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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (363)

Liebes Brautpaar,
werte Trauzeugen,
geschätzte Hochzeitsgäste!!

Es ist mir eine Freude, Euch im Standesamt xy zu
begrüßen, und darf Euch nun bitten Platz zu nehmen.
Wir Ihr bereits wisst, ist es meine erste Trauung die ich
durchführen darf, und auch gleichzeitig mein Hochzeitstag, und hoffe - sollten mir aus Nervosität, die auch sicherlich bei Euch liebe xxx, lieber xxx, vorhanden sein wird - kleine Fehler passieren mir zu verzeihen.
Zur Einleitung trage ich Euch einen Spruch für Euren
weiteren Lebensweg vor, welcher lautet: " Wer allein reist, bringt sich um das Schönste, was uns Reisen schenken können: Das: Weißt Du noch?"

Vertrauen können
Um diesem Leitsatz zu folgen, bedarf es aber auch, dass in der Partnerschaft, großes Vertrauen dem Partner bzw. der Partnerin gegenüber herrscht.
Was ist Vertrauen?
Vertrauen heisst, sich auf den Partner oder die Partnerin zu verlassen, besonders wenn der Weg steinig ist. Dieses blinde Vertrauen kann aber auch gefährlich sein. Es sollte das Ziel Eures weiteren Zusammenlebens sein, den gemeinsamen Lebensweg im vollen, aber nicht blinden Vertrauen zu gehen.

Zuhören können
Um dem Vertrauen den nötigen Nachdruck zu verleihen ist es von besonderer Bedeutung, liebe xxx, lieber xxx, zuzuhören.
Dieses Zuhören ist aber nicht darauf begrenzt, nur das Gute, sondern auch das Schlechte aufzunehmen und gemeinsam das Positive aus "dem" zu erwirken. Das Positive aus dem Hören und Gehörtwerden, ist das Ziel Eures Lebensweges, von welchem Ihr euch, liebe xxx, lieber xxx, auch in Zukunft nicht abbringen lassen solltet.

Konsensgespräch
Ich bitte nun das Brautpaar und die Zeugen aufzustehen und die Fragen, die ich nach dem Gesetz an Euch zu richten habe, mir frei und ungezwungen zu beantworten.
Ich frage den Bräutigam:
Herr xxx
Ist es Ihr fester und freier Wille mit Ihrer hier anwesenden Braut,
Frau xxx
die Ehe zu schliessen, dann sagen Sie "ja".
Nun frage ich die Braut:
Frau xxx
Ist es Ihr fester und freier Wille mit Ihrem hier anwesenden Bräutigam
Herrn xxx
Die Ehe zu schliessen, dann sagen Sie "ja".
Da Ihr beide meine Frage übereinstimmend mit "Ja" beantwortet habt, ist es mir eine besondere Freude aussprechen zu können, dass Ihr nunmehr rechtmäßig verbundene Eheleute seid.

Ringwechsel
Nun bitte ich Euch den Ringwechsel vorzunehmen. Die Ringe sind ein Zeichen der Verbundenheit und sollen das Symbol der Zusammengehörigkeit sein.

Ich bitte Euch Platz zu nehmen.
Ich verlese nun die Eintragungen im Ehebuch der Gemeinde xxx mit der Nummer xxx und ersuche Euch liebes Brautpaar, werte Trauzeugen, anschließend die Unterschriften zu leisten.

Schluß
Ich habe nun zwei Voraussetzungen für eine glückliche Ehe erläutert, und darf Euch als erster, auch im Namen der Gemeindevertretung und dem Bürgermeister recht viel Glück, Freude und Gesundheit auf Eurem gemeinsamen Lebensweg wünschen.
Auf diesem Weg möchte ich ganz persönlich, liebe Silke, lieber Hermann, ein Gedicht mitgeben:

Was auch immer kommen mag
Schön wird jeder Ehe-Tag
Wenn mit liebendem Vertrauen
beide aufeinander schauen

 
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