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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (397)

Liebes Brautpaar und liebe Verwandte des Brautpaares!

Ich begrüße Euch sehr herzlich im Standesamt ................... Besonders heiße ich das Brautpaar ................... und Eure Trauzeugen ...................................................nochmals herzlich willkommen!
Ich hoffe, Ihr sitzt in diesen für Euch vorgesehenen Sesseln gut und könnt’ Euch einige Minuten entspannen. Vielleicht habt Ihr auch die Möglichkeit, über das zukünftige Zusammenleben etwas nachzudenken.
Zum Thema Ehe möchte ich Euch einige Gedanken mit auf Eurem gemeinsamen Weg mitgeben.
Wir leben in einer Zeit, in der sich alles rasch verändert. Was jedoch geblieben ist, das ist die Ehe. Sicher, auch hier hat es Veränderungen gegeben, beispielsweise was das Heiratsalter oder die Aufgabenverteilung zwischen Mann und Frau angeht. Doch nach wie vor geben sich zwei Menschen, die sich füreinander entschieden haben, das Jawort. Das eheliche Zusammenleben ist für die Menschen also nach wie vor erstrebenswert.
Menschen sind soziale Wesen, sie sind auf Begegnungen von Mensch zu Mensch angewiesen. Wir haben mehr vom Leben, wenn wir eine enge Beziehung zu einem anderen Menschen aufnehmen. Um wirklich glücklich zu sein, brauchen wir andere Menschen.
Wir brauchen einen Menschen, der uns zuhört und uns versteht, der unsere Sorgen und unsere Freuden mit uns teilt.
Mit dem Jawort bekräftigen zwei Menschen, dass sie sich sehr nah gekommen sind und dass sie sich diese Nähe, die Wärme und das Verständnis erhalten wollen, die sie beim jeweils anderen gefunden haben. Mit dem Jawort bekräftigen zwei Menschen, sich ein gemeinsames Leben aufbauen und ihr Leben miteinander teilen zu wollen.
Ich glaube, dass eine Ehe bzw. eine Lebensgemeinschaft gedanklich schon früher geschlossen wird. Nämlich wenn beide Teile die Absicht haben, ich will mit meinem Partner bzw. Partnerin mein zukünftiges Leben gemeinsam gestalten. Das kann zum Beispiel wie es bei Euch der Fall ist, sein, dass eine Wohnung im Elternhaus des Bräutigams errichtet wird. Nach dem ihr sicherlich euren Partner schon besser kennt, nehme ich an, dass ihr dieses Zusammengehörigkeitsgefühl schon längere Zeit verspürt.
Bevor wir nun zum eigentlichen Ehekonsens kommen, hören wir noch ein Musikstück.
Ich stelle fest, dass Ihr alle Voraussetzungen für das Zustandekommen einer rechtsgültigen Ehe erfüllt habt und ersuche alle Anwesenden sich von den Plätzen zu erheben.
Ich frage Dich ....................... willst Du aus eigenem und freien Willen die Ehe mit .......................... eingehen? Dann antworte mit JA.
Ebenso frage ich Dich ............................ willst Du aus eigenem und freien Willen die Ehe mit .................................. eingehen? Dann antworte mit JA.
Nachdem Ihr nun vor Euren Zeugen erklärt habt, die Ehe miteinander einzugehen, spreche ich aus, dass Ihr von nun an rechtmäßig verbundene Eheleute seid. ......................, du kannst jetzt deine Frau küssen.

Ich darf Euch nun bitten wieder Platz zu nehmen.
.......................Du hast Eheringe mitgebracht: Ich möchte Dich auffordern, den Ehering Deiner Frau anzustecken. Ebenso ersuche ich Dich Silvia den Ehering Deinem Mann anzustecken.

Der Ring ist das Symbol von Alters her in der Ehe. Der Ring hat keinen Anfang und kein Ende.
Tragt diesen kleinen Reif als äußeres Zeichen Eurer Überzeugung und Bereitschaft das Leben und die Partnerschaft offen, lebendig, zukunftsfähig, phantasievoll zu gestalten. Vor allem wünsche ich, dass Eure Beziehung zueinander stark und unbezwingbar bleibt und Eure Wünsche zur Blüte gelangen.

Euer Ja-Wort zueinander wurde in das Ehebuch der Marktgemeinde Mitterkirchen im Machland eingetragen.
Ich bringe nun diese Urkunde auszugsweise zur Verlesung und bitte Euch liebes Ehepaar und Eure Trauzeugen im Anschluss daran Ihre Unterschrift darunter zu setzen.
......................................
....................... wohnhaft in ............................................ und
................................ wohnhaft in .....................................................,
sind heute zur Eheschließung erschienen.
Der Standesbeamte hat die Verlobten einzeln und nacheinander gefragt, ob sie die Ehe miteinander eingehen wollen, und nach Bejahung der Frage ausgesprochen, dass sie nunmehr rechtmäßig verbundene Eheleute sind. Die Eheschließenden haben den Familiennamen des Mannes ........................ als gemeinsamen Familiennamen bestimmt.
Als Trauzeugen waren anwesend
.......................................................................

Ich bitte nun Euch, liebes Ehepaar das Ehebuch zu unterschreiben. Die Ehefrau unterschreibt bereits mit ihrem neuen Familiennamen. (Frau zuerst unterschreiben) Platz zuweisen - Sessel Ich bitte nun die Trauzeugen das Ehebuch zu unterfertigen. (Dann der Standesbeamte selbst unterschreiben!) Die Trauungshandlung ist nun beendet.
Ab heute geht Ihr als Ehepaar durchs Leben und verbringt eine wesentliche Zeit miteinander. Ihr werdet feststellen, glückliche Gefühle fliegen Euch nicht einfach zu, doch Seite an Seite könnt’ Ihr Schatzsucher des Glücks werden. Sich glücklich zu schätzen, hängt nicht an einem großen Lottogewinn ab. Nein, Glücksgefühle können schon aufkommen, wenn man abends heimkommt und feststellt, da ist jemand, der auf mich wartet und sich auf mich freut.
Ich wünsche Euch, dass Ihr in Eurer Ehe viele Momente des Glücks habt’ und auch der heutige Tag so ein glücklicher Tag ist, an den Ihr Euch gerne zurückerinnert.
Alles Gute!


 
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