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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (351)

Sehr geehrtes Brautpaar
* Liebe .. *Geschätzter ..

Werte Trauzeugen und Hochzeitsgäste.

Ich darf EUCH hier im SITZUNGSZIMMER der Marktgemeinde,
einem ORT wo es ENTSCHEIDUNGEN zu treffen gilt, recht herzlich begrüßen.
Auch die Eheschließung ist keine unmaßgebliche Entscheidung:
Sie ist (ja) bekanntlich ein zivilrechtlicher Personenvertrag.


Ihr habt den Weg zum Standesamt gefunden, um EUCH hier offiziell anzuvertrauen.
Sympathie und das Gefühl füreinander bestimmt zu sein hat Euch zusammengeführt.
LIEBE sicherlich den Beschluss bewirkt, zu heiraten.

Das Bekenntnis zur Lebensform EHE ist somit Ausdruck der besonderen menschlichen Verbundenheit,
mit der Überzeugung, miteinander glücklich zu werden.

Die ausgewählten Hochzeitsgäste geben EUCH nicht nur hier (im Rücken) symbolischen Rückhalt,
sondern freuen sich über Eure Entscheidung und diesen BESONDEREN TAG.


- 2 -
Auch für MICH als Gde. Bed. ist jede Begegnung mit Brautleuten am Standesamt ein schönes
Kurzerlebnis.
Ich freue mich, dass ich diese Amtshandlung wahrnehmen darf, und erlaube mir
einige Überlegungen, die für ein gutes Beziehungsklima in einer EHE notwendig sind, anzusprechen.

Heute vollendet sich also auch nach Außen hin, was Ihr einander wohl schon seit geraumer Zeit
gelobt und im Herzen versprochen habt.
Ein neuer Lebensabschnitt beginnt.
Ihr habt durch das BEISAMMENSEIN und gemeinsames W o h n e n in den letzten Jahren bereits EHE
gelebt und sicherlich die Zeit bestens genützt einander Kennen- u. schätzen zu lernen und die Herzen
aufeinander abzustimmen.
In Zeiten, wo sich die verschiedensten Lebensformen mehren, ist für mich EHE Ausdruck
der BESONDEREN MENSCHLICHEN BEZIEHUNG (quasi die Höchststufe der PARTNERSCHAFT),
die auf DAUER und LIEBE zu- und füreinander aufgebaut werden soll.


- 3 -
Die BASIS einer harmonischen Ehe ist die GEBORGENHEIT.
In der Ehe soll sich das die GEBORGENHEIT bestmöglich ausprägen.
Nicht Worte - sondern EMPFINDUNGEN/GEFÜHLE schaffen VERBUNDENHEIT.

Freiheit und Gleichberechtigung richtig einzusetzen verlangt viel Fingerspitzengefühl.
Manchmal ist vom Partner, wenn die Freiheit "überstrapaziert" wird, zusätzliches Verständnis
Notwendig bzw. angebracht.
Freiheit und Bindung scheinen sich zu widersprechen, doch gehören Sie aufs Engste zusammen.

Keinesfalls soll jedoch die EIGENPERSÖNLICHKEIT und die Lebensfreude (der Frohsinn/Humor)
und Charakter der Partner beeinträchtigt werden.


- 4 -
Ein Eheleben ist viel zu schwierig und zu komplex, dass es nicht unweigerlich
zu kleinen Krisen kommt oder zwischendurch die Beziehung auf "Störung" läuft.
In einem Goethe Zitat heißt es: "Man muss sich auch manchmal streiten, damit man etwas voneinander erfährt."
Umfassend MITEINANDER SPRECHEN -
Missstimmungen u. Probleme nicht verdrängen oder gar schlucken SONDERN AUSREDEN -
VERSÖHNENDE Worte finden
GEFÜHLE zeigen - SICH ruhig gelegentlich auch AUSWEINEN;
SICH ständig umeinander bemühen (offen und ehrlich miteinander umgehen)
ZEIT füreinander nehmen (Charakter zeigen: Stärke ist - Fehlverhalten einzusehen, sich zu entschuldigen)
GEMEINSAMES und ERGÄNZENDES vor TRENNENDES zu stellen.
Nur so erhält man die Basis der notwendigen HARMONISCHEN GLEICHGEWICHTS.

Auf der Basis entsprechender Achtung und des notwendigen Vertrauens soll die LIEBE
ständig erneuert werden.
"SICH GEGENSEITIG TRAGEN" ist dazu sicherlich ein geflügelter Satz.


- 5 -

Lasst in Eurer Ehe die enge Verbindung ständig aufleben, gestaltet Euch zu Hause ein
Sehr BEZIEHUNGSVOLLES MIT-EINANDER.
Bewahrt Euch das Gefühl, dass ihr jetzt füreinander habt.
Wenn Ihr als heute durch das JA WORT eine OFFIZIELLE GEMEINSCHAFT,
ein kleines Reich für Euch bildet, dann sollt Ihr nach Grundsätzen leben,
die Euch bewegen.
Das Ziel einer Ehe ist wohl das Erreichen der gemeinsamen Wünsche und Lebenserfahrung.



- 6 -
Ihr habt die Elternfreuden bereits kennengelernt und damit auch die Verpflichtung für die Erziehung
Sorge zu tragen.
Erziehen kann jedoch nur, wer selbst Zuneigung und Wärme, aber auch Befehl und Gehorsam erfahren hat.

.. erwähnte beim Aufgebot, dass sich .. & .. freuen,
dass Mama und Papa nunmehr heiraten:

Ich möchte meine kurze Ansprache/Rede mit folgender Feststellung abeschließen:

Eines kann man aus einer gut funktionierenden EHE und der KINDERERZIEHUNG jedenfalls lernen und erfahren:
Je mehr man an Zuwendung gibt, desto mehr bekommt man zurück!



- 7 -
Eheschließungsform nach österreichischem Recht

RINGE sind äußere ZEICHEN der VERBUNDENHEIT.
Sie haben keinen Anfang und kein Ende und können somit ohne Gewalt nicht getrennt werden.
Sie sind SINNBILD von EINHEIT und TREUE.
Der Ring am Finger soll auch immer daran erinnern, dass man sich bei der Eheschließung versprochen hat, miteinander das Leben zu gestalten.
Verlesung der Beurkundung / Ehevertrag
UNTERSCHRIFTEN
Bisherige Gemeinsamkeit: Gleichheit des Familiennamens

Trauzeugen

- 8 -
GLÜCKWÜNSCHE
Im Namen der Marktgemeinde durch Hr. Bgm., eigene persönliche Wertschätzung zum Ausdruck
Genießt die Eindrücke und Begegnungen am heutigen Tage intensiv.
Nehmt die frohe Stimmung und gute Laune mit auf Euren gemeinsamen Lebensweg.
ÜBERGABE DER HEIRATSURKUNDE, BLUMEN und des KOCHBUCHES
Schlusssatz:
Bereits abgeklärt schaut Ihr mit der hoffnungsvollen Erwartung in eine frohe Zukunft.
Möge diese Stunde und dieser Tage fortleben als Beginn einer glücklichen und harmonischen Ehe.

Die standesamtliche Trauung ist somit beendet.


Sehr geehrtes Brautpaar
* Liebe .. *Geschätzter ..

Werte Trauzeugen und Hochzeitsgäste.

Ich darf EUCH hier im SITZUNGSZIMMER der Marktgemeinde,
einem ORT wo es ENTSCHEIDUNGEN zu treffen gilt, recht herzlich begrüßen.
Auch die Eheschließung ist keine unmaßgebliche Entscheidung:
Sie ist (ja) bekanntlich ein zivilrechtlicher Personenvertrag.


Ihr habt den Weg zum Standesamt gefunden, um EUCH hier offiziell anzuvertrauen.
Sympathie und das Gefühl füreinander bestimmt zu sein hat Euch zusammengeführt.
LIEBE sicherlich den Beschluss bewirkt, zu heiraten.

Das Bekenntnis zur Lebensform EHE ist somit Ausdruck der besonderen menschlichen Verbundenheit,
mit der Überzeugung, miteinander glücklich zu werden.

Die ausgewählten Hochzeitsgäste geben EUCH nicht nur hier (im Rücken) symbolischen Rückhalt,
sondern freuen sich über Eure Entscheidung und diesen BESONDEREN TAG.





- 2 -
Auch für MICH als Gde. Bed. ist jede Begegnung mit Brautleuten am Standesamt ein schönes
Kurzerlebnis.
Ich freue mich, dass ich diese Amtshandlung wahrnehmen darf, und erlaube mir
einige Überlegungen, die für ein gutes Beziehungsklima in einer EHE notwendig sind, anzusprechen.

Heute vollendet sich also auch nach Außen hin, was Ihr einander wohl schon seit geraumer Zeit
gelobt und im Herzen versprochen habt.
Ein neuer Lebensabschnitt beginnt.
Ihr habt durch das BEISAMMENSEIN und gemeinsames W o h n e n in den letzten Jahren bereits EHE
gelebt und sicherlich die Zeit bestens genützt einander Kennen- u. schätzen zu lernen und die Herzen
aufeinander abzustimmen.
In Zeiten, wo sich die verschiedensten Lebensformen mehren, ist für mich EHE Ausdruck
der BESONDEREN MENSCHLICHEN BEZIEHUNG (quasi die Höchststufe der PARTNERSCHAFT),
die auf DAUER und LIEBE zu- und füreinander aufgebaut werden soll.


- 3 -
Die BASIS einer harmonischen Ehe ist die GEBORGENHEIT.
In der Ehe soll sich das die GEBORGENHEIT bestmöglich ausprägen.
Nicht Worte - sondern EMPFINDUNGEN/GEFÜHLE schaffen VERBUNDENHEIT.

Freiheit und Gleichberechtigung richtig einzusetzen verlangt viel Fingerspitzengefühl.
Manchmal ist vom Partner, wenn die Freiheit "überstrapaziert" wird, zusätzliches Verständnis
Notwendig bzw. angebracht.
Freiheit und Bindung scheinen sich zu widersprechen, doch gehören Sie aufs Engste zusammen.

Keinesfalls soll jedoch die EIGENPERSÖNLICHKEIT und die Lebensfreude (der Frohsinn/Humor)
und Charakter der Partner beeinträchtigt werden.




- 4 -
Ein Eheleben ist viel zu schwierig und zu komplex, dass es nicht unweigerlich
zu kleinen Krisen kommt oder zwischendurch die Beziehung auf "Störung" läuft.
In einem Goethe Zitat heißt es: "Man muss sich auch manchmal streiten, damit man etwas voneinander erfährt."
Umfassend MITEINANDER SPRECHEN -
Missstimmungen u. Probleme nicht verdrängen oder gar schlucken SONDERN AUSREDEN -
VERSÖHNENDE Worte finden
GEFÜHLE zeigen - SICH ruhig gelegentlich auch AUSWEINEN;
SICH ständig umeinander bemühen (offen und ehrlich miteinander umgehen)
ZEIT füreinander nehmen (Charakter zeigen: Stärke ist - Fehlverhalten einzusehen, sich zu entschuldigen)
GEMEINSAMES und ERGÄNZENDES vor TRENNENDES zu stellen.
Nur so erhält man die Basis der notwendigen HARMONISCHEN GLEICHGEWICHTS.

Auf der Basis entsprechender Achtung und des notwendigen Vertrauens soll die LIEBE
ständig erneuert werden.
"SICH GEGENSEITIG TRAGEN" ist dazu sicherlich ein geflügelter Satz.


- 5 -

Lasst in Eurer Ehe die enge Verbindung ständig aufleben, gestaltet Euch zu Hause ein
Sehr BEZIEHUNGSVOLLES MIT-EINANDER.
Bewahrt Euch das Gefühl, dass ihr jetzt füreinander habt.
Wenn Ihr als heute durch das JA WORT eine OFFIZIELLE GEMEINSCHAFT,
ein kleines Reich für Euch bildet, dann sollt Ihr nach Grundsätzen leben,
die Euch bewegen.
Das Ziel einer Ehe ist wohl das Erreichen der gemeinsamen Wünsche und Lebenserfahrung.


- 6 -
Ihr habt die Elternfreuden bereits kennengelernt und damit auch die Verpflichtung für die Erziehung
Sorge zu tragen.
Erziehen kann jedoch nur, wer selbst Zuneigung und Wärme, aber auch Befehl und Gehorsam erfahren hat.

.. erwähnte beim Aufgebot, dass sich .. & .. freuen,
dass Mama und Papa nunmehr heiraten:

Ich möchte meine kurze Ansprache/Rede mit folgender Feststellung abeschließen:

Eines kann man aus einer gut funktionierenden EHE und der KINDERERZIEHUNG jedenfalls lernen und erfahren:
Je mehr man an Zuwendung gibt, desto mehr bekommt man zurück!



- 7 -
Eheschließungsform nach österreichischem Recht

RINGE sind äußere ZEICHEN der VERBUNDENHEIT.
Sie haben keinen Anfang und kein Ende und können somit ohne Gewalt nicht getrennt werden.
Sie sind SINNBILD von EINHEIT und TREUE.
Der Ring am Finger soll auch immer daran erinnern, dass man sich bei der Eheschließung versprochen hat, miteinander das Leben zu gestalten.
Verlesung der Beurkundung / Ehevertrag
UNTERSCHRIFTEN
Bisherige Gemeinsamkeit: Gleichheit des Familiennamens

Trauzeugen
- 8 -
GLÜCKWÜNSCHE
Im Namen der Marktgemeinde durch Hr. Bgm., eigene persönliche Wertschätzung zum Ausdruck
Genießt die Eindrücke und Begegnungen am heutigen Tage intensiv.
Nehmt die frohe Stimmung und gute Laune mit auf Euren gemeinsamen Lebensweg.
ÜBERGABE DER HEIRATSURKUNDE, BLUMEN und des KOCHBUCHES
Schlusssatz:
Bereits abgeklärt schaut Ihr mit der hoffnungsvollen Erwartung in eine frohe Zukunft.
Möge diese Stunde und dieser Tage fortleben als Beginn einer glücklichen und harmonischen Ehe.


Die standesamtliche Trauung ist somit beendet.

 
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