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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (371)

Geschätzte Hochzeitsgäste,

ich begrüße Sie herzlich zur standesamtlichen Trauung im Standesamt der .....

Besonders begrüße ich das Brautpaar sowie die beiden Trauzeugen die heute eine wichtige Funktion übernommen haben.

Wahrscheinlich wart ihr erstaunt, als ihr gemerkt habt, was man alles regeln muss, bevor man in Österreich auf einem Standesamt heiraten kann. Und möglicherweise kommen euch auch einige der hiesigen Hochzeitsbräuche seltsam vor. Jede Kultur kennt eben Ihre eigenen Rituale und Traditionen, um einen wichtigen Tag im Leben zu feiern. Doch darin sind sich die Menschen ganz unterschiedlicher Nationen, ... einig: Der Hochzeitstag ist ein wichtiger Tag.

Eine Eheschließung ist einer der bedeutendsten Momente im Leben eines Menschen. Denn aus einem ICH und einem DU wird für jeden von Euch ein WIR!
Dies bedeutet, dass ihr den zukünftigen Weg gemeinsam beschreiten werdet.

Ich kann mir vorstellen, dass Ihr manches Mal gedacht habt, was Ihr wohl noch an Unterla-gen bringen müsst, um eure standesamtliche Hochzeit nun endlich durchführen zu können.
Ich weiß sehr wohl, dass es manchmal schwierig ist, alle Dokumente zusammenzutragen.
Deshalb freue ich mich nun mit euch, dass diese Geduldsprüfung für euch der Vergangenheit angehört.

Ihr seid heute hier, damit ich euer Eheversprechen offiziell entgegennehme und euren persön-lichen Entschluss, die Ehe miteinander einzugehen, eine rechtliche Grundlage gebe.

Ich werde zuerst einige Worte an euch richten, damit euch die standesamtliche Trauung hof-fentlich positiv in Erinnerung bleibt.


Heute ist für alle Anwesenden ein besonderer Tag, denn eine Eheschließung ist nichts Alltäg-liches, sondern etwas zum Feiern und als eure Standesbeamtin werde ich heute öffentlich fest-stellen und beurkunden, dass Ihr mit dem Jawort rechtlich verbundene Ehegatten seid.

Das kleine unscheinbare Wörtchen "JA" - heute ist es von großer Bedeutung.

Mit diesem "JA" lässt sich gerade heute viel ausdrücken.
Sie sagen bewusst "JA" zum Partner, das heißt Sie erklären sich bereit, IHN bzw SIE so an-zunehmen, wie ER bzw. SIE ist, mit all SEINEN oder IHREN Fehlern und Schwächen, aber auch die Talente und Stärken des Anderen. Ihr werdet die Höhen und Tiefen des Lebens ge-meinsam erleben und durchstehen und auch den ganz normalen Alltag zusammen verbringen.

Euer Wunsch und Streben wird sein, sich gegenseitig zu unterstützen, zusammen die Ge-genwart zu gestalten und die Zukunft zu planen. Ihr werdet euch zusammen entwickeln, wachsen und reifen.
Schon heute könnt Ihr von euch sagen, dass Ihr Weggefährten seid, Partner, ein Team und nun auch ein Ehepaar. Dies geschieht allein durch das Wörtchen "Ja". Nicht durch das Unter-schreiben des Heiratseintrages entsteht die Ehe sondern durch Euer übereinstimmendes "Ja", das Ihr beide gleich vor mir aussprechen werdet.

Gegenseitig Verantwortung zu übernehmen heißt gemeinsame Freude an schönen Ereignis-sen aber auch die gemeinsame Bewältigung von Sorgen. Dies gehört zu einer der schönsten Aufgaben in der Ehe.

Gedicht

Ich darf nun zum rechtlichen Teil dieser Feier kommen und das Brautpaar, sowie die Trau-zeugen bitten sich von den Plätzen zu erheben.

Ich wünsche euch, dass ihr euer Vertrauen ineinander bewahren könnt und eueren gegenseitigen Frei-raum weiterhin achtet, damit eure Liebe, die euch heute hierher geführt hat, stets in euren Herzen bleibt.

Diese Liebe bringt ihr nun mit dem "Ja-Wort" zum Ausdruck.

Ich frage dich --------------------
bist du aus freiem Entschluss hierher gekommen und
ist es dein freier Wille mit --------------- die Ehe einzugehen,
so antworte mit JA.

Ich frage nun dich ------------------------------
ist es auch dein freier Wille
mit ------------------- die Ehe einzugehen, dann antworte mit JA.

Nachdem Ihr beide meine Frage mit JA beantwortet habt,
stelle ich fest, dass Ihr nun rechtmäßig verbundene Eheleute seid.

Ich bitte euch nun zum Äußeren Zeichen für eure Ehe die Ringe zu tauschen.

Ihr könnt wieder Platz nehmen.

Anlässlich Eurer Hochzeit wurde im Ehebuch unseres Standesamtes ein neuer Eintrag ange-legt. Ich werde Euch diesen nun auszugsweise vorlesen und anschließend darf ich euch bitten, den Eintag mit eurer Unterschrift zu ergänzen.

(Verlesung des Eintrages)

Ich bitte euch und die Treuzeugen diese Eintragung zu unterzeichnen und darf euch bitten einzeln zu mir nach vorne zu kommen.
(Unterfertigung des Ehebuches)

Ihr habt nun die Ehe geschlossen und seid rechtmäßig verbundene Eheleute, jetzt liegt es großteils an Euch beiden selbst, wie Ihr eure gemeinsame Zukunft gestalten werdet.

Bemüht Euch, stets aufeinander Rücksicht zu nehmen, sprecht euch bei Meinungsverschie-denheiten aus, und sollte es einmal notwendig sein, zeigt auch den Guten Willen, einander verzeihen zu können.

Ich wünsche euch von ganzen Herzen, dass eure Wünsche und Ziele in Erfüllung gehen.

Dazu habe ich ein Gedicht gefunden, an dass ihr euch in hektischen Zeiten erinnern könnt:

*Gedicht*

In diesem Sinne wünsche ich euch für euer zukünftiges Eheleben alles Gute, möge dieser heu-tige Tag Euch an trüben Tagen wieder zum strahlen bringen.

Zum Abschluss spreche ich nun im Namen des Bürgermeisters, sowie in meinem eigenen Namen die besten Glückwünsche aus, gleichzeitig übergebe ich euch die Heiratsurkunden.

 
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