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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (408)

Trauungsrede „Geborgenheit und gemeinsame Interessen“

Begrüßung:
Liebes Brautpaar, lieber Felix, sehr geehrte Hochzeitsgäste.
Ich begrüße Sie hier im Standesamt der Marktgemeinde ……………..


Einleitung:
„Einander Fels in der Brandung sein – in ruhigen, wie stürmischen Zeiten.“ Dieser Spruch, liebes Brautpaar, soll euer ständiger Begleiter in eurem künftigen Eheleben sein.
Dem Partner „Fels“ sein, in allen Situationen des Lebens.

Was eine Ehe und eine Familie so wertvoll macht ist, dass die Familienmitglieder zueinander stehen und füreinander da sind; sie geben sich gegenseitig Wärme, Kraft und Geborgenheit.


Geborgenheit:
Das Gefühl der Geborgenheit ist wichtiger Bestandteil in jeder Ehe.
Zu wissen, dass jemand da ist, auf den man sich verlassen kann – nicht nur in guten, sondern auch in schlechten Zeiten; sich geliebt und angenommen zu fühlen; sich sicher zu fühlen – das sind Werte, die unbezahlbar sind.
Geborgenheit bedeutet, sich fallen lassen zu können, in den Arm und nicht auf den Arm genommen zu werden und sich zu Hause zu fühlen.
Zu Hause ist man da, wo man Raum zum Träumen hat, wo man die Füße ausstrecken kann, wo man gestreichelt wird, wo immer ein Platz für einen da ist, wo man auch laut singen darf, sich einer seine Sorgen anhört und hinhört, wo man geliebt und verstanden wird. Geborgenheit ist ein Ort der Ruhe.
Das Gefühl der Geborgenheit ist ein Gefühl der Wärme. Geborgenheit wird durch Berührung vermittelt. Laut einer Studie sollte man 12 Mal am Tag positiv berührt werden, damit man das seelische Gleichgewicht behält.


Gemeinsame Interessen:
Auch gemeinsame Interessen spielen eine wichtige Rolle in der Partnerschaft.
Das Leben, das Eheleben, ist ein gemeinsamer Weg, eine Entdeckungsreise, auf der Sie, liebe Braut und Sie, lieber Bräutigam die Reiseleiter sind und sich gegenseitig das Schöne im Leben zeigen.
Es entstehen gemeinsame positive Erinnerungen, auf die später gemeinsam zurückgeblickt wird, mit den Worten: „Weißt du noch?“ Mit eurem Ja-Wort zeigt ihr Bereitschaft, gemeinsame Interessen zu entdecken, zu entfalten und zu fördern.


Schluss:
Liebes Brautpaar!
Heiraten heißt, auf intimste Weise zu Hause sein.
Heiraten heißt, bei einem Mitmenschen zu Hause sein und Geborgenheit finden für das Leben.

Gesetzliche Bestimmungen:
Ich wende mich nun den gesetzlichen Bestimmungen zu und ersuche Sie, dass Sie zur Abgabe Ihrer Erklärungen aufstehen.
Ich frage Sie ………………….: Wollen Sie die Ehe mit Frau …………………. eingehen, dann antworten Sie bitte mit „JA“.
Nun frage ich Sie ………………… Wollen Sie die Ehe mit Herrn ………………eingehen, dann antworten Sie bitte mit „JA“.
Nachdem Sie meine Fragen mit „ja“ beantwortet haben, stelle ich fest, dass Sie nun rechtmäßig verbundene Eheleute sind.
Zum äußeren Zeichen Ihrer Verbundenheit nehmen Sie nun bitte den Ringwechsel vor.
Sie dürfen die Braut nun küssen.
Ich verlese nun die Eintragung ins Ehebuch.

Verabschiedung:
Als Standesbeamtin der Marktgemeinde ....... wünsche ich Ihnen liebes Ehepaar und Ihrem Kind viel Glück für die gemeinsame Zukunft.

 
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