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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (321)

Sessel herstellen, Brautpaar empfangen

Liebes Brautpaar, liebe Trauzeugen, sehr geehrte Gäste, ich freu mich, Sie jetzt und hier im .......... begrüßen zu dürfen.

Wir haben uns jetzt hier zur Tauung von
Frau...................und
Herrn .................eingefunden.

Es ist mir eine grosse Freunde, Sie beide so glücklich vor mir zu sehen, um Ihre Ehe zu schließen.

Jeder Mensch ist auf der Suche nach dem passenden Gegenstück, einem Partner, der einen als ganze Persönlichkeit annimmt, der viele Bilder von einem sieht, und nicht nur eine Momentaufnahme, der die Entwicklung des Partner nachvollzieht, der einen unterstützt und reifen lässt, Zuneigung, aber auch Achtung entgegenbringt.

Heute sind Sie glücklich am Ende Ihrer Suche, stehen aber auch am Anfang einer großen Herausforderung.

Das Leben ist ein Prozess ständiger Entwicklung. Jeder Tag prägt uns auf eine Weise neu. Wir machen Erfahrungen, sind eingebunden in ein Netz von Beziehungen. Der Beziehung zum Partner kommt dabei eine große Bedeutung zu. Und nicht, weil sie viel Zeit miteinander verbringen, sondern auch, weil sich zwischen Ihnen beiden enge Vertrautheit entwickelt hat. Bestimmt haben Sie sich einen Teil ihrer Lebensgeschichte gegenseitig erzählt.
Verständnis für das Wesen des anderen ist daraus erwachsen, tiefe Zuneigung hat sich mit der Zeit entwickelt, das sie zum Entschluss führte, heute den Bund fürs Leben zu schließen.

Dazu habe ich für sie einen sehr netten Spruch gefunden:
Wer allein reist, bringt sich um das Schönste, was uns Reisen schenken können: Das "Weißt du noch?"

Eben die Möglichkeit, sich Jahre später zurückzuerinnern und den anderen zu fragen: "weißt du noch?"

Unser Leben ist ja wie eine große Reise und die Eheschließung - weil eine weitreichende Entscheidung - ist wie ein Meilenstein auf Ihrem gemeinsamen Lebensweg. Vielleicht werden Sie sich ja manches Mal an heute zurückerinnern und zu Ihrem Partner sagen: "weißt du noch, wie das damals war am Standesamt?"

PAUSE

Ich wende mich jetzt den gesetzlichen Bestimmungen zu. Sie haben alle Voraussetzungen für das Zustandekommen einer rechtsgültigen Ehe erfüllt. Da jedoch eine Ehe nur durch Ihrs vorherige Zustimmungerklärung rechtsgültig wird, ersuche ich sie, aufzustehen.

Ich bin nun bereit, Ihre Willenserklärung entgegenzunehmen und bitte sie dafür aufzustehen:

Ich stelle ihnen jetzt die Frage:
Sind sie, Frau gewillt, mit Hr. den Bund der Ehe einzugehen, so antworten sie mit ja.
Ich stelle nun auch ihnen die Frage:
Sind sie, Herr gewillt, mit Fr. den Bund der Ehe einzugehen, so antworten auch sie mit ja.

Nachdem Sie beide in Anwesenheit ihrer Trauzugen meine Fragen mit JA beantwortet haben, freue ich mich ausprechen zu dürfen,
das Sie nun rechtmäßig verbundene Eheleute sind.
Zum äußeren Zeichen dieser Verbundenheit darf ich sie bitten, ihre Ringe anzustecken.

Ringewechsel => Kuss => Namensbestimmung erwähnen

Unterschrift => Brautpaar und Trauzeugen

setzen lassen

Ihre gemeinsame Reise durchs Eheleben beginnt nun jetzt und hier und so soll es ein Ziel sein, einander zu erkennen, einer im anderen das zu sehen und ehren zu lernen, was er ist, des anderen Gegenstück und dafür möchte ich Ihnen an dieser Stelle auch das Stückchen Glück wünschen, das neben dem eigenen Dazutun in einer Partnerschaft wohl nie fehlen darf.

Mir bleibt jetzt nur noch, ihnen für dieses Vorhaben alles erdenklich Gute zu wünschen.


hinausbegleiten

 
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