure Ehe gelingen.

Ich werde jetzt nun Eurem Wunsche nach ehelicher Verbindung nachkommen, indem ich nun Eure JA-Worte gerne entgegennehme. - aufstehen --

So frage ich Dich, lieber . , ist es Dein freier und fester Wille, Frau zur Ehefrau nehmen. Sie zu akeptieren und zu respektieren in guten sowie in schlechten Zeiten.?

Nun frage ich Dich, liebe , ist es ebenso .Dein freie und fester Wille, die Ehe mit Herrn zu schließen?

Ihr habt Euch nun einander das Eheversprechen gegeben und ich stelle nun fest, dass Ihr damit nun rechtmäßig verbunden Ehegatten seid.

Die Ringe, die Ihr nun nach alter Tradition tauschen werdet, gelten als Sinnbild des in sich Geschlossenen, der Einheit und der Treue. Sie haben keinen Anfang und kein Ende und können ohne Gewalt nicht getrennt werden. Und so soll es auch in Euer Ehe sein.

Ringtausch. Kuss
Setzen

Anläßlich Eue Hochzeit wurde im Standesamt ein neuer Eintrag angelegt. Ich werde Euch nun diesen Eintrag auszugsweise vorlesen und Euch anschließend bitten, diese Eintrag mit Euer Unterschift zu ergänzen.

In diesem Sinne schließe ich nun Eure Trauung, erinnert Euch immer wieder gerne an dieses heutige Versprechen, nehmt die frohe Stimmung und gute Laune des heutigen Tages mit auf Euren gemeinsamen Lebensweg und beginnt mit dieser Stunde eine gute, harmonische und vor allem glückliche Ehegemeinschaft. - Unterschriften - Gratulation

 
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