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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (403)

Pythagoras


Ich freue mich, Sie …………….. und …………….., sowie all Ihre Ver-wandten und Freunde ganz herzlich hier im Trauungssaal ……… begrüssen zu dürfen.

Heute ist für alle Anwesenden ein besonderer Tag, für Sie beide, aber auch für die Trauzeugen und Gäste, denn eine Eheschliessung ist ja nichts Alltägliches, sondern etwas zum Feiern.

Und Sie, Frau ……………. und Herr …………. haben heute allen Grund zum Feiern, denn Sie haben den bürokratischen Teil nun glücklich überstanden.

Ich kann mir vorstellen, dass Sie manchmal gestöhnt haben, was Sie wohl noch an Unterlagen beibringen müssen.

Ich weiss sehr wohl, dass es teils sehr schwierig ist, von den ausländischen aber auch Schweizerischen Behörden Dokumente zu bekommen.

Dies soll heute ganz anders sein, sie stehen heute ganz im Mittelpunkt.

Es ist Ihr übereinstimmendes „Ja-Wort“, das die Ehe schliesst.

Mit dem \"Ja-Wort\" heute versprechen Sie sich, einen gemeinsamen Le-bensweg zu gehen.

Von Pythagoras stammt der Satz:

,Die kürzesten Wörter, nämlich \"Ja\' und \"Nein\' erfordern auch das meiste Nachdenken. \'

Heute steht auch das Wörtchen \"Ja\" ganz im Mittelpunkt.

Es wird dem Wörtchen \"Ja\" so große Bedeutung zugemessen, dass so-gar zwei Trauzeugen vom Gesetz vorgeschrieben sind.

Warum wohl ist Pythagoras zu dem Schluss gekommen, dass das \"Ja\" und \"Nein\" das meiste Nachdenken erfordert?

Sicher deshalb, weil mit diesen Wörtern eine Entscheidung gefällt wird.

Kleine Entscheidungen fällen wir ja zigmal am Tag.

Das fängt schon am Morgen an: wir können, oder besser gesagt - müs-sen uns entscheiden, wann wir aufstehen, ob wir noch fünf Minuten zugeben, wenn der Wecker bereits gerasselt hat.

Aber auch im Beruf und in der Freizeit sind wir täglich herausgefordert, uns für das eine oder andere zu entscheiden.

Wir antworten bei allen Entscheidungsmöglichkeiten zwar oft mit \"Ja\" oder \"Nein\", denken aber öfters nicht viel darüber nach, sondern entscheiden nach Gefühl und augenblicklicher Stimmung.

Die richtige Entscheidung im Alltag zu treffen, heißt auch, auf die Bedürfnisse des anderen Rücksicht zu nehmen und manchmal seine eige-nen Interessen hintanzustellen.

In einer guten Partnerschaft wird es ein Wechselspiel sein, mal gibt der eine nach, mal der andere, oder man trifft sich in der Mitte, schließt einen Kompromiß, dem beide gleichermaßen zustimmen können.

Sie sind sich gewiß, ich habe den richtigen Partner für\'s Leben gefunden, mit dem Sie gerne alt werden wollen.

Sie schlagen damit einen gemeinsamen Weg ein, der manche Wegga-belung hat, an der Sie sich gemeinsam entscheiden müssen, welche Richtung Ihr Leben nehmen soll.

Für Ihr gemeinsames Eheleben wünsche ich Ihnen stets ein glückliche Hand, die richtigen Entscheidungen zu treffen, so daß Sie im Alter auf ein erfülltes gemeinsames Leben zurückblicken können.

Nun möchte ich zum Schluss den offiziellen Trauungsakt vollziehen:
Ich frage Sie, ……………, möchten Sie die Ehe mit ………………eingehen?
Und ……………., möchten Sie die Ehe mit ……………….. eingehen?
Da Sie beide meine Frage bejaht haben, ist Ihre Ehe durch die gegensei-tige Zustimmung geschlossen.

(Eventuell) Sie dürfen sich nun gegenseitig Ihr Ringe anstecken, die ein Symbol dafür sind, dass Sie nun fest zusammengehören.

Jetzt lese ich Ihnen noch den Eheregistereintrag vor, den Sie anschlies-send unterschreiben können.

Zum Abschluss möchte ich noch ein Gedicht vorlesen. (passendes Gedicht auswählen)

Ich gratuliere Ihnen beiden ganz herzlich und wünsche Ihnen alles Gute und viel Liebe für die kommende Zeit.

 
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