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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (354)

Sehr geehrtes Brautpaar, sehr verehrte Anwesenden. Ich freue mich, Sie heute hier zu diesem feierlichen Anlass begrüßen zu können.

Sehr geehrtes Brautpaar!
Das Wörtchen JA, das Sie im Ablauf Ihres Lebens schon so oft gesprochen und mit dem Sie schon viele belanglose und gewiss auch wichtige Fragen beantwortet haben, ist heute für Sie ein Wort, dass Ihr Leben bestimmt, - Ihre Zukunft entscheidet (eventuell auch und Ihnen den gleichen Namen gibt.)
Durch Ihr heutiges JA-Wort wird dieser Tag, der für Ihren Lebensweg die große Wende ist, zu einem Freudentag, aber auch zu einem ernsten Tag, weil er entscheidend in Ihr Leben eingreift.
Geben Sie einander das Ja-Wort mit dem Bewusstsein, damit die Verantwortung füreinander zu übernehmen , mit einer großen Liebe und einem unerschütterlichem Vertrauen zu dem Menschen, in dessen Hände Sie nunmehr ihre Zukunft legen.
Mit dem ernsten Vorsatz ,
durchs ganze Leben
füreinander liebevoll zu sorgen
auch dann, wenn sich Kummer und Sorgen einstellen,
es Verdruss und Ärger gibt und Sie des Lebens Müh und Last verspühren.
Mögen Sie diesen guten Willen bewahren, der heute Ihr Herz beseelt, einander wirklich glücklich zu machen.

Und so darf ich Sie nun bitten, sich von den Plätzen zu erheben.

Ich frage Sie Herr......... sind Sie gewillt, mit Ihrer Braut Frau............ die Ehe zu schließen, dann antworten Sie mit einem deutlichen Ja

Und nun frage ich Sie Frau........, sind auch Sie gewillt, mit Ihrem Bräutigam Herrn...........die Ehe zu schließen, dann antworten Sie mit einem deutlichen Ja.

Sie haben nun die Ehe nach den Vorschriften des Gesetzes geschlossen. Sie sind Mann und Frau geworden.
Ich freue mich, aussprechen zu können, dass Sie nunmehr rechtmäßig verbundene Eheleute sind.

Zum sichtbaren Zeichen Ihrer dauernden Verbindung nach außen überreiche ich Ihnen die Ringe und bitte Sie, diese sich gegenseitig anzustecken.
Tragen Sie diese Ringe zum Zeichen Ihrer Verbundenheit, Ihrer endlosen Liebe, Ihrer immerwährenden Bereitschaft füreinander und miteinander Leben zu wollen.

Ich komme jetzt zur Verlesung der von Ihnen unterzeichnenten Niederschrift
.............

Ich wünsche Ihnen herzlich, dass Ihnen der Bund, den Sie nun geschlossen haben, das Glück bringt, nach dem Sie Sich Sehen.
Ihre Liebe und Ihr Vertrauen zueinander immer so wie heute bleibe.
Sie einander gute Freunde und angenehme Weggefährten sind und es durchs ganze Leben bleibe, wie Sie es voneinander erwarten und viele Jahre in einer schönen wirklich glücklichen und harmonischen Gemeinschaft verbringen.

Auch bei bestem gegenseitigen Verstehen können Meinungen und Wünsche auseinander gehen. Wenn Sie aber beide guten Willen haben und etwas Verständnis für einander aufbringen, wird es Ihnen immer wieder gelingen, Ihre Meinungen und Wünsche aufeinander abzustimmen um den gemeinsame Weg zu finden.

Denken Sie oft an diesen schönen Tag in Ihrem Leben zurück und daran, was Sie Sich heute vorgenommen haben, jederzeit und in jeder Lage Ihres Lebens zu Ihrem Ja-Wort stehen.

Lassen Sie Sich bei Ihren Zusammenleben immer nur von einem guten Herzen, von Liebe und Güte leiten. Nehmen Sie in allem Rücksicht aufeinander, ertragen Sie des anderen Feheler mit Geduld und mit der Einsicht, dass Sie selbst ja auch nicht ohne Fehler sind.
Leben Sie nicht neben, sonder immer nur füreinander und suchen Sie nicht zuerst Ihr eigenes Glück sondern das des anderen, dann werden Sie bestimmt auch Ihr eigenes finden und Ihre Ehe wird Ihnen trotz allem Leid und Bitteren, soviel Glück und Freude bieten, dass Sie das heutige Ja-Wort nie zu bereuen brauchen.

Ich schließe diesen Festakt mit einem Zitat:
Glück zu haben ist Schacksals Gunst
Glücklich zu sein ist Lebenskunst
 
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