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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (344)

Begrüßung des Brautpaares, der Trauzeugen und Festgäste!

Verehrtes Brautpaar!
Lieber ....... Liebe .......

Ein feierlicher und ein für Euer zukünftiges Leben wohl sehr bedeutsamer Anlass führt Dich ____________ und Dich _____________ heute hierher zum Standesamt.
Ihr beide wollt die Ehe miteinander eingehen und somit den Bund fürs Leben schließen.
Mit diesem Entschluss für ein gemeinsames Familienleben verändert sich auch Euer familiäres Umfeld und Euer weiteres Leben. Denn Ihr habt Euch nun einem Menschen zugewandt, den Ihr liebt, den Ihr zu Eurem zukünftigen Ehegatten gewählt habt und mit dem Ihr bereit seid, eine gemeinsame Zukunft aufzubauen.

Glück ist Liebe.
Liebe, ein Wort, welches zu häufig nur einfach so dahin gesagt wird, ohne die tiefe Bedeutung zu erfassen. Liebe ist etwas, was man als das Schönste empfindet, was die Seele, den Geist und den Körper wie ein wärmender Sonnenstrahl an einem kalten Tag auf eine seltsam schöne Weise belebt.
Liebe empfangen und Liebe geben zu können,
ist das nicht das Schönste im Leben?

Die Liebe fragt nicht ob sie willkommen ist,
sie erscheint einfach als wäre sie immer da gewesen.

Ein Lächeln, ein freundlicher Blick oder ein nettes Wort im richtigen Augenblick, wird mit Dankbarkeit und Liebe belohnt und gibt somit Wärmendes zurück.
Liebe ist Vertrauen, ist gemeinsam den Sonnenstrahl empfangen und das Gewitter zusammen überstehen.

Wenn zwei Liebende sich einig sind, bedeuten Schwierigkeiten kein Hindernis.

Gemeinsam ein Leben zu gestalten, heißt nicht nur einen gemeinsamen Hausstand zu führen, die Familie zu versorgen - sondern auch Verantwortung für die Familie und im Besonderen auch für die zu erwartenden Kinder zu übernehmen.

Dafür ist ein gemeinsames Wirken beider Partner notwendig.

Eure Ehe wird aber dann von Dauer sein, wenn sie durch Eure Gemeinsamkeit bestimmt wird.

Wenn zwei Liebende sich einig sind, bedeuten Schwierigkeiten kein Hindernis.

Heute haben wir uns hier im Standesamt mit Euren Eltern, Verwandten, Bekannten und Freunden eingefunden, um Euren Entschluss \"Ja\" zu sagen, immer für den anderen da zu sein, Glück aber auch Leid mit ihm zu teilen, zu beurkunden.
Vergesst aber nicht, falls es einmal notwendig ist, dass es auch das Wort Verzeihung gibt und handelt danach.

Folgendes Gedicht möchte ich Euch zum heutigen Anlass widmen:

Es ist immer ein Glück,
wenn sich zwei Menschen finden und einander gut verstehen,
so dass sie zusammen bleiben wollen,
denn das Glück geliebt zu werden,
ist das höchste Glück auf Erden (Joh.Gottfr. Herder)

KONSENZGESPRÄCH:
Im Anschluss schreiten wir zum Konsenzgespräch, wozu ich das Brautpaar und die Trauzeugen bitten darf, sich zu erheben.

Die Frage, die Euch jetzt gestellt wird, möge frei von jeder Befristung und ohne Zusatz mit einem JA beantwortet werden.
Ich frage nun den Bräutigam:
Willst Du mit Frau _____________________________ die Ehe eingehen?
Ich frage nun die Braut:
Willst auch Du mit Herrn ________________________ die Ehe eingehen?

Nach der Bejahung des Ehewillens spreche ich nun kraft meines Amtes als Standesbeamter aus, dass Ihr beide nunmehr rechtmäßig verbundene Eheleute seid.

Ihr habt zwei Ringe mitgebracht. Diese sind ab nun das äußere Zeichen Eurer Verbundenheit. Steckt diese Ringe als Symbol Eurer Verbundenheit gegenseitig an.

Ihr habt nun die Ehe geschlossen.

Damit die heutige Eheschließung für immer festgehalten ist, wird sie in das Ehebuch eingetragen.
Der Eintrag lautet: ..............................
Die Ehegatten und Trauzeugen haben diese Eintragung mit ihrer Unterschrift zu bestätigten.




SCHLUSSBEMERKUNGEN:
Wie ich bereits aus dem Ehebucheintrag vorgelesen habe, werdet Ihr nun dem Familiennamen ___________________ führen, den Ihr vor der Eheschließung zum Eurem gemeinsamen Familiennamen bestimmt habt.
Es liegt ab dem heutigen Tag bei Euch beiden, die Aufgaben im Kreis der gegründeten Familie zu erfüllen. Der Staat weiß um die Wichtigkeit einer Familie - daher erwerbt Ihr beide ab nun den gesetzlichen Schutz, der einer Ehegemeinschaft zukommt.
Als Nachweis über die nun vollzogene Eheschließung bekommt Ihr zwei Heiratsurkunden ausgehändigt.

Ich erlaube mir noch als erster unter all den hier erschienen Hochzeitsgästen, die Euch heute noch zum Einlauf in den Hafen der Ehe gratulieren werden, meinen herzlichsten Glückwunsch auszusprechen. Ich hoffe, dass jenes symbolische Band, dass Euch nun verbindet, stärker mag sein als Recht und Gesetz und somit allen Wogen des Ansturmes von außen widersteht.

Zum Abschluss möchte ich Euch noch den Ausspruch von Hermann Hesse mit auf euren gemeinsamen Lebensweg geben:
Er sagte:
Glück ist Liebe, nichts anderes.
Wer lieben kann, ist glücklich.

Möge das Glück und die Liebe des heutigen Tages Euren Lebensweg für immer führen.

Bemerkungen: _______________________________________________________________
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