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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (404)

Sehr geehrte Frau
Sehr geehrter Herr

Ich möchte Sie ganz herzlich in den Räumen des Standesamtes von .... willkommen heißen.
Da wir uns bisher nicht kennen gelernt haben möchte ich mich ganz kurz vorstellen.

Mein Name ist ......... und ich bin heute, der für Sie zuständige Standesbeamte. Ich kann ihnen versichern das mir Ihre heutige Trauung ebenso wie Ihnen für immer in Erinnerung bleiben wird, denn Sie sind das erste Paar das ich trauen darf und möchte mich an dieser Stelle auch dafür bedanken, dass Sie mir hierfür ihr vertrauen schenken.

Ich habe heute die ehrenvolle Aufgabe, öffentlich festzustellen und zu beurkunden, dass Sie mit dem von Ihnen ausgesprochenen JA-Wort rechtlich verbundene Eheleute sein werden.
Dazu gehört, dass ich als erstes mit Ihnen über Ihre künftige Namensführung in der Ehe spreche.
Bei der Anmeldung zur Eheschließung wurden Sie über die verschiedenen Möglichkeiten der Namensführung informiert.
Sie haben sich für den Namen des Mannes ………………. als Ehenamen entschieden.

Ich lese Ihnen jetzt die Namenserklärung vor, wenn alles richtig ist unterschreiben Sie bitte, Sie Frau…………... Ein letztes mal mit Ihrem alten Namen.

Vorlesen und danach Unterschriften der Ehefrau noch einmal mit ihrem „alten“ Namen auf der Namenserklärung

Liebes Brautpaar,

die Ehe wird nach dem Gesetz dadurch geschlossen, dass die Verlobten persönlich und bei gleichzeitiger Anwesenheit vor einem Standesbeamten erklären, die Ehe miteinander eingehen zu wollen.

Doch bevor wir dazu kommen, möchte ich Ihnen gerne noch ein paar Worte mit auf den Weg geben;

Worte die ich einmal auf einer Kunstkarte gefunden habe:

„Die Kunst zu lieben besteht vor allem darin, sich nahe zu sein ohne sich zu nahe zu treten Sich täglich zu sehen, ohne alltäglich zu werden eins zu werden und doch zwei zu bleiben.“

Bedingt durch Ihrer beider Lebenserfahrung ist es sicherlich nicht erforderlich Ihnen weitere Ratschläge für die Ehe zu erteilen, dass sehe ich auch nicht als meine Aufgabe, aber sicher ist es einfach Ihnen besondere Wünsche mit auf den Weg zu geben.
Lassen Sie es uns einfach einmal versuchen.

Die Wünsche wären: viel Sonnenschein für Ihr künftiges Leben, aber auch einen Schirm, falls es mal regnet Einen breiten gut ausgebauten Weg für Ihre gemeinsame Zukunft, damit Sie immer Seite an Seite gehen können Wenig Stolpersteine, die sich leider immer wieder einschleichen, aber auch eine feste Hand, die einen dann auffängt und hält Gegenseitige Freiräume – die Sie gemeinsam miteinander abstecken, aber auch Nähe wenn man sie braucht Vertrauen und Verständnis füreinander Die erforderliche Toleranz miteinander Gelassenheit in Alltagssituationen Der Blick für das Wesentliche Und nicht zuletzt das Quentchen Glück das Ihnen zur Seite steht.

Das wären meine guten Wünsche für Ihr weiteres Leben, doch jetzt möchte ich Ihrem Wunsch zur Eheschließung nachkommen wozu wir uns von den Plätzen erheben.

Ich frage Sie nun, Herr ……

Und nun zu Ihnen Frau …..

Da Sie beide meine Frage übereinstimmend mit „JA“ beantwortet haben, erkläre ich Sie nunmehr Kraft Gesetzes zu rechtmäßig verbunden Eheleuten.

Sie haben Ihre Ringe mitgebracht, diese können Sie sich – nun gegenseitig anstecken – als äußeres Zeichen Ihrer Verbundenheit.

Liebe Frau ...., Lieber Herr ....., ich darf ihnen nun als erster ganz herzlich gratulieren. Bitte nehmen Sie nun wieder Platz, damit ich Ihnen nun den Heiratseintrag vorlesen kann, den Sie mir dann ebenfalls unterschreiben.

Heiratseintrag verlesen
Nacheinander unterschreiben lassen
Achtung ! Neuer Name der Frau mit geb. …..




 
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