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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (308)

Sehr geehrtes Brautpaar, sehr geehrten Brauteltern, werte Trauzeugen, Verwandte, Freunde und Bekannte,

ich begrüße sie recht herzlich im Rokokosaal des Landhauses Studnitz, der Guten Stube der Gemeinde Günthersleben-Wechmar.
Mein Name ist Frank Ritter, ich bin nicht nur Bürgermeister dieser Gemeinde, sondern auch, wertes Brautpaar, Ihr heutiger Standesbeamter.

Am Anfang meiner Rede möchte ich ein paar Worte über die Liebe verlieren.

Die Liebe
Die Liebe ist ausdauernd und gütig, sie ist nicht eifersüchtig und macht nicht große Worte. Die Liebe stellt sich nicht zur Schau. Die Liebe will nicht auf ihre Kosten kommen, sie fragt nicht: "Was habe ich davon?"
Die Liebe lässt sich nicht zu Zank verleiten, sie trägt nicht nach. Die Liebe kann ertragen, sie bedauert Unrecht und freut sich an der Wahrheit. Die Liebe Kann ertragen, sie hat immer noch Vertrauen, hat immer noch Hoffnung, hat immer noch Geduld.
Die Liebe kennt kein Ende.

Ich möchte den seidenen Faden dieser Worte aufnehmen und heute mit Ihnen einen neuen Weg aufzeigen. Einen gemeinsamen Weg in Liebe zu einander.

Wenn wir dieses Haus verlassen dann sind sie ein glückliches Ehepaar und es haben sich wieder zwei Menschen gefunden, die ihr Liebe füreinander und zueinander auf das rechtliche Fundament der Ehe stellen.

Verehrtes Brautpaar,

ihre Trauung ist nicht nur für Sie, sondern auch für mich als Ihr Standesbeamter ein ganz besonderer Moment. Tagelang überlege ich mir, was ich Ihnen an guten Worten mit auf den Weg gebe. Wie sagt man es richtig, findet man die richtigen Sätze für diesen einzigartigen Moment, wie den heutigen Tag.
Sie, wertes Brautpaar, haben mir die richtigen Worte für Ihren Ehrentag selber niedergeschrieben. Sie haben sich einen eigenen Trauspruch ausgedacht. Ich möchte ihnen diesen natürlich nicht vorenthalten.

Die Liebe erträgt alles,
glaubt alles, hofft alles, hält allem Stand.
Die Liebe hört niemals auf.

Ich hätte die Worte nicht treffender wählen können. Wie schön ist das Leben in Liebe. Wer lieben kann ist glücklich, wer Liebe empfängt wird Liebe geben und wer Liebe verschenkt gibt von sich das Kostbarste was er besitzt.


Werte Frau Nancy Sahl
Werter Herr Dominik Sossong,

an diesem Tage beginnt für Sie die echte gemeinsame Verbindung, der seidene Faden, welcher euch Sie beide seit Jahren verbindet, wird nun zum starken Band geknüpft. Einem Band, das aus Liebe und tiefer Zuneigung besteht. Menschen die zueinander gehören, brauchen dieses Band der Liebe, welches Gemeinsamkeiten und Grenzen absteckt. Auch in einer Ehe muss man wissen, was verbindet uns, wo liegen unsere Stärken und welche Schwächen haben wir gemeinsam.

Kleine Schwächen machen das Leben erst süß, wenn alles glatt geht und einem alles in den Schoß fällt, dann kann dieser Zustand nicht das wahre Leben sein.
Heute ist alles wunderschön, viele Freunde sind dabei und begleiten die ersten gemeinsamen Schritte, doch in den nächsten Woche schon kommen die leisen Töne, es folgt die Normalität und das tägliche Miteinander.

All das was heute beginnt, wird einfach und ganz schnell mit den Worten EHE umschrieben. Beherzigen sie deshalb diese drei Buchstaben

E = Ehrlichkeit zueinander
H = Hochachtung vor dem Anderen
E = Engagement füreinander


Heute, wo Sie 3 Jahre zusammen sind, kann man Ihnen nur wünschen, das Sie hundert Jahre alt werden und immer als EINs verbunden bleiben.
Dieser Wunsch nach Gemeinsamkeit ist es ja, der Sie beide zusammengeführt hat und der Ihr Miteinander bestimmt, der Wunsch danach, das Leben miteinander zu teilen, zusammenzuhalten und füreinander da zu sein. Der Wille, sowohl die traurigen wie natürlich auch die heiteren Seiten des Lebensromans gemeinsam umzublättern.






Wenn sich zwei Menschen entschließen, ihr Leben miteinander zu teilen, dann schlagen sie zusammen ein neues Buch auf. Für dieses Buch gibt es Vorgeschichten: die bisherigen Erfahrungen, Anschauungen und Wünsche des Brautpaares. Diese werden in das gemeinsame Buch einfließen, doch daraus wird etwas völlig Neues entstehen. Denn der Entschluss, zusammenzubleiben, ist der Beginn von etwas Neuem, ist der Beginn einer gemeinsamen Geschichte. Einer Geschichte, die beide nun zusammen entwickeln und mit der sie Seite um Seite ihres Lebens füllen.

Liebes Brautpaar, werte Hochzeitsgesellschaft,

nun habe ich Ihnen viele gute Ratschläge mit auf den Weg gegeben und nun liegt es in Ihren Händen. Wenn die Trauformel gesprochen ist, beginnt vor dem Gesetz der Weg zu ZWEIT.


Verehrtes Brautpaar,

ich bitte Sie nun sich von den Plätzen zu erheben. Doch bevor ich zur eigentlichen Eheschließung komme, möchte Sie sich ein Ehegelüpde geben.

Verehrtes Brautpaar
Zur Eheschließung ist es notwendig, dass sie einzeln und nacheinander erklären, dass sie die Ehe miteinander eingehen wollen.

Ich frage Sie, Herr Dominik Sossong , ist es Ihr freier Wille mit der hier anwesenden Frau Nancy Sahl die Ehe einzugehen und den gemeinsamen Ehenamen Sossong führen, dann antworten Sie mit JA.

Nun frage ich Sie, Frau Nancy Sahl, ist es auch Ihr freier Wille mit dem hier anwesenden Herrn Dominik Sossong die Ehe einzugehen und den gemeinsamen Ehenamen Sossong führen, dann antworten Sie mit JA.

Nachdem sie beide meine Frage mit Ja beantwortet haben, erkläre ich Sie nunmehr kraft Gesetzes zu rechtmäßig verbundene Eheleute.

Sie dürfen sich wieder setzen.






Ich verlese nun den Eintrag Nr.3 im Heiratsbuch des Standesamtes Günthersleben-Wechmar, bitte unterstützen sie mich, achten sie auf die Richtigkeit der Angaben

-Heiratsbuch vorlesen-

An ihrem Nicken sehe ich, dass alle Angaben richtig sind. Ich bitte sie nun im Heiratsbuch zu unterschreiben
Ehemann
Ehefrau
1. Trautzeuge
2. Trauzeuge
Standesbeamter

Ich bitte das Brautpaar sich nochmals von den Plätzen zu erheben.


Mit ihrem Bekenntnis zueinander und mit Ihrer Unterschrift sowie durch meinen Namenszug als Standesbeamter sind sie nun mehr rechtmäßig getraute Eheleute.
Sie führen den gemeinsamen Ehenamen Sossong.

Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen das Sie eine gute, zufriedene und glückliche Ehe führen werden.

Es ist so Brauch, dass Menschen die die Ehe miteinander eingegangen sind, ein äußeres Zeichen ihrer inneren Liebe tragen. Ich bitte Sie deshalb als Zeichen Ihrer Verbundenheit die Ringe zu wechseln.

Jetzt darf sich das Brautpaar küssen.


Gratulation !!!!

Buch übergeben, Feierstunde zu Ende.







 
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