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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (437)
Liebe ….!
Lieber ….!

Ich freue mich euch liebes Brautpaar und all eure Gäste im Standesamt ,,,,,, zur Eheschließung begrüßen zu dürfen.

Es ist nicht so einfach die passenden Worte für ein solch großes Ereignis im Leben zweier Menschen zu finden. Aber ihr beide habt die richtigen Worte füreinander gefunden und seid heute hier hergekommen um mit dem Ja-Wort den Bund für das Leben zu schließen und damit eure Gemeinschaft zu festigen.

Dies soll ein Ja ohne Einschränkungen und Kompromisse sein, ein Ja zu den schönen Seiten und ein Ja zu den Fehlern, die ein gemeinsames Leben an den Tag bringt. Ein Ja, dass euch die Kraft gibt miteinander alt zu werden.

Ein Spruch von Antoine de Saint-Exupéry lautet:
„Die Erfahrung lehrt uns, dass die Liebe nicht nur darin besteht, einander in die Augen zu sehen, sondern gemeinsam in die gleiche Richtung zu blicken. „

Um in die gleiche Richtung blicken zu können, benötigt man auch gegenseitiges Vertrauen zueinander. Zu Vertrauen heißt, das Gefühl zu haben, in der Gegenwart des anderen sicher zu sein und dass uns der Partner in Momenten der Verletzlichkeit und Schwäche nicht enttäuschen wird.

Was euch beide zusammengeführt hat ist die Liebe. Eure Liebe zueinander, sie empfindet ihr als großes Glück.
Glück und Zufriedenheit bestehen aber nicht nur aus der gegenseitigen Liebe und Zuneigung, sondern aus vielen kleinen Teilen, die wir uns immer wieder erarbeiten müssen und die zusammen erst das ganze Glück ergeben.
Immer wieder aufs Neue müsst ihr euch daher um das Glück in der Ehe durch gegenseitiges Verständnis und gegenseitige Hilfe bemühen.
Denn in der Ehe fügen sich zwei eigenständige Persönlichkeiten mit all ihren unterschiedlichen Stärken und Schwächen, individuellen Eigenschaften und Fähigkeiten zu einem lebenstüchtigen und lebensfrohen Ganzen zusammen und bilden den Grundstein einer Familie.
Die Familie ist die ursprünglichste und wichtigste Form aller menschlichen Gemeinschaften. Sie ist dir Urform des menschlichen Zusammenlebens. Hier hat der Mensch die Möglichkeit, ein Zuhause zu finden, Ruhe, Frieden, Erholung und Lebenserfüllung zu erleben und immer wieder neue Kraft zu schöpfen. Kraft, die dann ausreicht, den Alltag zu meistern.


Hiezu möchte ich folgende Worte von Kalil Gibran anfügen:
Liebt einander, aber macht die Liebe nicht zur Fessel, singt zusammen und seid fröhlich, aber lasst jeden von euch auch allein sein.
Gebt einander eure Herzen, aber nicht in des anderen Obhut, denn nur die Hand des Lebens kann eure Herzen umfassen.
Und steht zusammen, doch nicht zu nah, denn niemand kann im Schatten des anderen wachsen.

Es sind nicht die großen Taten, die euch für das gemeinsame Leben zusammenschweißen, sondern auch die unscheinbaren Gesten:
Nur einen Augenblick Zeit haben
Für ein Gespräch
Für einen Händedruck
Für ein Lächeln.

Nur einen Augenblick Zeit haben
Für den Anderen
Für seine Gedanken
Für seine Ängste
Für seine Freude.

Die gemeinsame Freude an schönen Erlebnissen, aber auch die gemeinsame Bewältigung von Sorgen bildet das Fundament einer glücklichen Ehe. Gerade deshalb solltet ihr bemüht sein, die Wünsche und Ansichten des anderen zu respektieren und sich in den Belangen des Alltages auszusprechen.
Auch in eurer Ehe wird es vielleicht einmal Meinungsverschiedenheiten und Ärger geben und besonders dann ist es wichtig, dass ihr zu eurem heutigen Versprechen steht und die Hand des anderen festhaltet.

So will ich nun an euch beide eine Frage stellen, die ihr im innersten eures Herzen sicherlich schon lange beantwortet habt:

Ich frage dich Herr ….. als Bräutigam ist es dein freier Wille und Entschluss ein ganzes Leben lang Freud aber auch Leid mit deiner Braut ………. zu teilen und ihr die Treue zu halten, so antworte mit Ja.
Ja

Ebenso frage ich auch dich Frau …… als Braut ist es auch dein freier Wille und Entschluss ein ganzes Leben lang Freud aber auch Leid mit deinem Bräutigam ………….. zu teilen und ihm die Treue zu halten, so antworte auch du mit Ja.
Ja

Aufgrund eures Ja-Wortes darf ich die Ehe als geschlossen erklären, ihr seid von nun an rechtmäßig verbundene Eheleute.

Zum Ringwechsel bitte ich euch aufzustehen Der Ring ist das Sinnbild des Insichgeschlossenen, der Einheit und der Treue, tragt diesen Ring gerne zum äußeren Zeichen eurer Liebe, Verbundenheit um immerwährenden Bereitschaft miteinander leben zu wollen.

Anlässlich eurer Eheschließung wurde im Ehebuche des Standesamtes …… ein Eintrag angelegt. Ich werde diesen Eintrag vorlesen und euch bitten, diesen Eintrag anschließend mit euren Unterschriften zu ergänzen.

Liebes Brautpaar!
Vor wenigen Augenblicken habt ihr für das weitere Leben Ja zueinander gesagt, dass ich und DU zwischen euch ist zu einem WIR geworden, mit vielen Wünschen und Hoffnungen beginnt ihr nun diesen neuen Lebensabschnitt.

Ich wünsche euch beiden herzlichst, dass euch die Kunst glücklich zu sein ein Leben lang begleiten möge, dass ihr viele schöne gemeinsame Stunden miteinander verbringen könnt und gerne an den (Datum) zurückdenkt.

 
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