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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede (319)
Liebes Brautpaar, Eltern, Freunde und Verwandte ich darf euch sehr herzlich im Standesamt ....... begrüßen.

Beginnen möchte ich diesen feierlichen Anlass mit einem Spruch, der mir persönlich sehr gut gefällt:

Wer allein reist, bringt sich um das Schönste, was uns Reisen schenken können: Das: "Weißt du noch?"

Liebe ...., Lieber... !

Ihr habt ja bereits einen Teil Eures Weges gemeinsam zurückgelegt. Seit sieben Jahre reist ihr schon zu dritt mit eurer Tochter .... die natürlich euer ganzer Stolz ist.

Ihr habt sicher bemerkt, dass es nur wenige Dinge im Leben gibt, die eine Partnerschaft so beeinflussen können, wie Kinder.
Sorgen um die Gesundheit, die Zukunft, die Erziehung des Nachwuchses, aber auch darüber für die Partnerin bzw. den Partner nicht genug Zeit zu haben. Ihr habt jedoch auch bereits erfahren, dass eure Partnerschaft durch eure Tochter weit mehr positiv bereichert wird, indem ihr euch über die Entwicklung von .... freut und das Familienleben genießt.

Es muss eine weit verbreitete Meinung sein, dass die Liebe für immer hält, dass eine Beziehung, einmal in Gang gekommen, automatisch und ganz von selbst funktioniert. Außerdem geht man anscheinend davon aus, dass individuelle Gewohnheiten durch die Ehe nicht beeinflusst werden. Dazu wurde vor kurzem eine interessante Statistik veröffentlicht:
Die Ehepartner wenden bereits nach nur fünf Ehejahren im Durchschnitt nur mehr drei Minuten pro Tag für ein Gespräch über ihre Beziehung auf.
Was sind drei Minuten im Vergleich zu den vielen Stunden, die man zum Beispiel dem Beruf oder einem Hobby widmet ?
Es ist klar, dass auf diese Weise hochgesteckte Erwartungen in die Ehe nicht erfüllt werden können und sich viele Paare auseinander leben. Man darf deshalb nicht übersehen, dass eine glückliche Ehe Pflege braucht, und zwar sehr bewusste Pflege!
Nach reiflicher Überlegung habt ihr euch entschlossen, heute hier den Bund der Ehe einzugehen.
Eure Ziele sind die gleichen.
Ihr erwartet euch Sicherheit - das heißt die rechtliche und finanzielle Absicherung für eure Kinder und euch, aber auch weiterhin Geborgenheit und Wärme im Kreise der Familie.
Ihr möchtet euch auch weiterhin gegenseitig "vertrauen können".
Vertrauen können heißt: Sich auf den anderen verlassen, besonders wenn der Weg steinig ist, den gemeinsamen Lebensweg im vollen aber nicht blinden Vertrauen gehen.

"Die Ehe ist nicht das Ende der Reise, sondern ein weiteres Ziel."

Ich bitte nun das Brautpaar und die Trauzeugen aufzustehen.

Ich frage nun dich ....., ist es dein freier und fester Wille mit deiner hier anwesenden Braut .... die Ehe zu schließen, dann antworte mit einem deutlichen "JA"
Nun frage ich dich ..... , ist es dein freier und fester Wille mit deinem hier anwesenden Bräutigam ..... die Ehe zu schließen, dann antworte mit einem deutlichen "JA".
Da ihr beide meine Frage übereinstimmend mit JA beantwortet habt, erkläre ich euch somit kraft Gesetz zu rechtmäßig verbundene Eheleute.

Die Trauzeugen können jetzt wieder Platz nehmen.

Zum äußeren Zeichen dieser Verbundenheit könnt ihr euch jetzt - nach altem Brauch - gegenseitig die Ringe anstecken.

Anlässlich eurer Eheschließung wurde im Ehebuch unseres Standesamtes ein neuer Eintrag angelegt. Ich werde diesen Eintrag auszugsweise vorlesen:
Ehebuch
Ich bitte nun die Braut, den Bräutigam und die Trauzeugen zu mir zu kommen und den Eintrag mit einer Unterschrift zu bestätigen.

Abschließend möchte ich euch noch einen Satz in euer neues Eheleben mitgeben:
"Die Ehe ist eine Brücke gebaut aus Liebe und Vertrauen, die die Ehepartner auch in schweren Stunden tragen kann."

Für eueren weiteren gemeinsamen Lebensweg möchte ich euch, und auch im Namen unseres Herrn Bürgermeister, noch sehr viel Glück wünschen.







 
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