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TRAUUNGSREDEN
 
Trauungsrede: (460)

Trauung

MUSIK

• Begrüßung Brautpaar
• Begrüßung Trauzeugen
• Begrüßung Familie und Hochzeitsgesellschaft

• Einleitende Worte:
Liebes Brautpaar, Ihr habt beim Standesamt ..... den Antrag auf Trauung gestellt. Die vorgeschriebene Überprüfung hat ergeben, dass keinerlei Ehehindernisse bestehen, sodass nunmehr diese Ehe nach Recht und Gesetz geschlossen werden kann.

Ihr seid nun heute hier erschienen, um mit Eurem Wort und Eurer Unterschrift zu bekunden, dass Ihr gewillt seid, den Bund der Ehe einzugehen und Euch Euer Lebensglück und Eure Zukunft gegenseitig in die Hand zu legen.

Mit Eurem \"Ja-Wort\" versprecht und gelobt Ihr, Euch stets treu zur Seite zu stehen, die frohen Stunden miteinander zu verbringen, aber auch Leid und Kummer miteinander und gemeinsam zu ertragen, füreinander liebevoll zu sorgen und die Achtung voreinander in Eurer Ehe zu bewahren.

Der bekannte Schriftsteller Antoine des Saint Exupery hat einmal gesagt:
„Die Erfahrung lehrt uns, dass die Liebe nicht darin besteht, dass man einander ansieht, sondern dass man gemeinsam in die gleiche Richtung blickt.“

In diesem Satz liegt sicher eine tiefe Wahrheit, denn ein gemeinsames Ziel oder gemeinsame Interessen verbinden oft mehr als alles andere.
Vielleicht habt auch Ihr Euch in den letzten Tagen und Wochen noch Gedanken gemacht: \"Ist es die richtige Entscheidung?\" \"Werden wir auch glücklich miteinander\"? Das kann niemand vorhersagen – keiner weiß, was Euch die Zukunft bringt. Jeder Mensch hat seine Hochs und Tiefs und auch jede Beziehung funktioniert manchmal besser und manchmal schlechter. Es liegt an Euch, das Beste aus dieser Ehe zu machen und in den \"Hochzeiten\" der Beziehung genug Kraft zu tanken, damit auch schwierige Phasen, die in keiner Partnerschaft ausbleiben, bewältigt werden können.

Doch heute soll das alles überstrahlt werden von Eurer Liebe und Eurem gegenseitigen Vertrauen.
Das Leben bekommt erst Sinn und Inhalt, wenn der Mensch eine Aufgabe hat und keine ist wohl so schön und beglückend, wie mit einem geliebten Menschen zu leben, für ihn zu sorgen und da zu sein.

Eine eigene Familie zu haben, rückt andere Werte in den Vordergrund. Zusammenhalt und Verlässlichkeit stehen jetzt vielleicht noch höher im Kurs als bisher und auch die Bereitschaft, sich zu den eigenen Empfindungen zu bekennen – so wie ihr es jetzt dann gleich mit Eurem Ja-Wort tun werdet.

MUSIK

• Ja-Wort:
Damit die Ehe auch rechtskräftig wird, ist es nach den Vorschriften des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches erforderlich, vor einem Standesbeamten den Ehewillen zu bekunden.

Ich ersuche daher nun die Brautleute und die Trauzeugen, sich von den Sitzen zu erheben.

In der Gewissheit, dass Ihr Euch nicht nur des Glücks, sondern auch der Aufgaben bewusst seid, die Euch durch die heutige Eheerklärung erwachsen, frage ich zunächst den Bräutigam:

Ist es Dein aufrichtiger und ungezwungener Wille, die hier anwesende Braut zur Frau zu nehmen, dann antworte bitte mit - JA:

Desgleichen frage ich nun die Braut:

Ist es Dein aufrichtiger und ungezwungener Wille, den hier anwesenden Bräutigam zum Mann zu nehmen, dann antworte bitte mit - JA:

Ihr habt nun vor mir als Standesbeamten, unter Zeugen, dieses feierliche Gelöbnis abgelegt. Ich spreche daher im Namen der Republik Österreich aus, dass Ihr nunmehr rechtskräftig verbundene Eheleute seid.

• Ringe
Als Zeichen Eurer Verbundenheit habt ihr Ringe mitgebracht. Ich bitte Euch nun, diese Ringe gegenseitig anzustecken.

• Kuss

MUSIK

• Verlesung der Eintragung im Ehebuch

• Unterschriften der Brautleute und Zeugen im Ehebuch


MUSIK

• Schluss
Liebes Ehepaar ...!
Ihr habt nun den „Lebensbund“ - die Ehe - geschlossen und seid nun rechtmäßig verbundene Eheleute. Aber nicht die Form und die Äußerlichkeiten bilden das Gerüst einer Ehe, sondern die Menschen, die darin leben. Künftig wird nicht mehr so sehr das \"ich\" im Vordergrund stehen, sondern hoffentlich immer mehr das \"Wir\" an Bedeutung gewinnen. Die heutige Eheschließung hat aber nicht nur für Euch weit reichende Konsequenzen, sondern auch für Euren Sohn. Er wird mit dem heutigen Tage zum ehelichen Kind und erhält Euren gemeinsamen Familiennamen.

Der Ausdruck eine Ehe zu schließen ist ja eigentlich nicht ganz passend. Das klingt so nach abgeschlossen, fertig, da braucht man nichts mehr dazu beizutragen.
In Wahrheit ist ja das genaue Gegenteil ist der Fall! Ihr habt Eure Ehe mit heutigem Tag eröffnet.

Ich wünsche Euch beiden abschließend, dass Ihr auch in späteren Jahren Eurer Ehe, Euren gemeinsamen Lebensweg täglich von neuem, so wie heute, mit Liebe eröffnet.
Meine Arbeit ist damit getan - mir bleibt nur noch Euch beiden alles erdenklich Gute, Glück, Gesundheit und viel Freude in Eurem gemeinsamen Leben zu wünschen.



• Überreichung der Heiratsurkunden / Kochbuch



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