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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (303)


Begrüßung

Es freut mich sehr, dass ich euch liebe ..., lieber ..., die Kinder ... und ..., euch werte Trauzeugen und sie geschätzte Hochzeitsgäste heute hier im Standesamt ... begrüßen darf.

Beginnen möchte ich diesen feierlichen Anlass mit einem Zitat von Albert Schweitzer:
"Glück ist das einzige, das sich verdoppelt wenn man es teilt".

Ansprache

Liebe ..., lieber ...!

Ihr seid heute sicherlich mit dem Gefühl und der Überzeugung hierher gekommen, füreinander bestimmt zu sein, miteinander gut auszukommen und auch glücklich zu werden.

Alle Menschen wünschen sich nichts sehnlicher als glücklich zu sein und ihr beide seid heute bestimmt glücklich, dass ihr euch gefunden habt.
Vergesst aber nicht, dass das dauerhafte Glück niemals erzwungen werden kann, sondern abhängig ist von der einen Anstrengung und dem freien Willen, das DU dem ICH voranzustellen.

Was euch zusammengeführt hat, ist die Liebe, eure Liebe zueinander, sie empfindet Ihr als großes Glück.

Lieben heißt Zeit haben für den anderen, für seine Sorgen und Nöte, aber auch für seine Freuden!
Liebe ist ein Wechselspiel von Geben und Nehmen.
Das lässt sich vor allen Dingen in der Familie mit Kindern erfahren.

Ihr habt sicher bemerkt, dass es nur wenige Dinge im Leben gibt, die eine Partnerschaft so beeinflussen können, wie Kinder.
Zusätzliche Verantwortung muss übernommen werden. Hinzu kommen auch Sorgen um die Gesundheit, die Zukunft, die Erziehung des Nachwuchses, aber auch darüber für die Partnerin bzw. für den Partner nicht genug Zeit zu haben.
Ihr habt jedoch auch bereits erfahren, dass eure Partnerschaft durch die Kinder viel mehr positiv bereichert wird. Indem ihr euch über die Entwicklung von ... und ... freut oder das harmonische Familienleben genießt. Das Faszinierende bei Kindern ist ihre Natürlichkeit und Ehrlichkeit, sie verstellen sich nicht, kennen keine Falschheit. Ihre Spontaneität überrascht uns immer wieder, und es ist erstaunlich, wie schnell sie sich auch für unwichtige Dinge begeistern können.

An dieser Stelle ein Zitat von der Schriftstellerin Heide Mahr, welches mir sehr gut gefällt.

"Kinder sind Sonne im Winter und Regen in der Wüste"

Liebe ..., lieber ...!

Ihr sollt euch bemühen, dass eure Ehe eine Heimat der Geborgenheit ist und bleibt.
Eure Kinder sollen in diesem Klima von Sicherheit und Geborgenheit aufwachsen. Ihr alle werdet diese Geborgenheit zu schätzen wissen und genießen.

Wenn ihr euch jetzt das JA-Wort gebt, so tut dies

- mit dem Bewusstsein, die Verantwortung füreinander und für
eure Kinder zu übernehmen
- mit der Bereitschaft, einander zu verzeihen,
- mit dem Vorsatz, eurem Partner treu und selbstlos zur Seite zu stehen,
- und vor allem dann, wenn es Schwierigkeiten gibt, den guten Willen zu bewahren und einander glücklich zu machen.

Ich bitte nun das Brautpaar und die Trauzeugen aufzustehen.


Konsensgespräch

Ich frage nun den Bräutigam Herrn ...., ist es dein freier und eigener Wille mit der hier anwesenden Frau .... die Ehe zu schließen, dann antworte mit einem deutlichen "JA".

Ich frage nun die Braut Frau ...., ist es dein freier und eigener Wille mit dem hier anwesenden Herrn .... die Ehe zu schließen, dann antworte auch du mit einem deutlichen "JA".

Da ihr beide meine Frage übereinstimmend mit "JA" beantwortet habt, ist es mir eine Freude aussprechen zu können, dass ihr nunmehr rechtmäßig verbundene Eheleute seid.



Ringe

Die Ringe die ihr euch nun gegenseitig anstecken werdet, sollen ein Symbol des in-sich-Geschlossenen, der Einheit und der Treue sein.
Ein Ring hat keinen Anfang und kein Ende und so soll es auch in eurer Ehe sein.
Der .. wird euch nun die Ringe überreichen.




Ehebuch

Im Ehebuch des Standesamtes .... wurde ein neuer Eintrag angelegt. Ich werde euch diesen Eintrag auszugsweise vorlesen und bitte dann das Ehepaar sowie die Trauzeugen diesen Eintrag mit ihrer Unterschrift zu ergänzen.



Gratulation - Schlussworte

Ich darf euch nun im Namen der Gemeindevertretung aber auch persönlich sehr herzlich gratulieren.



Ich möchte die Trauung mit einem kurzen
Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe beenden:

Willst du glücklich sein im Leben,
trage bei zu anderer Glück.
Denn die Freude, die wir geben,
kehrt ins eigene Haus zurück.


Nun wünsche ich euch noch viel Glück, Freude und Gesundheit auf eurem gemeinsamen Lebensweg.
Für heute wünsche ich euch allen noch eine schöne Feier und einen unvergesslichen Tag.




 
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