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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (428)

Hallo ...., Hallo .....
Ich darf euch beide recht herzlich im Standesamt .....begrüßen.
Auch begrüße ich alle Hochzeitsgäste, die mit euch diesen Tag feiern wollen.

Es freut mich ganz besonders, dass ich diejenige sein darf, vor der ihr euch das JA für ein Leben miteinander und zueinander gebt, denn in der heutigen schnelllebigen Zeit, ist dieses JA zueinander nicht mehr so selbstverständlich.
Und was gibt es schöneres als einen Menschen an seiner Seite zu haben der einem liebt, der einen nimmt so wie man ist, mit all seinen Stärken, die einem Kraft und Stützte geben aber auch mit seinen Schwächen.
Mit dem man den Weg gemeinsam gehen und sich ein gemeinsames WIR aufbauen und wachsen lassen kann.

Ich habe eine Kerze mitgenommen, diese passt glaube ich sehr gut für diesen, heutigen Tag und für die Liebe.

Warum ausgerechnet eine Kerze?
(Kerze anzünden)

Weil die Flamme der Kerze die Flamme der Liebe wieder spiegelt.
Ihr habt euch in ............kennen gelernt und habt diese Flamme für euch entzündet und seitdem, brennt sie beständig dahin, manchmal brennt die Flamme etwas größer manchmal etwas kleiner – so wie die Liebe.

Sie vermittelt Geborgenheit, gibt Wärme und Licht, denn es gibt nichts schöneres als wenn man nach Hause kommt und man weiß es ist jemand da, der einen liebt, bei dem man sich geborgen fühlt und der auch an einem Regentag die Sonne für einen wieder scheinen lässt.
Man muss aber auch mit dieser Flamme sehr behutsam umgehen sonst könnte die Flamme erlöschen, darum nehmt euch Zeit füreinander und lasst jeden Tag die Flammen der Liebe ein bisschen größer werden, so dass eure Flamme nie erlöscht.

Und so wie diese Kerze brennt, so soll eure Liebe brennen, das wünsch ich euch.

Mit diesen Wünschen möchte ich übergehen zum Konsensgespräch und bitte euch dazu aufzustehen.

• .....ich frage dich, willst du aus freien Willen mit der hier anwesenden ..............den Bund der Ehe schließen – so antworte mit Ja.

• .....ich frage dich, willst du aus freien Willen mit der hier anwesenden ..............den Bund der Ehe schließen – so antworte mit Ja.

Ihr habt beide meine Frage mit einem Ja beantworte und somit darf ich hiermit aussprechen, dass ihr nunmehr rechtmäßig verbunden Eheleute seid.

Ring tausch!
Um Eure Verbundenheit auch nach Außen für alle sichtbar zu machen bitte ich euch, die von euch mitgebrachten Eheringe anzustecken.

Braut Kuss!

Was ihr jetzt mündlich vereinbart habt, gehört natürlich auch schriftlich festgehalten und dazu verlese ich euch auszugsweise den Eintrag aus dem Ehebuch.
(dürft euch dazu wieder setzen).

(Verlesung des Eintrages)


Wenn diese Angaben richtig sind, so bitte ich Euch nun mit dem vollständigen Vor- und Familiennamen zu unterschreiben.

Damit habt ihr nun die standesamtliche Eheschließung geschafft. Wobei ich den Begriff „Eheschließung“ nicht richtig finde. Eheschließung, das klingt nach:
schließen, abgeschlossen, fertig.
Doch eine Partnerschaft ist mit der Ehe noch lange nicht abgeschlossen. Ganz im Gegenteil.
Ich finde, es müsste heißen, ihr habt die Ehe eröffnet.

Um sonst heißt es nicht in einem alten Ausspruch:

Der Mensch allein ist unvollkommen.
Er braucht einen zweiten,
um glücklich zu sein.


Ich wünsche euch alles Gute und es freut mich ganz besonders, dass ich die erste sein darf die euch für euren gemeinsamen Weg alles Gute wünschen darf und ich überreiche euch auch hiermit eure Heiratsurkunden.

 
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