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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (339)

Ich begrüße Sie alle recht herzlich zur standesamtlichen Eheschließung von .... und .........

Liebe ....., lieber ....!

Ein Spruch sagt:
Einen Kuss kann man abwischen,
aber das Feuer im Herzen nicht löschen.

Hoffentlich wird dieses Feuer bei euch mit dem heutigen Tag noch so richtig entzündet und wir alle können heute Zeugen eurer Liebe sein.

Das Gesetz verpflichtet euch beide mit dem heutigen Tag zur Lebensgemeinschaft. Aber weder Gesetz noch Feste und Feiern geben eine bleibende Grundlage für eine Ehe. Das Gefühl der Zusammengehörigkeit soll euch lehren, dass wir nie für uns alleine leben sondern eng verwachsen sind mit allen anderen.

Möge euch liebe .... und lieber .... so die Kraft erwachsen eine Ehe zu führen, die euch eine gesunde Zukunft, Glück und Zufriedenheit und noch viele Kinder sichert.


Bleibt so wie ihr seid, versucht nicht mit dem heutigen Tag Macht auf den anderen auszuüben sondern akzeptiert euch gegenseitig.

Von nun an gibt es kein DU und ICH. Jetzt steht das WIR an vorderster Stelle.


Ich bitte euch nun liebe ........., lieber ......und die beiden Trauzeugen, dass ich euch von den Plätzen erhebt.

Das Eheversprechen, dass ihr nun ablegen werdet ist eine Lebensaufgabe! Ein Leben lang habt ihr Zeit dieses Versprechen in die Tat umzusetzen.
Dazu braucht ihr viel Elan, Kraft,
ein Überzeugtsein vom anderen,
völliges Vertrauen in den Partner,
Durchhaltevermögen bei Durststrecken,
Geschicklichkeit bei Hindernissen und Abenteuerlust.

Ich frage dich ......., ist es dein ernster Wille mit ..... die Ehe eingehen zu wollen, so antworte bitte mit JA

Ich frage auch dich ...., ist es dein ernster Wille die Ehe mit .... eingehen zu wollen, so antworte bitte mit JA

Empfindungen verbinden, nicht Worte. Das Wort kann nur Vermittler dieser Empfindungen sein.


Aufgrund eures beidseitigen Versprechens seid ihr von nun an rechtmäßig verbundene Eheleut und als sichtbares äußeres Zeichen eurer Verbundenheit bitte ich euch nun den Ringwechsel vorzunehmen.

Jetzt fehlt nur noch eines ein KUSS


Platz nehmen!

Anlässlich eurer heutigen Eheschließung habe ich eine Ehebucheintragung getätigt, die ich euch nun auszugsweise vorlesen möchte und ich bitte dann dich ... und dich ... und die beiden Trauzeugen, dass ihr mir die Richtigkeit mit eurer Unterschrift bestätigt.



..., den ........
Als Bräutigam ist anwesend Herr ....., wohnhaft in ....
Als Braut ist anwesend Frau ..., geb. ..., wohnhaft in .....

Beide sind österr. Staatsbürger und haben gemäß einer Festlegung im Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch den Familiennamen des Mannes ....... als gemeinsamen Familiennamen bestimmt.

Als Trauzeugen sind anwesend Frau .., wohnhaft in ...und Herr ..., wohnhaft in ...

Ich darf euch nun um die Unterschriften bitten.

Selber 2x unterschreiben!!!!

Abschließend noch ein kleiner Hinweis:

"Wer heiratet - verdoppelt seine Verwandtschaft!"


im positiven und natürlich auch negativen Sinn, aber das lasse ich jetzt zum Schluss so im Raum stehen.

Somit ist die Trauung am Standesamt beendet ich darf euch noch die Urkundensammlung mit der ausgestellten Heiratsurkunde und leeren Formularen überreichen. Diese leeren Formulare könnt ihr in ca. 2-3 Wochen, wenn ihr die neue Geburtsurkunde für euren Sohn ....abholt mitnehmen und auf dieses Formular drucken lassen.

Allen Hochzeitsgästen wünsche ich noch ein schönes Fest und ich freue mich, dass ich die erste sein kann, die euch gratulieren darf.

So, und ganz zum Schluss stoßen wir noch mit einem Gläschen Sekt auf das junge Glück an.

 
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