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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (364)

Ich begrüße Euch nochmals alle sehr herzlich zur standesamtlichen Trauung. Ganz besonders begrüßen möchte ich natürlich das Brautpaar xxxxxxxxxxx und xxxxxxxxxxxxx und die beiden Trauzeugen.
Es freut mich, dass Ihr euch entschlossen habt, hier heute am Standesamt xxxxxxxxxxx die Ehe zu schließen.

Auf einer Hochzeitseinladung liest man oft: "Wir wollen unseren gemeinsamen Lebensweg beginnen". Das heißt wohl, dass mit der Eheschließung ein Lebensabschnitt zu Ende geht und ein neuer beginnt. Der Hochzeitstag ist sicherlich ein Höhepunkt im Leben eines Menschen, weil er Euren weiteren Lebensweg und Eure Zukunft in großem Maße beeinflusst. Die standesamtliche Eheschließung bedeutet neben den formalen Auswirkungen vielmehr ein klares Bekenntnis zum Ehepartner. xxxxxxxxxxxxxxx, xxxxxxxxxxxxxxxx Ihr habt Euch kennen und lieben gelernt. Ihr habt die Stärken und Schwächen des anderen entdeckt. Ihr habt Brücken zueinander gebaut und übernehmt nun Verantwortung füreinander.

Ihr wisst nicht genau, wohin Euch der gemeinsame Lebensweg führen und was er in seinem oft wechselvollen Verlauf bringen wird. Dass es viele frohe Stunden, viel Freude und Glück sein möge, das wünschen Euch alle Eure Lieben, Freunde und Bekannte, das erhofft, ersehnt und erwartet Ihr selbst.

Eine alte Lebensweisheit lautet: "Gemeinsame Freude ist doppelte Freude und geteiltes Leid ist halbes Leid"
Dies bringt zum Ausdruck, dass mit einem Partner an der Seite vieles leichter fällt und jeder gemeinsame Tag auf Eurem Lebensweg eine Bereicherung im Leben bringt, denn Freude zu teilen, verleiht zusätzliche Motivation und Antrieb. Schwere Stunden oder gar Leid zu teilen hingegen, hilft über so manches hinweg und schweißt oft noch mehr zusammen.

Eine der Grundlagen einer funktionierenden Partnerschaft ist wohl sich gegenseitig zu vertrauen.
Ein Zitat drückt Vertrauen so aus: "Nichts stärkt den Menschen mehr, als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt."
Seinem Partner zu vertrauen ist der Beweis inniger Liebe zueinander. Sich gegenseitig vertrauen, heißt auch, sich voll und ganz aufeinander verlassen zu können. Fehlendes Vertrauen entzieht der Liebe ihren Nährboden. Eine Partnerschaft, die nicht auf Vertrauen basiert, hat keine Chance zu wachsen und zu gedeihen und ist bereits im vorhinein zum Scheitern verurteilt.

Neben gegenseitigem Vertrauen ist auch der zärtliche und gefühlvolle Umgang miteinander eine der Grundvoraussetzungen für eine glückliche und erfüllte Ehe. Jede noch so unscheinbare zärtliche Geste oder nettes Wort bereichert das Leben ungemein. Das bloße Hand in Hand miteinander gehen symbolisiert Verbundenheit und Zusammenhalt.
Nichts und niemand steht zwischen den beiden.
Nichts und niemand kann die beiden trennen.
Gemeinsam gehen sie durch dick und dünn.

Zueinander zärtlich zu sein und gegenseitiges Vertrauen bilden eine Basis für eine funktionierende Ehe. Beide Ehepartner müssen sich bemühen ihren Beitrag dazu zu leisten. Die Früchte, die sie dabei ernten, machen schließlich die Qualität des Lebens aus.

In diesem Sinne mögen sich nun das Brautpaar, sowie die Trauzeugen zur Abgabe des Eheversprechens von den Plätzen erheben.



Ich frage Dich xxxxxxxxxxx willst Du die Ehe mit xxxxxxxxxxxxxx eingehen, sie lieben und ehren in guten wie in schlechten Zeiten, dann antworte mit Ja.
Ich frage auch Dich xxxxxxxxxxx willst Du die Ehe mit xxxxxxxxxxxxx eingehen, ihn lieben und ehren in guten wie in schlechten Zeiten, dann antworte mit Ja.
Nachdem Ihr meine Frage mit Ja beantwortet habt, stelle ich fest, dass Ihr nunmehr rechtmäßig verbundene Ehepartner seid.

Als sichtbares Zeichen Eurer Liebe tauscht nun die Ringe.
Ihr könnt nun bitte wieder Platz nehmen.
Zur Beurkundung Eurer Eheschließung habe ich einen Eintrag im Ehebuch vorbereitet; diesen werde ich jetzt auszugsweise vorlesen.
Herr xxxxxxxxxxxx, geboren am xx. xxxxxxx xxxx in xxxxx, wohnhaft in xxxxxx, xxxxxxxxxxxx, österreichischer Staatsbürger, röm.-kath., und Frau xxxxxxxxxxxx, geboren am xx. xxxxxxxxxx xxxx in xxxxxx, wohnhaft in xxxxxxxx, xxxxxxxxxx, österreichische Staatsbürgerin, röm.-kath., sind am xx. xxxxxxxxxxxxx xxxx im Standesamt xxxxxxx zur Eheschließung vor dem Standesbeamten erschienen. Der Standesbeamte hat die Verlobten einzeln und nacheinander gefragt, ob sie die Ehe miteinander eingehen wollen, und nach Bejahung der Frage ausgesprochen, dass sie nunmehr rechtmäßig verbundene Eheleute sind. Die beiden haben den Familiennamen "xxxxxxxxxx" als gemeinsamen Familiennamen bestimmt.
Ich bitte Euch das Ehebuch zu unterschreiben.
(Überreichung Heiratsurkunde)
Somit sind wir beim Ende der standesamtlichen Trauung angekommen.
Ich wünsche dem Brautpaar alles Gute, viel Glück und Sonnenschein auf Ihrem gemeinsamen Lebensweg und heute noch einen wunderschönen Tag.
(Musik)

 
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