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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (448)

Liebes Brautpaar,
liebe Trauzeugen,
sehr geehrte Hochzeitsgäste !

Ich begrüße euch alle recht herzlich in den Räumen des Standesamtes.....

Heute ist auch für mich ein ganz besonderer Tag, den ihr beide seid mein erstes Brautpaar, welches ich traue.

Weiters ist es mir eine ausgesprochene Ehre, vor allem eine Freude um euer JA - Wort fragen zu dürfen.
Sicherlich schwingt auch ein bisschen Aufregung in meiner Stimme mit - ich hoffe ihr verzeiht mir das.

Was gibt es schöneres als einen Menschen an seiner Seite zu haben der einem liebt, der einen nimmt so wie man ist, mit all seinen Stärken, die einem Kraft und Stützte geben aber auch mit seinen Schwächen.

Mit dem man den Weg gemeinsam gehen und sich ein gemeinsames WIR aufbauen und wachsen lassen kann.

Ich habe euch was mitgebracht, das euch immer wieder an den heutigen Tag an euren Hochzeitstag erinnern soll.

Und zwar eine Kerze - Warum ausgerechnet eine Kerze?
(Kerze anzünden)
Weil die Flamme der Kerze die Flamme der Liebe wieder spiegelt.

Ihr habt euch kennen gelernt und habt diese Flamme für euch entzündet und seitdem, brennt sie beständig dahin, manchmal brennt die Flamme etwas größer manchmal etwas kleiner - so wie die Liebe.

Sie vermittelt Geborgenheit, gibt Wärme und Licht, denn es gibt nichts schöneres als wenn man nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause kommt und man weiß es ist jemand da der einen liebt, bei dem man sich geborgen fühlt und der auch an einem Regentag die Sonne für einen wieder scheinen lässt.

Man muss aber auch mit dieser Flamme sehr behutsam umgehen sonst könnte die Flamme erlöschen, darum nehmt euch Zeit für einander und lasst jeden Tag die Flammen der Liebe ein bisschen größer werden, so dass eure Flamme nie erlöscht.

Und so wie diese Kerze brennt, so soll eure Liebe brennen.

Damit aber diese Liebe größer wird bzw. die Flamme brennt, benötigen wir Zeit.

Die Zeit ist das wertvollste Gut was wir besitzen.
Sie ist mehr wert als Geld - den die Zeit ist Leben.

Ich wünsche Euch daher, Zeit für die Freude, denn die Freude ist die Quelle des Glücks. Weiters wünsche ich Euch Zeit für Humor - ob ihr den Tag in tierischem Ernst oder mit einem Lächeln angeht, ändert nichts an den Aufgaben die ihr jeden Tag zu lösen habt.

Ich wünsche Euch Zeit zum träumen und
Zeit um Worte zu finden, für ein gutes Gespräch - denn das suchen und finden der richtigen Worte kann unterhalten, entlasten, mitteilen und die Seele streicheln.
Versucht euch aber auch die Zeit zum zuhören und zum innehalten zu nehmen.

Ich wünsche Euch, dass ihr die Zeit nicht nur verrinnen lasst und abwartet, sondern ihr Leben gebt, sie eintauscht gegen Erfahrungen, Erlebnisse, Lachen, Weinen, Staunen und Bewundern. –

Die Zeit einfach für Euch nutzt und Eure Flamme der Liebe immer größer werden lässt!

Nun möchte ich zum wichtigsten Teil meiner Amtshandlung kommen, der eigentlichen Eheschließung, und bitte Euch und Eure Trauzeugen, sich von den Plätzen zu erheben.

Ich frage zuerst Dich, lieber Bräutigam …………………r: Willst Du aus freiem und eigenen Willen mit der hier anwesenden Braut ……………….. die Ehe eingehen, dann antworte mit „JA“.
………..

Nun frage ich Dich, liebe Braut …………………: Willst Du aus freiem und eigenen Willen mit dem hier anwesenden Bräutigam ……………… die Ehe eingehen, dann antworte mit „JA“. …………

Da Ihr beide meine Frage übereinstimmend mit „Ja“ beantwortet habt, stelle ich fest, dass Ihr damit, kraft Gesetztes rechtlich verbundene Ehegatten seid.
Zum Zeichen Eurer neuen Verbundenheit, könnt Ihr Euch nun gegenseitig Eure Ringe anstecken.

Weiters ist jetzt auch der Moment für den Brautkuss gekommen.

Anlässlich Eurer Hochzeit wurde im Ehebuch unseres Standesamtes ein neuer Eintrag angelegt. Ich werde Euch diesen Eintrag nun vorlesen und bitte Euch und Eure Trauzeugen anschließend, diesen Eintrag zu unterschreiben.

MUSIK Herbert Grönemeyer

Eintragen lassen zuerst Reinhard, Doris (NEUE NACHNAME), dann Trauzeugen und dann ICH!


Liebes Brautpaar, Reinhard u. Doris !

Da wir nun am Ende eurer Trauung stehen, möchte ich Euch noch einen kleinen Wunsch mit in Euer Eheleben geben:

Mit einem „Ja“,
habt ihr eure Verbindung besiegelt.
Mit einem „Ja“ habt ihr euch
für ein gemeinsames Leben entschieden.
Das ihr auch in Zukunft immer wieder
aufs neue gerne „ja“ zueinander sagt,
das wünsche ich Euch beiden von ganzen Herzen.


Zum Abschluss möchte ich euch noch einen schönen Hochzeitstag wünschen und dass ihr immer an diesen, für euch beiden so glücklichen Tag gemeinsam denken könnt.
Die Liebe soll für euch nie langweilig werden, sondern immer erneut aufblühen.

Ich spreche nun im Namen des Bürgermeisters, sowie in meinem eigenen Namen die besten Glückwünsche aus. Gleichzeitig übergebe ich euch ein Geschenk des Standesamtes und eure Heiratsurkunden.
Im Anschluss daran, bitte ich die Trauzeugen, sowie die weiteren Anwesenden sich meinen Glückwünschen anzuschließen.


MUSIK Rosenstolz Ich bin ich

 
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