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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (362)

Lied 1

Liebes Brautpaar!
Verehrte Hochzeitsgäste!


Ich möchte Sie hier im Standesamt recht herzlich begrüßen und willkommen heißen.

Ganz besonders begrüßen möchte ich das Brautpaar, ...............!

Begrüßen möchte ich auch die beiden Trauzeugen ...

Sie beide übernehmen heute eine sehr wichtige Aufgabe, denn sie werden diese Eheschließung mit ihrer Unterschrift im Ehebuch bestätigen.

...., ihr beide habt beschlossen Euer weiteres Leben in der Gemeinschaft der Ehe zu gestalten, und es freut mich sehr, dass ich euer Jawort entgegennehmen darf.

Meine Aufgabe als Standesbeamtin ist es, diesen euren ganz persönlichen Entschluss, öffentlich zur Kenntnis zu nehmen und zu beurkunden.

Damit diese Stunde einen besonders feierlichen Rahmen erhält, wurde für euch als Überraschung, Frau ..., für die musikalische Umrahmung engagiert. Es freut mich dass Sie heute hier sind.

Liebe ..., als mich dein Vater fragte, ob ich eure Trauung mache, habe ich ohne lange nachzudenken sofort zugestimmt. Denn eine Trauung zu gestalten ist immer etwas Besonderes. Jede Hochzeitgesellschaft bringt eine besondere Stimmung in diesen Raum.
Heute schwingt schon ein bisschen mehr Aufregung mit, da so viele Bekannte hier sind.

An dieser Stelle möchte ich die Angehörigen recht herzlich begrüßen!

Vermutlich, wird so mancher von Ihnen in dieser Stunde an die eigene Trauung zurückdenken und sich daran erinnern, wie Sie sich fühlten, als Sie vor dem Standesbeamten standen.


Liebes Brautpaar!

Eure Eheschließung ist zweifelsohne eines der wichtigsten und weitreichendsten Ereignisse in eurem Leben und soll euch mit der heutigen Feier im Kreise eurer Familien, unvergesslich bleiben.

Ihr tretet heute vor den Standesbeamten, um vor dem Gesetz den Ehebund zu schließen. Damit vollendet ihr nach Außen hin, was ihr euch schon lange im Herzen gelobt habt.

Ihr habt euer Zusammensein genutzt, einander kennen zu lernen, wart bemüht eure Herzen aufeinander abzustimmen und habt gegenseitiges Verständnis gesucht und gefunden. Ihr habt den Glauben und das Vertrauen, künftig gemeinsam euer Leben zu meistern.

Ihr schließt heute die Ehe, weil ihr gleichgerichtete Lebensziele und Wünsche habt. Ihr erhofft euch Sicherheit und möchtet euch aufeinander verlassen können und ihr wollt euch gegenseitig unterstützen und gemeinsam viel erleben.

Zeitmangel ist ein weit verbreitetes Problem in unserer Gesellschaft. Wir alle haben bereits die Erfahrung gemacht, wie schwierig es ist, all die Interessen, Verpflichtungen und Wünsche unter einen Hut zu bringen. Ein Sprichwort sagt: Zeit haben heißt wissen, wofür man Zeit haben will und wofür nicht.

Es sind nicht die großen Taten, die euch fürs Leben zusammenschweißen, sondern mehr die unscheinbaren Gesten.

In einem Gedicht von Wiebke Herich kommt das zum Ausdruck:

Nur einen Augenblick Zeit haben:
für ein Gespräch
für einen Händedruck
für ein Lächeln

Nur einen Augenblick Zeit haben:
für den anderen
für seine Gedanken
für seine Ängste
für seine Freude.

In diesem Gedicht, so meine ich, steckt alles was man braucht um eine gute Ehe zu führen.

Diese kleinen Augenblicke Zeit sollen eure Beziehung immer lebendig halten, und sollen euch die Faszination füreinander bis ins hohe Alter überdauern lassen.
Ich wünsche Euch, dass ihr alles, was euch im Leben widerfährt, gemeinsam bewältigt und dass es viele Stunden des Glücks gibt, die ihr gemeinsam genießen könnt.

Albert Schweitzer meinte:

Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.

So möchte ich nun die Trauung vollziehen und bitte das Brautpaar und die beiden Trauzeugen aufzustehen.


Ich werde euch nun nacheinander die entscheidende Frage stellen:


Ich frage dich, .....willst du mit .....die Ehe eingehen, so antworte ja.

.....ich frage auch dich: willst du mit .... die Ehe eingehen, so antworte: ja


Ihr habt nun vor euren Trauzeugen, vor euren Angehörigen und vor mir erklärt, dass ihr die Ehe miteinander eingehen wollt, und habt somit den Ehebund geschlossen.

Ich stelle fest, dass ihr nunmehr rechtskräftig verbunden Eheleute seid.

Das äußerlich sichtbare Zeichen, eurer Verbindung sind die Eheringe. Diese sind das Symbol des in sich Geschlossenen, der Einheit und der Treue. Sie haben keinen Anfang und kein Ende. Ihr habt sie mitgebracht und ich möchte bevor ihr euch einander die Ringe ansteckt, ein Gedicht vortragen:


Manchmal ringen miteinander
manchmal geringschätzen
manchmal um den Finger wickeln
niemals aber aneinander ein Ende finden.

Lied 2


Als Beweis, eures geschlossenen Ehebundes, wurde die Trauung in das Ehebuch des Jahres .. mit der Zahl eingetragen.

Ich bitte nun euch liebes Ehepaar und die beiden Trauzeugen, eure Unterschriften unter diesen Eintrag zu setzen.



Liebes Ehepaar!

Einen feierlichen Augenblick habt ihr nun hiermit erlebt.

Wenn nun eure Eltern, Verwandten und Freunde diesen Festtag mit euch feiern, ist dies ein Zeichen, dass es stets wichtig ist, eine Familie und Freunde zu haben, die mit euch das Glück und die Freude teilen, aber auch für euch da sind, wenn es einmal Probleme zu beratschlagen gibt.


Ich richte nun eine Bitte an alle:

Bitte unterstützt ... und ... im Laufe ihrer Ehe, sei es als Eltern, Geschwister oder als Angehöriger und Freund. Drängen sie sich aber nicht auf, seien sie da, wenn man sie braucht. Helfen sie, wenn sie helfen können.

Liebe ..., Lieber ...!

Bewahrt euch eure Fröhlichkeit, euren Humor und die Geselligkeit, kurz bleibt einfach so wie ihr seid, dann werdet ihr nicht nur selbst Freude an Eurer Ehe haben, sondern wir alle können an dieser Freude teilhaben.

Euer Lebenspruch sollte lauten:

Ich will
Jeden Tag ein Stück mit dir gehen,
etwas dir geben
dir sagen, wie froh es mich macht,
an deiner Seite zu leben,
deine Zuneigung
dein Verständnis
und deine Stärke spüren!!!

Zum Abschluss möchte ich euch alles Gute für eure gemeinsame Zukunft wünschen, dass alle eure Wünsche und Hoffnungen in Erfüllung gehen.

Werdet recht recht glücklich miteinander. Genießt den heutigen Tag und lasst euch so richtig feiern.


Lied 3

 
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